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Autor Thema:   ENTSCHULDIGUNG
Cindy Heinze
Junghündin / Junghund

Beiträge: 10
Von:Germany, 09113 Chemnitz
Registriert: Jun 2000

erstellt am 26. Juni 2000 um 21:37 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Cindy Heinze anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Hallo Christiane und alle anderen,

Ich akzeptiere Diene Meinung, das ist halt Dein Standpunkt.

Für mich gilt nach wie vor Staffis sind für mich ganz normale Hunde, vielleicht kannst Du mich auch nicht so richtig verstehen, da Du ja selbst nicht mit so einem Hund zusammen lebst bzw. leben willst, das mache ich Dir auf keinen Fall zum Vorwurf.

Es gibt außerdem noch so viele andere Rassen die ursprünglich für andere Zwecke gezüchtet wurden und jetzt dafür nicht mehr eingesetzt werden, da habe ich doch recht oder nicht?

Nun gut ich hoffe das Du meine Meinung auch akzeptierst bzw. tollerierst.

WENN ICH IRGEND JEMANDEM ZU NAHE GETRETEN BIN ENTSCHULDIGE ICH MICH HIERMIT IN ALLER FORM.

Ich bin nur sehr wütend denn diese Tiere werden IMMER benachteiligt, und das tut mir persönlich sehr weh, da es MEISTENS nicht der Wahrheit entspricht.

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Ursus
Junghündin / Junghund

Beiträge: 23
Von:
Registriert: Mai 2000

erstellt am 26. Juni 2000 um 23:30 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Ursus anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
quote:
Original erstellt von Cindy Heinze:
Hallo Cindy!

Ich akzeptiere Diene Meinung, das ist halt Dein Standpunkt.
> Niemand will dir deinen Standpunkt ausreden- nur, der Ton macht die Musik<
Für mich gilt nach wie vor Staffis sind für mich ganz normale Hunde, vielleicht kannst Du mich auch nicht so richtig verstehen, da Du ja selbst nicht mit so einem Hund zusammen lebst bzw. leben willst, das mache ich Dir auf keinen Fall zum Vorwurf.
> Es sagt ja auch keiner das es keine normalen Hunde sind, keiner behauptet sie seien Mutanten oder so<
Es gibt außerdem noch so viele andere Rassen die ursprünglich für andere Zwecke gezüchtet wurden und jetzt dafür nicht mehr eingesetzt werden, da habe ich doch recht oder nicht?
> Richtig,aber auch wenn diese andere Rassen in ihrer vorgesehenen Verwendung keinen Einsatz mehr finden, so sind doch trotzdem die "Gene" dafür noch immer vorhanden. So ist es auch bei den Hundekampf-Hunden!<
Nun gut ich hoffe das Du meine Meinung auch akzeptierst bzw. tollerierst.

WENN ICH IRGEND JEMANDEM ZU NAHE GETRETEN BIN ENTSCHULDIGE ICH MICH HIERMIT IN ALLER FORM.
> Sehr feiner Zug!<
Ich bin nur sehr wütend denn diese Tiere werden IMMER benachteiligt, und das tut mir persönlich sehr weh, da es MEISTENS nicht der Wahrheit entspricht.[/B]



> Es sind nicht die Tiere die Benachteiligt werden, sondern vielmehr die Leute die evtl. wirklich mit ihnen umgehen könnten. Das es meistens nicht der Wahrheit entspricht solltest du mal den Eltern des 6jährigen Jungen erklären der heute an dieser Unwahrheit verstorben ist. Es wird sicherlich einiges in den Medien aufgepuscht und jeder Zwischenfall mit Hundekampfhunden ist ein Zwischenfall zu viel und wird das Schreien nach der Tötung dieser Tiere sowie Zuchtverbot nur noch lauter machen.Aber kann man es den Leuten verübeln? Nicht wirklich, sollte man einmal selbst davon betroffen gewesen sein. Eine "ausrottung" dieser Hunde ist mit sicherheit auch nicht nach meinem Geschmack-aber solange es unverantwortliche Halter gibt, die sich selber über und seine Hunde unterschätzen, diese extra aus solchen Gründen zulegen, solange scheint dies die einzige Möglichkeit für Bevölkerung und Politiker zu sein.Eine andere Entscheidung wird gerade jetzt bei dem aktuellsten Zwischenfall wohl kaum noch zustande kommen-leider!<
Gruß
Ursus

