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Autor Thema:   Strafanzeige wegen Verstosses gegen das TSchG
uwe
Leithund

Beiträge: 197
Von:06179 Steuden
Registriert: Jan 2000

erstellt am 27. Juni 2000 um 21:15 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von uwe anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Liebe Hundefreunde,

meiner Meinung nach, wird der tragische Unfall mit tödlichem Ausgang in Hamburg, hiermit spreche ich den Eltern und Hinterbliebenen mein tiefstes Mitgefühl aus, nun benutzt, um Straftaten von, der Polizei angehörigen, Mitbürgern gegen Mitgeschöpfe des Menschen, gegen unsere Hunde zu rechtfertigen.
Reicht es aus, wenn ein, Hunde offensichtlich hassender, Polizist das Erschiessen eines Hundes damit begründet, dass der Hund die Zühne gefletscht habe und auf ihn zukam? Ich erinnere mich an ein Bild, welches, jeder Hundekenner kann und wird das bestätigen, einen gähnenden Hund zeigte und mit der Unterschrift in der Bildzeitung durch Deutschland kursierte, dass es eine "zähnefletschende Bestie" sei, für Aufsehen sorgte.

Sollten wir Hundefreunde nun nicht endlich, nachdem in Berlin am 21.05.00 nicht gerade eine, die Hundefreunde wirklich repräsentativ vertrendende, als "Randgruppe" zu bezeichnende Anzahl von Hundefreunden vertreten waren, mal eine Aktion starten, welche allen Menschen zeigt, dass wir nun berechtigt Angst um unsere Hunde haben??

Ich schlage vor:

Jeder Hundefreund sollte auf der zuständigen Polizeiwache vorsprechen und Anzeige mit Strafantrag gegen den Polizisten wegen Verletzung des § 1 des TSchG erstatten.

Es ist nähmlich unter Strafandrohung von bis zu zwei Jahren verboten, einem Tier Leid oder Schmerz zuzufügen oder ein solches ohne "vernünftigen Grund" zu töten.

Einen vernünftigen Grund kann ich nicht erkennen, wenn ein Hund erschossen wird, nur weil er schwanzwedelnd und sicherlich bellend auf einen, in eine fremde Wohnung eintretenden, vor Hunden öffentlich zugegebener Weise (RTL vom 27.06.00) Angst habenden Polizisten zugeht.

Auch dieser Hundehalterin gilt mein tiefstes Mitgefühl

------------------
Ihr / Euer Leithund in diesem Forum

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Heiko
Junghündin / Junghund

Beiträge: 6
Von:Magdeburg
Registriert: Jun 2000

erstellt am 27. Juni 2000 um 23:15 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Heiko anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Voll daneben dieser Beitrag. Zeitlich und moralisch sehr unpassend.
DU kannst wohl diese Situation einschätzen? Von deinem Computerarbeitsplatz aus?
Warum erstattest du nicht selbst Anzeige, aber hüte dich vor dem Straftatbestand der Falschen Verdächtigung, lt. StGB!
Gerade in deiner Position hier...

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Krenz-May, Michaela
Junghündin / Junghund

Beiträge: 84
Von:D,56204 Hillscheid
Registriert: Mai 2000

erstellt am 28. Juni 2000 um 14:11 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Krenz-May, Michaela anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Hallo Uwe,

also ich muß mich der Meinung von Heiko anschließen! Dieser Beitrag ist wirklich voll daneben!!!

Die Kampfhunde-Diskussion ist an einem Punkt angekommen wo es nichtmehr um persönliche Meinungen geht. Es geht um alle Hundefreunde, aber auch um die Angst unter unseren Mitbürgern... und die läßt sich nicht mit fragwürdigen Aufrufen zu Strafanzeigen, wegschieben.

>>>Reicht es aus, wenn ein, Hunde offensichtlich hassender, Polizist das Erschiessen eines Hundes damit begründet, dass der Hund die Zühne gefletscht habe und auf ihn zukam?<<<

In Eindruck ob ein Hund gefährlich wirkt ist und bleibt Subjektiv. Wenn dieser Polizist sich bedroht gefühlt hat und Angst hat, kann er auf den Hund schiessen, sofern der Hundehalter ihn nicht zurückrufen kann oder will. Daran wird auch eine Strafanzeige nichts ändern!!! Denn laut Gesetz ist jeder Hund als potentiell gefährlich zu werten der nicht in der Hand seines Hundeführers steht (sprich nicht auf einmaligen Zuruf des Besitzers sofort kehrt macht)!

