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Heiko Junghündin / Junghund Beiträge: 6 |
Ich versteh nicht die Disskussionsweise der Hundehalter von Maulstarre-Hunden !! Handelt es sich hier tatsächlich um eine egoistische realitätsfremde Hunde"freund"-ruppe? Ich glaube ja. Die Erklärung ist ganz einfach: Für Bullterrier- und Staff-Halter etc. käme nie eine andere Hunderasse in Frage! Man liebt die Stärke, Ausdauer und schmückt sich. Und die Hunde verkörpern wohl Ästhetik ;-) Nun, was mich am meisten aufregt sind die Argumente: Was meint Ihr? IP: gespeichert |
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Christiane Schober Junghündin / Junghund Beiträge: 81 |
Hallo Heiko, deine Meinung mag vielleicht in manchen Köpfen zu einer wahren Explosion der Gefühle führen, dennoch glaube ich darin den eigentlichen Sinn zu erkennen. Du stellst Situationen sehr krass dar und ich denke dass dies DEIN Versuch ist die Menschen wach zu rütteln. Jetzt nach diesem Hamburger Vorfall, bei dem ein 6 jähriger Junge so tragisch sterben musste, kann ich die Welt nicht mehr verstehen. Dieser Hund war in der Gegend bekannt, dieser Hund hatte von der zuständigen Gemeinde Leinen und Maulkorbzwang, aber das hat den Besitzer nicht interessiert. Ein Kind musste sterben. Ich selbst habe einen 10 jährigen Sohn (+ 2 Hunde) und diese Bilder haben mein Herz sehr berührt. Warum musste das passieren. Ein grosses Raunen geht durch die Menschheit. Trauer und Wut. Alles verständliche Reaktionen und die Schreie nach einem Verbot dieser Rassen wird immer lauter. Leider ist es so, dass die Menschen zu ignorant sind um diese Ausschreitungen zu verhindern und deshalb wird es nur einen einzigen Weg geben. Das Verbot. Den Eltern des kleinen Jungen wird das kein Trost sein, wird aber vielleicht wieder Ruhe in die erhitzen Gemüter bringen. Eines möchte ich noch in eigener Sache anmerken: Dieses Problem ist kein Problem der Geschlechter. Ich bin auch eine Frau und finde so manchen Welpen süß und niedlich, dennoch kann ich noch klar unterscheiden ob ich in der Lage bin, eine bestimmte Rasse zu halten oder nicht. Liebe Grüße Christiane IP: gespeichert |
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Nadine Junghündin / Junghund Beiträge: 40 |
Was? Ich hatte letztes Jahr noch einen Dackel, leider ist sie verstorben ( 15 Jahre ) und jetzt habe ich einen Dalmatiner-Schnauzer Mischling. Ich bin 17 Jahre alt und möchte später gerne einen American Staffordshire Terrier haben. Ich nenne dir jetzt meine Gründe warum ich mir diese Rasse ausgesucht habe. Ich wollte ursprünglich eine Dogge haben, leider hat diese Rasse ein bekanntlich niedrige Lebenserwartung, der Stafford ist ein sehr gesunder und langlebiger Hund, er ist ruhi, ist kein kläffer und entspricht meinem Geschmack ( doof ausgedrückt, ich weiß ). Warum soll ich mir einen Labrador oder Cocker Spaniel kaufen wenn ich einen AmStaff möchte? Ich habe mir jetzt schon viele Gedanken zu diesem Thema gemacht, wälze Unzählige Bücher, kaufe mir Videos, habe Kontakt zu Züchtern und Haltern. Ich werde mit meinem Hund eine Begleithundprüfung absolvieren sodass ich beweisen kann das mein Hund keine Gefahr für Mensch und Hund darstellt (sollte Pflicht werden). Und ich denke das das die Beste Vorraussetzung für einen Hund ist, oder? IP: gespeichert |
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Heiko Junghündin / Junghund Beiträge: 6 |