------------------

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Christiane Schober
Junghündin / Junghund

Beiträge: 81
Von:
Registriert: Feb 2000

erstellt am 27. Juni 2000 um 09:23 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Christiane Schober anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Hallo Cindy,

deine Entschuldigung nehme ich gerne an und ich kann mir vorstellen das du für "deine" Rasse kämpfen möchtest nur war dein Ton der falsche Weg. Weist du... ich bin doch auch dagegen das man alle in einen Topf schmeisst, aber die Vorfälle lassen sich einfach nicht wegleugnen. Der Fall des 6 jährigen Jungen aus Hamburg ist weisgott tragisch und wird, so wie Ursus schon sagte, nicht dazu beitragen, Verständnis für diese Rassen und deren Halter aufzubringen. Gerade in dieser schwierigen Zeit, so finde ich, sollten alle wirklichen "Kenner" und Besitzer solcher Rassen der Gesellschaft beweisen, dass diese Ausschreitungen Ausnahmefälle sind. Aber was geschieht? Ein Rentner spricht nach diesem Vorfall einen "Hundekamphundbesitzer" an, der seinen Hunde ohne Leine laufen lässt und dieser hetzt seinen Hund auf den Rentner. Was soll uns das jetzt sagen? Auch wieder nur ein Medienrummel? Oder vielleicht ein Beweis mehr dafür, das das eigentliche Übel an der anderen Seite der Leine hängt? Wie ich schon sagte, es ist wirklich schade, dass es überhaupt ein Thema geworden ist und das es immernoch so viele unvernünftige Menschen gibt, die das Potential der Tiere unterschätzen und verharmlosen. Ich wünschte mir für dich und deine "kleine", dass so etwas wie in Hamburg niemals passiert und das du niemals über deine Hündin sagen musst: Oh Gott sie hat doch noch niemals gebissen, was ist denn jetzt passiert. Dein Hund ist noch so jung, du hättest die Chance mit der richtigen Erziehung und Konsequenz einen Partner an deiner Seite zu haben der Freude macht und ich möchte dir ans Herz legen, dass du dir auch für deine Hundeausbildung eine Schule aussuchst, die genügend Erfahrung mitbringt um dich auf deinem Weg richtig zu unterstützen. Ich kenne leider nur sehr wenige Hundeschulen die hierzu in der Lage wären, ich weis nicht wie es in deiner Gegend aussieht.

Viel Glück auf deinem Weg

Christiane

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Wibke
Junghündin / Junghund

Beiträge: 9
Von:D-22335 Hamburg
Registriert: Jun 2000

erstellt am 28. Juni 2000 um 11:07 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Wibke anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
quote:
Original erstellt von Christiane Schober:
Hallo Cindy,