>>>Sollten wir Hundefreunde nun nicht endlich, nachdem in Berlin am 21.05.00 nicht gerade eine, die Hundefreunde wirklich repräsentativ vertrendende, als "Randgruppe" zu bezeichnende Anzahl von Hundefreunden vertreten waren, mal eine Aktion starten, welche allen Menschen zeigt, dass wir nun berechtigt Angst um unsere Hunde haben??<<<

In Anbetracht des in Hamburg getöteten Jungen, kann jede jetzt gestartete Aktion nur wie Hohn wirken in den Augen der betroffenen Eltern, Verwandten und Freunde...

>>>Ich schlage vor:
Jeder Hundefreund sollte auf der zuständigen Polizeiwache vorsprechen und Anzeige mit Strafantrag gegen den Polizisten wegen Verletzung des § 1 des TSchG erstatten.

Es ist nähmlich unter Strafandrohung von bis zu zwei Jahren verboten, einem Tier Leid oder Schmerz zuzufügen oder ein solches ohne "vernünftigen Grund" zu töten.<<<

Diesen Aufruf finde ich äußertst fragwürdig und aussichtslos. Du wirst Dir mit so etwas nur den Hass der "nicht hundeführenden" Bevölkerung aufladen!

>>>Einen vernünftigen Grund kann ich nicht erkennen, wenn ein Hund erschossen wird, nur weil er schwanzwedelnd und sicherlich bellend auf einen, in eine fremde Wohnung eintretenden, vor Hunden öffentlich zugegebener Weise (RTL vom 27.06.00) Angst habenden Polizisten zugeht. <<<

Heist für Dich "schwanzwedeln" automatisch freundlich? Für mich heist Schwanzwedeln einfach nur, daß der Hund aufgeregt ist und das kann er aus einem positiven oder negativen Grund sein. Ein fremder uniformierter Mensch, der das vertraute Revier eines Hundes betritt (und dabei noch Angst zeigt) wird von dem Hund sicherlich nicht unbedingt freundlich empfangen. Manch ein Hund versucht allen ernstes den Eindringling aus seinem Revier zu verjagen. Und das kann bei dem Besucher durchaus zu einem mulmigen Gefühl bzw Kurzschlußhandlungen führen.

Solche Situationen erlebe ich bei meinen Hausbesuchen recht häufig (obwohl ich keine Uniform trage). Und kann Dir nur aus Erfahrung sagen: Hinter der Wohnungstür geschehen mehr "Unfälle" in Form von blauen Flecken und zerissener Kleidung, wie mir lieb sind. Nur sind es bei diesen "Unfällen" in den seltensten Fällen große Hunde...

Viele Grüße
Michaela

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Amelia
Junghündin / Junghund

Beiträge: 6
Von:Frankfurt
Registriert: Jul 2000

erstellt am 03. Juli 2000 um 17:48 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Amelia anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Hallo alle miteinander!

Im Gegensatz zu den meisten anderen finde ich diesen Aufruf sehr gut, wenn ich ihm auch nicht Folge leiste, da ich mir keinen unnötigen Ärger einhandeln will.

Es kann doch nicht rechtens sein, dass ein Polizist einfach einen Hund abknallt, nur weil er ihn als beängstigend empfindet - oder genauer gesagt, nach dem geltenden Gesetz ist es ja doch rechtens, aber ist das Gesetz den die oberste Instanz?

Ich fühle mich auf der Straße von vielen Faktoren bedroht, meistens sind diese Faktoren Menschen!

Menschen sind auch die einzigen Lebewesen, die mich je bedroht haben, obwohl ich aufgrund von aktiver Tierschutzarbeit viel mit Hunden zu tun habe, dazu noch mit Hunden, die nicht einfach sind. Darf ich die dann auch einfach abschießen?