Ja, Nadine, Du wirst dir sicherlich sehr viel Mühe geben wollen und willst pflichtbewusst sein. Dennoch ists nicht das Thema, dass Du von der Hörigkeit allein überzeugt bist und einen Schein hast, weil der Staff "sitz" kann. Nein, nein, es geht um abtstrakte Möglichkeit, dass du auch mal böse überrascht werden kannst und es wird dir dann endlos leid tun dein Leben lang. Und dass das schon tatsächlich passiert ist, siehst du ja. Ich möchte mich nie auf dich verlassen müssen, basta! Im übrigen liegt ja diese ständige unterschwellige Gefahr bei den angebl. schwer aus der Ruhe zu bringenden Hunden in der Unberechenbarkeit durch ihre nur minimale hundetypischen Gestiken. Da wünsch ich manchmal lieber einen Hund, der auch bellen kann. Zur Zeit spitzt sich noch dazu die Lage in der öff.Meinung zu. Das heisst, du wirst zunehmend auf offene Kritik, auch unfaire, auf Provokation dem Herrchen UND HUND gegenüber, bis zu lautstarken verbalen Angriffen von "pflichtbewussten" Mitbürgern stoßen. Macht das jederzeit dein Hund mit? Versucht er dich zu verteidigen, weil du sein Partner bist? Oder hört er, wenn du ihn dann beruhigen willst, obwohl du selber auch sehr verärgert bist über Gleichmacherei und Unterstellung? Hey, du bist 17.Ich würds dir gerne gönnen, aber für dich ist so ein Hund wirklich nix.Siehs ein. IP: gespeichert |
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Nadine Junghündin / Junghund Beiträge: 40 |
Wieso meinst Du das dieser Hund nichts für mich sei? Habe ich gesagt das ich ihn mir sofort kaufen möchte? NEIN! Hast Du eigentlich schonmal so einen Hund getroffen oder ihn gestreichelt? Ich verstehe auch nicht wieso der AmStaff oft als Pitbull bezeichnet wird. Der AmStaff beißtsich nicht fest, er hat keine zwei Tonnen beißkraft (der Pitbull auch nicht), er ist überhaupt nicht aggressiv und er wurde früher nicht für die Pit gezüchtet denn er war ein Hütehund. Also bitte, der AmStaff ist kein Kampfhund!!!!!! IP: gespeichert |
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Krenz-May, Michaela Junghündin / Junghund Beiträge: 84 |
Hallo Heiko Dein Beitrag gefällt mir ja eigentlich ganz gut, aber >>>Und Halterinnen noch dazu sind nicht so in der Lage, die Rolle des "Rudelführers" einzunehmen, wie Männer! Für sie sind die kleinen Hunde erstmal nur niedlich, halt Hundehalterinnen ohne jeden Verstand, siehe hiesige Beiträge!<<< Ich hoffe Du hast kein generelles Problem mit hundeführenden Frauen??? Viele Grüße
Zu Deiner Aussage der AmStaff sei kein Kampfhund muß ich leider KlausP zitieren... Zitat: Schon vergessen??? by Michaela IP: gespeichert |
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Nadine Junghündin / Junghund Beiträge: 40 |
Hallo Michaela. Sorry hab mich vertan, natürlich wurde der Staffi ganz, ganz früher für Hundekämpfe missbraucht, doch das hörte 1936 auf. Ab da war er ein Ausstellungs- und Hütehund. Der Pitbull hingegen wird immer noch für Hundekämpfe eingesetzt. Jetzt sag nicht wieder das stimmt nicht, denn ich hab mir ein Staffi Buch dazu geholt. Der Ameican Staffordshire Terrier wird in Amerika sogar bei Behinderten Menschen als Therapie Hund eingesetzt. Dieser Hund ist von Natur aus nicht aggressiv. Bei dem Pitbull kann es sein das er sich nicht mit anderen Hunden versteht, muss aber nicht sein. Man kann den Hund von Anfang an auf andere Tiere prägen dann gibt es keine Probleme. IP: gespeichert |
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Krenz-May, Michaela Junghündin / Junghund Beiträge: 84 |