deine Entschuldigung nehme ich gerne an und ich kann mir vorstellen das du für "deine" Rasse kämpfen möchtest nur war dein Ton der falsche Weg. Weist du... ich bin doch auch dagegen das man alle in einen Topf schmeisst, aber die Vorfälle lassen sich einfach nicht wegleugnen. Der Fall des 6 jährigen Jungen aus Hamburg ist weisgott tragisch und wird, so wie Ursus schon sagte, nicht dazu beitragen, Verständnis für diese Rassen und deren Halter aufzubringen. Gerade in dieser schwierigen Zeit, so finde ich, sollten alle wirklichen "Kenner" und Besitzer solcher Rassen der Gesellschaft beweisen, dass diese Ausschreitungen Ausnahmefälle sind. Aber was geschieht? Ein Rentner spricht nach diesem Vorfall einen "Hundekamphundbesitzer" an, der seinen Hunde ohne Leine laufen lässt und dieser hetzt seinen Hund auf den Rentner. Was soll uns das jetzt sagen? Auch wieder nur ein Medienrummel? Oder vielleicht ein Beweis mehr dafür, das das eigentliche Übel an der anderen Seite der Leine hängt? Wie ich schon sagte, es ist wirklich schade, dass es überhaupt ein Thema geworden ist und das es immernoch so viele unvernünftige Menschen gibt, die das Potential der Tiere unterschätzen und verharmlosen. Ich wünschte mir für dich und deine "kleine", dass so etwas wie in Hamburg niemals passiert und das du niemals über deine Hündin sagen musst: Oh Gott sie hat doch noch niemals gebissen, was ist denn jetzt passiert. Dein Hund ist noch so jung, du hättest die Chance mit der richtigen Erziehung und Konsequenz einen Partner an deiner Seite zu haben der Freude macht und ich möchte dir ans Herz legen, dass du dir auch für deine Hundeausbildung eine Schule aussuchst, die genügend Erfahrung mitbringt um dich auf deinem Weg richtig zu unterstützen. Ich kenne leider nur sehr wenige Hundeschulen die hierzu in der Lage wären, ich weis nicht wie es in deiner Gegend aussieht.

Viel Glück auf deinem Weg

Christiane


Ich wohne selber mit meinen 3 Pits in Hamburg und ich finde es furchtbar was da geschehen ist.
Ich bin aber der Meinung das das kein Grund ist eine ganze Rasse auszurotten.
Die Lösung die in Niedersachsen diskutiert wurde finde ich zum Teil durchaus annehmbar. Ein psychologischer Test für alle Kampfhunde (Ich finde aber es sollte mit allen großen Hunden gemacht werden) und welcher Hund diesen Test nicht besteht wird eingeschläfert.
Verantwortungsvolle Hundebesitzer deren Hunde wirklich nichts tun, dürften vor diesem Test ja keine Angst haben.
Zu dem tragischen Vorfall hier in Hamburg.
Ich kannte den Hund Zeus und auch den Besitzer. Der Besitzer hat oft damit geprahlt das er seinem Hund schon im Welpenalter Anabolika gesprzt hat und das er in illegalen Hundekämpfen tausende von Mark gewinnt und das Zeus äußerst agressiv ist und (so wörtlich) "alles niedermacht was sich bewegt". Meine Bekannten haben den Besitzer mehrmals angezeigt und er hatte auch schon Leinen und Maulkorbzwang.
Was ich nicht verstehe ist: Wieso bekommt ein Halter der ganz offensichtlich mit illegalen Hundekämpfen regelmäßig das Gesetz bricht solche Auflagen? Wie kommen die behörden auf die Idee er würde sich daran halten? Das arme Kind hätte nicht sterben müssen wenn man diesen im ganzen Stadteil berüchtigten und mehrmals negativ aufgefallenen Hund einfach dem Besitzer weggenommen und eingeschläfert hätte.

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Krenz-May, Michaela
Junghündin / Junghund

Beiträge: 84
Von:D,56204 Hillscheid
Registriert: Mai 2000

erstellt am 28. Juni 2000 um 12:25 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Krenz-May, Michaela anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Hallo Wibke,

>>>Ich bin aber der Meinung das das kein Grund ist eine ganze Rasse auszurotten.<<<

Ein Grund ist es nicht, aber die öffentliche Meinung verlangt danach! Und leider werden sich die Politiker beugen müssen. Der Ruf der verantwortungsvollen Hundehalter wird angesichts der Übermacht der Sensationspresse fast ungehört verhallen. Auch ich finde es tragisch, was dort in Hamburg passiert ist... doch alle Erklärungsversuche und Analysen werden den Eltern des Jungen nicht helfen. Und jeder Beißunfall mit einem Hund... ist einer zu viel! Egal welcher Rasse der Hund angehört oder ob er groß oder klein ist!!!