Wenn man ein wenig Erfahrung im Umgang mit Hunden hat, dann ist der Kontakt mit ihnen ungefährlicher als der Kontakt mit vielen unserer Mitbürger.

Wie viele Menschen gibt es, die ohne Grund oder aufgrund von Drogengenuss zur Gewalttätigkeit und Grausamkeit neigen?

Gruß,

Amelia

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Krenz-May, Michaela
Junghündin / Junghund

Beiträge: 84
Von:D,56204 Hillscheid
Registriert: Mai 2000

erstellt am 04. Juli 2000 um 10:24 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Krenz-May, Michaela anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Hallo Amelia,

Dein Beitrag bereitet mir einiges Kopfzerbrechen. Auch wenn mir die Tiere (insbesondere Hunde) sehr am Herzen liegen kann ich sie dennoch nicht über den Manschen stellen (zumindest nicht generell). Du bist wohl irgendwie extrem oft von Menschen enttäuscht worden.?
Wie auch immer, hier meine Anmerkungen zu Deinem Beitrag:

>>>
Ich fühle mich auf der Straße von vielen Faktoren bedroht, meistens sind diese Faktoren Menschen!

Menschen sind auch die einzigen Lebewesen, die mich je bedroht haben, obwohl ich aufgrund von aktiver Tierschutzarbeit viel mit Hunden zu tun habe, dazu noch mit Hunden, die nicht einfach sind.
<<<

Was heist hier "nicht einfach"? Wie mir scheint hast Du bisher glücklicherweise nur "freundliche" Hunde kennengelernt. In meiner tägl. Praxis begegne ich aber recht oft aggressiven Hunden (sei's aus Dominanz, Angst oder Territorialität). Bisher habe ich es der Geistesgegenwart der Hundebesitzer bzw. meiner eigenen Schnelligkeit zu verdanken, daß ich noch nicht gebissen wurde...

>>>
Wenn man ein wenig Erfahrung im Umgang mit Hunden hat, dann ist der Kontakt mit ihnen ungefährlicher als der Kontakt mit vielen unserer Mitbürger.
<<<

Haha, kannst mich ja gerne mal auf meinen Hausbesuchen begleiten. Dann sehen wir mal wie weit Deine "Erfahrungen" reichen.
Ich habe einen Hund in Therapie, da bekämst Du nicht einen Fuß zur Tür herein, es sei denn er trägt 'nen Mauslkorb (übrigens kein Vertreter der s.g. Kampfhunde-Rassen sondern ein netter kleiner HSH).

>>>
Wie viele Menschen gibt es, die ohne Grund oder aufgrund von Drogengenuss zur Gewalttätigkeit und Grausamkeit neigen?
<<<

Solche Leute gehören ja auch nicht auf die Straße, sondern in psychologische Behandlung oder in den Knast!!!

Viele Grüße

Michaela

IP: gespeichert

Christiane Schober
Junghündin / Junghund

Beiträge: 81
Von:
Registriert: Feb 2000

erstellt am 04. Juli 2000 um 11:25 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Christiane Schober anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Liebe Michaela, Hallo Amelia,

zu eurer Unterhaltung möchte ich auch meine Meinung abgeben:
__________________
Dein Beitrag bereitet mir einiges Kopfzerbrechen. Auch wenn mir die Tiere (insbesondere Hunde) sehr am Herzen liegen kann ich sie dennoch nicht über den Manschen stellen (zumindest nicht generell). Du bist wohl irgendwie extrem oft von Menschen enttäuscht worden.?
--> Hier muss ich Michaela rechtgeben, auch wenn man die Tiere liebt (so auch ich) muß der Mensch vor dem Tier kommen, auch wenn es manchmal gegen die eigenen Gefühle geht.
_____________________________
Wie auch immer, hier meine Anmerkungen zu Deinem Beitrag:

>>>
Ich fühle mich auf der Straße von vielen Faktoren bedroht, meistens sind diese Faktoren Menschen!