Hallo Nadine, das mit dem Hütehund mußt Du mir mal erklären. >>>Der Ameican Staffordshire Terrier wird in Amerika sogar bei Behinderten Menschen als Therapie Hund eingesetzt. Dieser Hund ist von Natur aus nicht aggressiv.<<< Richtig, er ist von "Natur" aus niemals aggressiv gegen Menschen und hat eine sehr hohe Reizschwelle. Aber unter Umständen gegen alles was 4 Beine hat. Da ist die Reizschwelle auch ganz anders. >>>Man kann den Hund von Anfang an auf andere Tiere prägen dann gibt es keine Probleme.<<< Es sei denn Du erwischst ein dominantes Exemplar (gleich welchen Geschlechts). Bei dem sind Zwischenfälle fast schon vorprogrammiert. Der lässt sich nämlich nicht von einem Geschlechtsgenossen anbaggern! Denn was in den Genen liegt kannst Du auch mit der besten Erziehung und Sozialisierung nicht verändern. Und dann kommt wieder das Problem, daß es nicht bei einer kleinen Dominanzrangelei bleibt... denn aus welchem Grund auch immer sich ein Staff dazu hinreißen lasst zuzubeißen... wenn er zubeißt, dann richtig, und dann hat der Gegner schlechte Karten! Ich denke auch es ist nicht sinvoll nach "großen" Rassenunterschieden zwischen Am. Pitbull, Am. Staffordshire, Pitbull etc. zu suchen. Die Abstammung ist nämlich für alle die gleiche. Die Vorfahren der englischen Bulldogs! Auch wenn man es(angesichts ihrer Trägheit) nicht glauben mag, die heutige englische Bulldogge ist ein Verwandter von Pit und Staff (grins, die würde aber wohl gegen diese den kürzeren ziehen). Aber ich denke trotzdem, das man die Rassen NICHT ausrotten sollte. Auch sie verdienen eine Chance sich weiter zu entwickeln. Und schließlich kann man ja durch Selektion die "negativen" Eigenschaften verändern und teilweise löschen. Liebe Grüße [Diese Nachricht wurde von Krenz-May, Michaela am 30. Juni 2000 editiert.] IP: gespeichert |
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Christiane Schober Junghündin / Junghund Beiträge: 81 |
Liebe Michaela, deinen Ausführungen kann ich mich nur anschließen. Was aber die "Umzüchtung" betrifft, ist es doch so, dass du zwar durch einkreuzen von z.B. einem friedliebenden Labrador langsam und über einen längeren Zeitraum die Gene verändern kannst, aber das Erscheinungsbild des Amstaff oder Pitbulls würde sich damit zwangsläufig auch verändern und glaube mir das würden die sogenannten "Liebhaber" zu verhindern wissen. Wenn man diese Rassen verbietet, werden die wirklichen verrückten Besitzer der Kampfhunderassen eine neue Möglichkeit finden, ihrer Perversionen zu frönen, aber das umzüchten würde nur dann Sinn machen, wenn dies auch köntrolliert würde. Die Auslese der Zuchttiere müsste jemand treffen, der sich mit den Wesensmerkmalen, mit Verebrungslehre und so weiter auch auskennt. Wer soll denn diesen Job übernehmen. Das stelle ich mir sehr schwierig vor. Zwar nicht unmöglich aber dennoch schwierig. Ich denke das die Ereignisse der letzten Tage und Wochen eine wahre Hetzkampagne ausgelöst haben und es für die Politiker nur noch eine einzige Chance gibt mit diesen Auseinandersetzungen klar zu kommen und das ist ein absolutes Verbot. Ob es dann in Zukunft etwas bringt, dass wird sich zeigen. Aber solange es Menschen gibt, die ignorant und selbstherrlich durch diese Weilt laufen, die sich diese Hunde als Waffe zulegen um damit die Menschen zu bedrohen, zu provozieren und sich damit schmücken "das der Hund alles platt macht, was sich bewegt" werden wir zu diesem Thema keine Lösung finden, die für alle Beteiligten befriedigend wäre. Denn eines ist doch mal ganz sicher: Der Hund weiss nicht um was es jetzt geht, er ist sich seiner Fehler nicht bewußt, er aggiert und reagiert so wie es in seinen Genen liegt und so wie er noch zusätzllich erzogen wurde, diese Hunde sind eigentlich nur der Ausführende Teil der perversen kranken Besitzer, die nichts besseres mit ihrer Zeit anfangen können, als ihre eigenen Tiere aufeinander zu hetzen. Und da soll mir einer von denen erzählen, dass er seinen Hund liebt. Da lach ich doch. Wie wäre es z.B. mit einem lebenslangen Hundehalteverbot für alle Besitzer die mit ihrem Hund auffällig geworden sind? Und das Deuntschlandweit. In diesem Sinne Christiane IP: gespeichert |
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