>>>Ein psychologischer Test für alle Kampfhunde (Ich finde aber es sollte mit allen großen Hunden gemacht werden) und welcher Hund diesen Test nicht besteht wird eingeschläfert.<<<
Guter Ansatz... aber er wird nicht durchführbar sein. Denn wie sol so ein Test aussehen, wer soll ihn durchführen und wer "darf" dann über das Leben des Hundes entscheiden? Und vor allem wie oft soll so ein Test wiederholt werden? Ein Problem wird auch sein: wie soll man die versteckten, genetischen Reserven eines Hundes testen? Wie viele Hunde gibt es, die in der Familie aufgewachsen, sorgfältig sozialisiert und gut erzogen wurden und dann irgendwann im Alter Jahren ohne Vorwahnung zubeißen?

>>>...Leinen und Maulkorbzwang. ...Wie kommen die behörden auf die Idee er würde sich daran halten? ... <<<
So ist es leider, die meißten Ordnungsämter reagieren erst, wenn etwas passiert ist.

Deutschland bräuchte keine speziellen Gesetze über Kampfhunde. Es gibt genug Gesetze über Tierhaltung, Tierschutz, Gefährdungen gegenüber Menschen und Tieren (och durch Hunde) und noch viele mehr. Wären die Gemeinden und Behörden in der Lage diese Gesetze richtig anzuwenden und die Einhaltung von Auflagen auch sinnvoll zu überprüfen wären weitere Gesetze völlig unnötig. Aber da würde man sich ja richtig drum kümmern müssen!!! Ein Rasseverbot ist da doch viel einfacher - vordergründig viel leichter durchführbar... aber eben nur vordergründig! Denn die illegalen Hunde werden sie nicht erwischen und die wechseln dann für noch mehr Geld ihre Besitzer (je seltener ein Exemplar umso wertvoller sprich teurer) um dann irgendwo abseits der Öffentlichkeit abgeschirmt aufzuwachsen, scharf gemacht werden und doch wieder für viel Geld irgendwo kämpfen...

Armes Deutschland!!!
Ich sehe einfach schwarz für unsere Rassevielfalt.
Mit Pit und Staff fangen sie jetz an... Rotti und Dobi sind auch schon in der Warteschlange ... und irgendwann... so nach und nach ... werden immer mehr Rassen verschwinden... Auch die typischen Gebrauchshunde.

Können wir als verantwortungsvolle Hundehalter die Entwicklung noch aufhalten? Ich glaube nicht!
Und Schuld daran sind dann so ein paar Vollidioten die sich mangels eigenen Rückrads einen Hund als Waffe abrichten. Und unfähige Behörden die solche Leute wieder besseres Wissen auch noch frei rumlaufen lassen!
Können WIR daran was ändern?????

by
Michaela

[Diese Nachricht wurde von Krenz-May, Michaela am 28. Juni 2000 editiert.]

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Wibke
Junghündin / Junghund

Beiträge: 9
Von:D-22335 Hamburg
Registriert: Jun 2000

erstellt am 29. Juni 2000 um 10:01 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Wibke anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
quote:
Original erstellt von Krenz-May, Michaela:
Hallo Wibke,

>>>Ich bin aber der Meinung das das kein Grund ist eine ganze Rasse auszurotten.<<<

Ein Grund ist es nicht, aber die öffentliche Meinung verlangt danach! Und leider werden sich die Politiker beugen müssen. Der Ruf der verantwortungsvollen Hundehalter wird angesichts der Übermacht der Sensationspresse fast ungehört verhallen. Auch ich finde es tragisch, was dort in Hamburg passiert ist... doch alle Erklärungsversuche und Analysen werden den Eltern des Jungen nicht helfen. Und jeder Beißunfall mit einem Hund... ist einer zu viel! Egal welcher Rasse der Hund angehört oder ob er groß oder klein ist!!!