Menschen sind auch die einzigen Lebewesen, die mich je bedroht haben, obwohl ich aufgrund von aktiver Tierschutzarbeit viel mit Hunden zu tun habe, dazu noch mit Hunden, die nicht einfach sind.
<<<

Was heist hier "nicht einfach"? Wie mir scheint hast Du bisher glücklicherweise nur "freundliche" Hunde kennengelernt. In meiner tägl. Praxis begegne ich aber recht oft aggressiven Hunden (sei's aus Dominanz, Angst oder Territorialität). Bisher habe ich es der Geistesgegenwart der Hundebesitzer bzw. meiner eigenen Schnelligkeit zu verdanken, daß ich noch nicht gebissen wurde...
--> Auch dass kann ich nur unterstreichen. Auch ich habe viel mit Hunden zu tun (nicht in einer Praxis) aber dennoch.. auch mit allem Hundeverstand, kommt man bei manchen Hunden nur mit Schnelligkeit um einen Biss.
________________________
>>>
Wenn man ein wenig Erfahrung im Umgang mit Hunden hat, dann ist der Kontakt mit ihnen ungefährlicher als der Kontakt mit vielen unserer Mitbürger.
<<<

Haha, kannst mich ja gerne mal auf meinen Hausbesuchen begleiten. Dann sehen wir mal wie weit Deine "Erfahrungen" reichen.
Ich habe einen Hund in Therapie, da bekämst Du nicht einen Fuß zur Tür herein, es sei denn er trägt 'nen Mauslkorb (übrigens kein Vertreter der s.g. Kampfhunde-Rassen sondern ein netter kleiner HSH).
--> Ich würde dich gerne mal begleiten Michaela, aber aus Interesse an deiner Arbeit, die ich übrigens sehr bewundere. Hierzu gehört wirklich viel Hundeverständnis.
_____________________________________
>>>
Wie viele Menschen gibt es, die ohne Grund oder aufgrund von Drogengenuss zur Gewalttätigkeit und Grausamkeit neigen?
<<<

Solche Leute gehören ja auch nicht auf die Straße, sondern in psychologische Behandlung oder in den Knast!!!
--> Mal davon abgesehen, dass der Mensch ja einen Verstand besitzt und der Hund agiert und reagiert nach seinen Anlagen kombiniert mit der Erziehung. Der Hund wägt nicht ab, ob das was er tut nun eine Strafsache ist, er kennt keine Reue, er handelt. Wir Menschen hingegen haben do so etwas wie ein logisches Denken und gerade hier möge man doch meinen das weniger passiert. Aber dem ist nicht so. Wie also kommen manche Menschen auf das schmale Brett, das der Hund das könnte?


Viele Grüße

Michaela[/B][/QUOTE]

In diesem Sinne Christiane

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Christiane Schober
Junghündin / Junghund

Beiträge: 81
Von:
Registriert: Feb 2000

erstellt am 04. Juli 2000 um 13:47 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Christiane Schober anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Hallo Uwe,

ich möchte gern zu deinem Aufruf einiges anmerken:

meiner Meinung nach, wird der tragische Unfall mit tödlichem Ausgang in Hamburg, hiermit spreche ich den Eltern und Hinterbliebenen mein tiefstes Mitgefühl aus,
--> auch ich möchte hier mein Beileid aussprechen, auch wenn mit allen Konsequenzen, die sich aus dieser Tragödie entwickeln, der kleine Junge nicht wieder lebendig wird, können vielleicht die Eltern wieder ruhiger schlafen, mit dem Wissen, dass zumindest dieser Hund kein Kind mehr töten wird.
______________________________
nun benutzt, um Straftaten von, der Polizei angehörigen, Mitbürgern gegen Mitgeschöpfe des Menschen, gegen unsere Hunde zu rechtfertigen.
Reicht es aus, wenn ein, Hunde offensichtlich hassender,
--> wer sagt das dieser Polizist Hundehasser ist?
________________________________
Polizist das Erschiessen eines Hundes damit begründet, dass der Hund die Zühne gefletscht habe und auf ihn zukam? Ich erinnere mich an ein Bild, welches, jeder Hundekenner kann und wird das bestätigen, einen gähnenden Hund zeigte und mit der Unterschrift in der Bildzeitung durch Deutschland kursierte, dass es eine "zähnefletschende Bestie" sei, für Aufsehen sorgte.

Sollten wir Hundefreunde nun nicht endlich, nachdem in Berlin am 21.05.00 nicht gerade eine, die Hundefreunde wirklich repräsentativ vertrendende, als "Randgruppe" zu bezeichnende Anzahl von Hundefreunden vertreten waren, mal eine Aktion starten, welche allen Menschen zeigt, dass wir nun berechtigt Angst um unsere Hunde haben??

Ich schlage vor:

Jeder Hundefreund sollte auf der zuständigen Polizeiwache vorsprechen und Anzeige mit Strafantrag gegen den Polizisten wegen Verletzung des § 1 des TSchG erstatten.
--> was soll denn das? Eine Hetzaktion auf Polizisten die Angst vor einem Hund haben, nach all dem was passiert ist die letzten Tage und Wochen? Das kann ich nicht glauben das das dein Ernst ist.
_____________________________________
Es ist nähmlich unter Strafandrohung von bis zu zwei Jahren verboten, einem Tier Leid oder Schmerz zuzufügen oder ein solches ohne "vernünftigen Grund" zu töten.
--> Das ist zwar korrekt, trifft aber in diesem Fall nicht zu.
__________________________________________
Einen vernünftigen Grund kann ich nicht erkennen, wenn ein Hund erschossen wird, nur weil er schwanzwedelnd und sicherlich bellend auf einen, in eine fremde Wohnung eintretenden, vor Hunden öffentlich zugegebener Weise (RTL vom 27.06.00) Angst habenden Polizisten zugeht.
--> Bitte erkundige dich mal bei der Polizei, denn meines Wissens ist das etwas anders gelagert: Wenn ein Polizist eine Hausdurchsuchung vollzieht, so hat er das Recht den Besitzer aufzufordern dessen Hund in einen anderen Raum abzusondern, damit dieser ungestört seine Arbeit, nämlich seinen Job für den er bezahlt wird, erledigen kann. Kommt der Besitzer dieser Aufforderung nicht nach und fühlt sich der Polizist durch den Hund bedroht, hat er nach meinem Wissensstand, daß Recht diesen Hund zu erschießen. Ich glaube sogar das das unter Notwehr fällt.
__________________________
Auch dieser Hundehalterin gilt mein tiefstes Mitgefühl
--> Der Hundehalterin kann ich nur sagen, daß sie wohl besser den Hund weggesperrt hätte, denn der Polizist wäre mit Sicherheit nicht in den anderen Raum gegangen und hätte ihren Hund erschossen, nur weil er ein Hundehasser sei?

Sorry Uwe, daß ich da wiedersprechen muß, ich liebe Hunde ganz sicherlich, aber in diesem Fall, kann ich dir leider nicht zustimmen, hier liegst du zeimlich daneben und ich denke auch, dass eine Anzeige gegen den Polizisten zu überhaupt nichts führt, weil er wahrscheinlich nach dem Gesetz in Notwehr gehandelt hat. Ob der Hund den Polizisten nun wirklich gebissen hätte...mmh.. hätte er das abwarten sollen?

Christiane

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Krenz-May, Michaela
Junghündin / Junghund

Beiträge: 84
Von:D,56204 Hillscheid
Registriert: Mai 2000

erstellt am 04. Juli 2000 um 13:54 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Krenz-May, Michaela anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Hallo Christiane,

vielen Dank für die Unterstützung, wir scheinen ja im Großen und Ganzen auf einer Wellenlänge zu liegen.

>>>
--> Ich würde dich gerne mal begleiten Michaela, aber aus Interesse an deiner Arbeit, die ich übrigens sehr bewundere. Hierzu gehört wirklich viel Hundeverständnis.
<<<