>>>Ein psychologischer Test für alle Kampfhunde (Ich finde aber es sollte mit allen großen Hunden gemacht werden) und welcher Hund diesen Test nicht besteht wird eingeschläfert.<<<
Guter Ansatz... aber er wird nicht durchführbar sein. Denn wie sol so ein Test aussehen, wer soll ihn durchführen und wer "darf" dann über das Leben des Hundes entscheiden? Und vor allem wie oft soll so ein Test wiederholt werden? Ein Problem wird auch sein: wie soll man die versteckten, genetischen Reserven eines Hundes testen? Wie viele Hunde gibt es, die in der Familie aufgewachsen, sorgfältig sozialisiert und gut erzogen wurden und dann irgendwann im Alter Jahren ohne Vorwahnung zubeißen?

>>>...Leinen und Maulkorbzwang. ...Wie kommen die behörden auf die Idee er würde sich daran halten? ... <<<
So ist es leider, die meißten Ordnungsämter reagieren erst, wenn etwas passiert ist.

Deutschland bräuchte keine speziellen Gesetze über Kampfhunde. Es gibt genug Gesetze über Tierhaltung, Tierschutz, Gefährdungen gegenüber Menschen und Tieren (och durch Hunde) und noch viele mehr. Wären die Gemeinden und Behörden in der Lage diese Gesetze richtig anzuwenden und die Einhaltung von Auflagen auch sinnvoll zu überprüfen wären weitere Gesetze völlig unnötig. Aber da würde man sich ja richtig drum kümmern müssen!!! Ein Rasseverbot ist da doch viel einfacher - vordergründig viel leichter durchführbar... aber eben nur vordergründig! Denn die illegalen Hunde werden sie nicht erwischen und die wechseln dann für noch mehr Geld ihre Besitzer (je seltener ein Exemplar umso wertvoller sprich teurer) um dann irgendwo abseits der Öffentlichkeit abgeschirmt aufzuwachsen, scharf gemacht werden und doch wieder für viel Geld irgendwo kämpfen...

Armes Deutschland!!!
Ich sehe einfach schwarz für unsere Rassevielfalt.
Mit Pit und Staff fangen sie jetz an... Rotti und Dobi sind auch schon in der Warteschlange ... und irgendwann... so nach und nach ... werden immer mehr Rassen verschwinden... Auch die typischen Gebrauchshunde.

Können wir als verantwortungsvolle Hundehalter die Entwicklung noch aufhalten? Ich glaube nicht!
Und Schuld daran sind dann so ein paar Vollidioten die sich mangels eigenen Rückrads einen Hund als Waffe abrichten. Und unfähige Behörden die solche Leute wieder besseres Wissen auch noch frei rumlaufen lassen!
Können WIR daran was ändern?????

by
Michaela

[Diese Nachricht wurde von Krenz-May, Michaela am 28. Juni 2000 editiert.]



Liebe Michaela,

Ich denke doch das man etwas tun kann, daß Einschläfern aller Kampfhunde in Hamburg würde bedeuten das 3000 bis 5000 Tiere ihren Besitzern weggenommen und eingeschläfert werden müssen, ich denke nicht das das in der Form durchsetzbar ist.
Es gibt im übrigen bereits einen Charaktertest für Hunde der auch in dem Tierheim an der Süderstraße angewendet wird.
In diesem Test werden realistisch Alltags-und Ausnahmesituationen simuliert und bewertet wie der Hund darauf reagiert.
Es wäre doch möglich für Hunde eine art TÜV einzuführen so das jeder Hundehalter einmal im Jahr mit seinem Hund so einen Charaktertest machen muß und wenn er ihn besteht kriegt er die Plakette.
Wenn so eine Kontrollmaßnahme konsequent durchgeführt wird kann zwar nicht ausgeschlossen werden das ein Hund aus heiterem Himmel durchdreht aber das sind ja auch die absoluten Ausnahmen. Der Hund der den kleinen Volkan totgebissen hat hätte so einen Test ganz sicher nicht bestanden.