Mein Angebot gilt! Ich weiß nur nicht wo Du Zuhause bist. Mein Wirkungsgebiet ist der Großraum Koblenz/Rhein mit hohem Westerwald dabei. Die Bewunderung für meine Arbeit muß ich allerdings teilweise dämfen. Das meiste sind schlicht und ergreifend Kommunikations- und Erziehungsprobleme. Die richtig spektakulären Sachen sind da eher selten (wie der kleine HSH den ich zur Zeit betreue. Nur, ob ich den "retten" kann weiß ich noch nicht).
Die meiste Zeit verbring ich damit Hundebesitzern beim "erziehen" ihrer Wauzis zu helfen (Vereinsmuffel, Leute denen "Hundeschule" zu millitärisch ist, etc.). Einer meiner ersten Fälle war eine stark sehbehinderte Frau die mit ihrem Dalmi etwas lernen wollte. Die Hündin hört heute aufs Wort und die 2 sind ein echt gutes Team geworden (waren von einer SV-OG abgeschrieben worden).
Hundeverständnis braucht man schon, da hast Du recht aber auch 'ne ganze Menge "analytisches Denken" beides zusammen mit der Kenntnis der Ausdrucksformen der verschiedenen Rassen führt dann zur Lösung des Problems.

Du kennst doch das Buch vom Bloch recht gut. Er war mein Lehrer für viele Praktische Problemlösungen. Sein Buch ist wirklich spitze... aber noch besser ist es ihn mal live zu erleben! Da nimmt man dann einiges mit für die Praxis.


Viele Grüße

Michaela

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Wibke
Junghündin / Junghund

Beiträge: 9
Von:D-22335 Hamburg
Registriert: Jun 2000

erstellt am 04. Juli 2000 um 14:47 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Wibke anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
quote:
Original erstellt von Krenz-May, Michaela:
Hallo Christiane,

vielen Dank für die Unterstützung, wir scheinen ja im Großen und Ganzen auf einer Wellenlänge zu liegen.

>>>
--> Ich würde dich gerne mal begleiten Michaela, aber aus Interesse an deiner Arbeit, die ich übrigens sehr bewundere. Hierzu gehört wirklich viel Hundeverständnis.
<<<

Mein Angebot gilt! Ich weiß nur nicht wo Du Zuhause bist. Mein Wirkungsgebiet ist der Großraum Koblenz/Rhein mit hohem Westerwald dabei. Die Bewunderung für meine Arbeit muß ich allerdings teilweise dämfen. Das meiste sind schlicht und ergreifend Kommunikations- und Erziehungsprobleme. Die richtig spektakulären Sachen sind da eher selten (wie der kleine HSH den ich zur Zeit betreue. Nur, ob ich den "retten" kann weiß ich noch nicht).
Die meiste Zeit verbring ich damit Hundebesitzern beim "erziehen" ihrer Wauzis zu helfen (Vereinsmuffel, Leute denen "Hundeschule" zu millitärisch ist, etc.). Einer meiner ersten Fälle war eine stark sehbehinderte Frau die mit ihrem Dalmi etwas lernen wollte. Die Hündin hört heute aufs Wort und die 2 sind ein echt gutes Team geworden (waren von einer SV-OG abgeschrieben worden).
Hundeverständnis braucht man schon, da hast Du recht aber auch 'ne ganze Menge "analytisches Denken" beides zusammen mit der Kenntnis der Ausdrucksformen der verschiedenen Rassen führt dann zur Lösung des Problems.

Du kennst doch das Buch vom Bloch recht gut. Er war mein Lehrer für viele Praktische Problemlösungen. Sein Buch ist wirklich spitze... aber noch besser ist es ihn mal live zu erleben! Da nimmt man dann einiges mit für die Praxis.


Viele Grüße

Michaela


Liebe Michaela,

Dieses Buch würde mich sehr interessieren könntest du mir den gesamten Titel, Verlag etc schreiben?
Ich wollte dich auch noch mal fragen ob du vielleicht jemanden im Raum Hamburg kennst der mit Problemhunden arbeitet.
Ich frage wegen einer Freundin von mir die eine Labrador/Golden Retriever Mischlingshündin (4 Jahre) hat die sich die ganzen Pfoten kaputtbeißt auf Welpen und kleine Kinder losgeht und den halben Tag nichts anderes tut als bellen.
Ich persönlich halte diesen Hund für gefährlich aber meine Freundin will unbedingt versuchen sie wieder hinzukriegen.