Das Problem ist doch das man eine Lösung finden muß die verhindert das hochaggressive Hunde auf der Straße rumlaufen, daß funktioniert aber nicht mit dem Verbot einzelner Rassen denn wenn man solchen Leuten die Ihre Hunde scharf machen oder einfach falsch behandeln so das sie austicken jetzt ihre Hunde wegnimmt dann haben doch die meisten morgen einen neuen Hund. Wenn es diese Hunde nicht mehr gibt suchen sich diese Leute einfach die nächste Rasse wie z.B. Rottweiler, Schäferhund oder Dobermann und dann muß man diese Rassen auch wieder einschläfern und dann kommen diese Leute auf die Idee doch einen Riesenschnautzer mit einem Boxer und einem Schäferhund zu kreutzen und schon haben sie eine Rasse die sich wunderbar scharf machen lässt und auf keiner Verbotsliste steht.

Die konsequenz wäre dann ja wohl das man alle Rassen ab einer bestimmten Größe verbieten müsste.

Das geht aber auch nicht so einfach da ja keiner einen Golden Retriever verbieten will obwohl ein Bullterrier ja viel kleiner ist.

Es gibt also keine Lösung die nicht dazu führen würde das bald nur noch Dackel auf der Straße rumlaufen. Es sei denn man schafft gezielt aggressive Tiere von der Straße.

Ich denke regelmäßige Kontrollen aller großen Hunde ist die einzige langfristige Lösung wenn man nicht 50% aller in Deutschland lebenden Rassen ausmerzen will.

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Krenz-May, Michaela
Junghündin / Junghund

Beiträge: 84
Von:D,56204 Hillscheid
Registriert: Mai 2000

erstellt am 29. Juni 2000 um 11:42 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Krenz-May, Michaela anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Hallo Wibke,

ich danke Dir für Deinen Beitrag und die Infos.
Wie gasagt, auch ich denke das ein Verbot von Rassen der falsche Weg ist. Aber es ist das einfachste für die Politiker auf diesem Weg dem Druck der offentlichkeit nachzugeben. Ich hoffe immernoch, daß es nicht so weit kommt... aber diese Hoffnung wird langsam immer kleiner.

>>>Es gibt im übrigen bereits einen Charaktertest für Hunde der auch in dem Tierheim an der Süderstraße angewendet wird.<<<

Kannst Du mir die Adresse oder Telefonnummer dieses Tierheims besorgen? Ich wäre sehr an Infos zu diesem Test interressiert. Wie Du vieleicht aus meinen anderen Beiträgen mitbekommen hast bin ich Tierpsychologin und daher natürlich sehr an solchen neuen Ansätzen interressiert. Die Begleithundprüfung und der Team-test geht nämlich für eine solche Überprüfung nicht weit genug. Und für alle betreffenden Hunde z.B. eine Verhaltensanalyse anzuordnen wäre wohl etwas über das Ziel hinaus geschossen. Ein Mittelweg wäre da eine echte Alternative.

>>>Es wäre doch möglich für Hunde eine art TÜV einzuführen so das jeder Hundehalter einmal im Jahr mit seinem Hund so einen Charaktertest machen muß und wenn er ihn besteht kriegt er die Plakette.<<<

Eine solche Lösung wäre wünschenswert aber ich denke das es nicht allgemein umsetzbar ist. Denn:
Wer soll den Test durchführen?
Wer hat die Entscheidungsgewalt?
Und wer soll das viele Personal bezahlen?
Das ganze wird dann u.U. an den Diensthundeausbildern hängen bleiben... und wenn denen ein Hund (oder der Besitzer) nicht gefällt, kriegt er den Hund zum "Abdrehen" ohne das der Besitzer es richtig mitkriegt, das der Hund massiv bedroht wurde! Verstehst Du wie ich das meine. Man wäre als Besitzer einer solchen "Institution" ausgeliefert... oder anders ausgedrückt wer kontrolliert díe Kontrolleure des "Hundetüv"?

>>>Das Problem ist doch das man eine Lösung finden muß die verhindert das hochaggressive Hunde auf der Straße rumlaufen, daß funktioniert aber nicht mit dem Verbot einzelner Rassen denn wenn man solchen Leuten die Ihre Hunde scharf machen oder einfach falsch behandeln so das sie austicken jetzt ihre Hunde wegnimmt dann haben doch die meisten morgen einen neuen Hund.<<<

Richtig, das sehe ich genauso!

>>>Ich denke regelmäßige Kontrollen aller großen Hunde ist die einzige langfristige Lösung wenn man nicht 50% aller in Deutschland lebenden Rassen ausmerzen will.<<<

Sehe ich ähnlich, nur das ich es nicht auf große Rassen beschränken würde. Entweder alle Hunde, ohne Rücksicht auf die Rasse oder Größe oder keiner. Denn meine Erfahrungen zeigen, daß es genausoviele (wenn nicht sogar mehr) schlecht erzogene, aggressive "kleine" Hunde gibt wie Große. Die Verletzungen von denen sind zwar nicht so schwerwiegend... aber auch das muß nicht sein.
Und nicht zuletzt hat mancher "große" Hund derart viele schlechte Erfahrungen mit den aggressiven, größenwahnsinnigen Kleinen, das er u.U. irgendwann alles was "klein" ist anbellt oder anknurrt. Und dann heist es wieder nur "guck mal der böse, große Hund".

Viele Grüße
Michaela

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Christiane Schober
Junghündin / Junghund

Beiträge: 81
Von:
Registriert: Feb 2000

erstellt am 29. Juni 2000 um 14:11 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Christiane Schober anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Liebe Michaela, liebe Wibke,

interessiert habe ich eure Beiträge verfolgt. Natürlich ist es schade wenn man eine Rasse "ausmerzt", aber das ist einfach der schnellste Weg um dieses Thema zu beenden. So ist es einfach, leider. Alle Vorschläge von euch sind sicherlich gut gemeint und wären eine Wunschlösung, aber eines fehlt mir bei diesen Vorschlägen: WER TESTET DIE BESITZER. Einen Wesenstest für die Hundebesitzer wäre genau so wichtig. Es ist doch erwiesen, dass diese sogenannten "Kenner" ihre Hunde zusätzlich noch aggressiver machen um sich mit ihnen zu schmücken. Ich glaube einfach, dass die Menschen unfähig sind mit solchen Rassen umzugehen und sie so zu halten dass sie keine Gefahr darstellen, denn jeder behauptet doch immer, dass seinem Hund sowas nicht passiert. Wir drehen uns alle im Kreis, wir versuchen Lösungen zu finden, dass Rassen nicht aus unserem Leben verschwinden müssen. Die einzigen die sich darum nichts scheren sind doch die Besitzer selbst, oder besser gesagt die meisten davon. Diese werden wieder eine Grauzone finden, in der sie ihre miesen Spiele mit den Tieren treiben können und der Gesellschaft ihre Hunde als "Mischlinge" präsentieren, so wie es in Bayern schon läuft.

Christiane

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Wibke
Junghündin / Junghund

Beiträge: 9
Von:D-22335 Hamburg
Registriert: Jun 2000

erstellt am 30. Juni 2000 um 10:56 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Wibke anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
quote:
Original erstellt von Christiane Schober:
Liebe Michaela, liebe Wibke,