Vielleicht weißt du ja jemanden hier in der Nähe damit sie Kontakt aufnehmen kann.
Danke dir
Wibke

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Krenz-May, Michaela
Junghündin / Junghund

Beiträge: 84
Von:D,56204 Hillscheid
Registriert: Mai 2000

erstellt am 04. Juli 2000 um 15:48 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Krenz-May, Michaela anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Hallo Wibke,

Das Buch ist "Der Wolf im Hundepelz" ist von Günther Bloch, erschienen im Westkreuz-Verlag ISBN 3929592312

>>>
Ich wollte dich auch noch mal fragen ob du vielleicht jemanden im Raum Hamburg kennst der mit Problemhunden arbeitet.
Ich frage wegen einer Freundin von mir die eine Labrador/Golden Retriever Mischlingshündin (4 Jahre) hat die sich die ganzen Pfoten kaputtbeißt auf Welpen und kleine Kinder losgeht und den halben Tag nichts anderes tut als bellen.
Ich persönlich halte diesen Hund für gefährlich aber meine Freundin will unbedingt versuchen sie wieder hinzukriegen.
<<<

Auf anhieb fällt mir in Hamburg keiner ein. Ich habe aber zu Hause eine Liste von Leuten, die mit mir zusammen studiert haben. Da muß ich mal nachsehen ob jemand aus eurer Gegend dabei ist.

Evt. kann Ihr auch die ATM (Akademie für Tiernaturheilkunde) weiterhelfen. Die ist in Bad Bramstedt und auch im Internet erreichbar (www.atm.de). Die bilden u.a. Tierpsychologen aus, vieleicht haben die eine Liste von Absolventen.

Viele Grüße
Michaela

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Amelia
Junghündin / Junghund

Beiträge: 6
Von:Frankfurt
Registriert: Jul 2000

erstellt am 04. Juli 2000 um 18:48 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Amelia anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Hallo alle miteinander,

weiß nicht mehr, wer den Kommentar zu meiner Mail geschrieben hat, aber von meiner Überzeugung her halte ich den Menschen für ziemlich eingebildet, dass er sich anmasst, sein Leben an die erste Stelle zu setzen... es gibt viele Argumente, die dagegen sprechen. Das Leben an sich ist etwas ganz besonderes, aber jedes Leben, und da spreche zumindest ich keine Wertung aus.

Vielleicht liegt es daran, dass ich aus einer Großstadt komme und nicht vom Land, aber hier sind die Menschen wirklich gefährlicher als die Hunde.

Steht alles nicht zur Debatte, aber ich möchte eigentlich an Uwes Vorschlag anknüpfen - auf anderen Websites werden die Hundebesitzer dazu aufgerufen, alle Beleidigungen und Übergriffe auf Hundebesitzer polizeilich anzuzeigen. Wer die Nerven dazu hat, sollte das tun.

Die Polizei handelt oft sehr überheblich und selbstherrlich, da tut ein Dämpfer in Form einer Anzeige, wie sie vorgeschlagen wurde, eher gut.

Gruß,

Amelia

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Christiane Schober
Junghündin / Junghund

Beiträge: 81
Von:
Registriert: Feb 2000

erstellt am 06. Juli 2000 um 10:24 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Christiane Schober anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Liebe Michaela,

vielen Dank für dein Angebot, daß ich gerne annehmen würde, allerdings wohne ich in Bayern und da ist der Weg ein wenig weit. Schade. Ich interessiere mich für deine Arbeit, aber nicht aus Sensationslust, sondern um mein Wissen weiter auszudehnen. Ich selbst habe 2 Hunde, mit den ersten (Shiba Inu Rüde, inzwischen 4 Jahre alt) war ich zur Sozialisierung in der Welpengruppe, da er keine fremden Rüden mag. Besonders viel hat es leider nicht gebracht, denn hier kam der berühmte Vorführeffekt zum tragen. Immer wenn wir auf dem Platz waren (auch später als ich mit der Erziehung weiter war, so als er ca. 1 1/2 Jahre alt war) ging er ohne Leine bei Fuß Slalom durch die Hundereihen und hat die anderen nicht einmal eines Blickes gewürdigt. Außerhalb des Platzes haben ihn andere Rüden sehr wohl wieder interessiert. Die Hundeschulenbesitzerin, die ich auch persönlich gut kenne, meinte das sie nicht verstehe was ich eigentlich will, denn mein Hund wäre super erzogen und das er dominant ist, läge einfach an der Rasse und damit müsse ich leben. Das tue ich auch und sehr gut, denn ich habe ihn soweit im Griff, dass wir keine Übergriffe mit anderen Hunden haben, er aber andere Rüden die er nicht kennt einfach nicht besonders mag. Er tut ihnen nichts, aber er spielt sich halt auf. Mein zweiter Hund ist eine Colli-Schäfer Mix Hündin mit 9 Monaten und auch sie ist bereits so erzogen, dass Sitz, Platz, Fuß, Komm hier u.s.w. aufs erste mal klappt und ich arbeite täglich, wenn auch nicht auf dem Hundeplatz mit meinen Hunden. Unerzogene Hunde sind mir ein graus und ich lerne einfach gern noch dazu, denn ich denke, dass man eigentlich nie genug Wissen haben kann um in jeder Situation gewappnet zu sein. Ich richte mich stark nach dem wölfischen Rudelverhalten und erziehe auch so. Das klappt sehr gut und auch das Buch von Bloch war eine Bereicherung. Wirklich schade dass du so weit weg bist, denn ich glaube dass man in der Praxis noch vieles dazulernen kann. Vor allen Dingen, wenn man aus der neutralen Perspektive andere Besitzer mit deren Hunde beobachten kann, erkennt man vielleicht das eine oder andere, was einem an einem selber vielleicht nicht auffält, weil es schon in den Alltag eingebunden ist.

Deinen Ausführungen in deinen Berichten hier im Forum kann ich mich nur anschließen, denn ich denke genau so.

Vielleicht sieht man sich ja doch mal. In diesem Sinne

liebe Grüße Christiane

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Krenz-May, Michaela
Junghündin / Junghund

Beiträge: 84
Von:D,56204 Hillscheid
Registriert: Mai 2000

erstellt am 06. Juli 2000 um 11:37 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Krenz-May, Michaela anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Hallo Christiane,

Schade das Du so weit weg vonmir wohnst. Ich denke auch, daß wir vieles gemeinsam haben.

Über persönlichen Kontakt würde ich mich sehr freuen. Habe da nur ein Problem: Ich möchte meine eMailadresse nicht öffentlich bekannt geben, da es eine Dienstadresse ist(Bin "noch" Hauptberuflich im Ö-dienst beschäftigt) und ich privat keine habe.

Vieleicht ist es für Uwe möglich Dir per eMail meine eMailadresse mitzuteilen oder mir Deine??? Dann können wir nämlich Adresse und Tel-Nr. austauschen.

>>>
Immer wenn wir auf dem Platz waren (auch später als ich mit der Erziehung weiter war, so als er ca. 1 1/2 Jahre alt war) ging er ohne Leine bei Fuß Slalom durch die Hundereihen und hat die anderen nicht einmal eines Blickes gewürdigt. Außerhalb des Platzes haben ihn andere Rüden sehr wohl wieder interessiert. <<<
Das ist das typische "Hundeplatzsyndrom", das hatte ich bei meiner Hündin auch. Es hat mich dann noch fast 2 Jahre intensiver Arbeit (abseits von Hundeplätzen) gekostet, aber nun sitzt es.

Tschau
Michaela

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uwe
Leithund

Beiträge: 197
Von:06179 Steuden
Registriert: Jan 2000

erstellt am 06. Juli 2000 um 22:37 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von uwe anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
quote:
Original erstellt von Krenz-May, Michaela:
Vieleicht ist es für Uwe möglich Dir per eMail meine eMailadresse mitzuteilen oder mir Deine???

ist soebengeschehen.

------------------
Ihr / Euer Leithund in diesem Forum

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Christiane Schober
Junghündin / Junghund

Beiträge: 81
Von:
Registriert: Feb 2000

erstellt am 07. Juli 2000 um 09:37 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Christiane Schober anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Danke Uwe!!!

Christiane

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Krenz-May, Michaela
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Registriert: Mai 2000

erstellt am 07. Juli 2000 um 11:21 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Krenz-May, Michaela anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Danke Uwe!!!

Michaela

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