interessiert habe ich eure Beiträge verfolgt. Natürlich ist es schade wenn man eine Rasse "ausmerzt", aber das ist einfach der schnellste Weg um dieses Thema zu beenden. So ist es einfach, leider. Alle Vorschläge von euch sind sicherlich gut gemeint und wären eine Wunschlösung, aber eines fehlt mir bei diesen Vorschlägen: WER TESTET DIE BESITZER. Einen Wesenstest für die Hundebesitzer wäre genau so wichtig. Es ist doch erwiesen, dass diese sogenannten "Kenner" ihre Hunde zusätzlich noch aggressiver machen um sich mit ihnen zu schmücken. Ich glaube einfach, dass die Menschen unfähig sind mit solchen Rassen umzugehen und sie so zu halten dass sie keine Gefahr darstellen, denn jeder behauptet doch immer, dass seinem Hund sowas nicht passiert. Wir drehen uns alle im Kreis, wir versuchen Lösungen zu finden, dass Rassen nicht aus unserem Leben verschwinden müssen. Die einzigen die sich darum nichts scheren sind doch die Besitzer selbst, oder besser gesagt die meisten davon. Diese werden wieder eine Grauzone finden, in der sie ihre miesen Spiele mit den Tieren treiben können und der Gesellschaft ihre Hunde als "Mischlinge" präsentieren, so wie es in Bayern schon läuft.

Christiane



Liebe Christiane,

Natürlich dürfen Hunde nicht in die Hände von verantwortungslosen Menschen die oft nicht einmal mit ihrem eigenen Leben klarkommen aber ich denke ein Test für die Hunde wäre gleichzeitig auch ein Test für den Besitzer, denn ein Besitzer der seinen Hund scharf macht muß nicht unbedingt vorbestraft, oder auffällig sein aber seinem Hund wird man das anmerken. Es gibt zum Beispien hier in Altona einen Zuhälter der 3 höchst aggressive Rottweiler hatte, der eine Rotti hat vor ca. 1,5 Jahren einen Jugendlichen angefallen und schwer verletzt woraufhin der Hund dem Besitzer weggenommen wurde und ein totales Hundehalteverbot gegen ihn ausgesprochen wurde. Was macht der Typ jetzt? Ganz einfach er schenkt die beiden anderen Hunde seinem Cousin und nichts ändert sich die Hunde sind immer noch bei ihm, nur offiziell gehören sie ihm nicht. Das ist ja nun auch keine Lösung.

Noch einmal zu der Idde "Hundetüv".
Ich wäre durchaus bereit einmal im Jahr mit meinen Hunden zu so einem Test zu gehen und ihn natürlich auch seber zu bezahlen (das tut man beim Auto ja auch). Das würde natürlich eine recht kostspielige Angelegenheit werden und das ist auch der Grund warum ich denke das man dies nur für große Hunde tun sollte, denn wenn Omi Erna von nebenan sich keinen kleinen Hund mehr als Gesellschaft halten kann nur weil sie zu wenig Rente bekommt ist das doch auch nicht schön. Ein Hund unter sagen wir mal 40 cm Schulterhöhe kann in aller Regel nicht allzu viel Schaden anrichten, kann aber Omi Erna eine große Hilfe gegen Vereinsamung und Langeweile im Alter sein.

Der Test den sie im Tierheim Süderstraße entwickelt haben ist soweit ich weiß bisher 4 oder 5 mal angewendet worden woraufhin 2 der Tiere eingeschläfert wurden weil sie auf praktisch jede der Testsituationen aggressiv reagiert haben. Das könnte man meiner meinung nach auch noch etwas verschärfen.
Die Adresse ist: Tierheim des Hamburger Tierschutzvereins von 1841 e.V.
Süderstraße 399
20537 Hamburg
Tel: 040/211106-0
Fax: 040/211106-38
Der Leiter dieses Tierheims ist ein sehr vernünftiger Mann der schon angekündigt hat das bei ihm im Tierheim kein Hund eingeschläfert wird der nicht gefährlich ist. Den Namen hab ich leider vergessen.

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Krenz-May, Michaela
Junghündin / Junghund

Beiträge: 84
Von:D,56204 Hillscheid
Registriert: Mai 2000

erstellt am 30. Juni 2000 um 12:43 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Krenz-May, Michaela anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Hallo Wibke,

Vielen Dank für die Info zu dem Tierheim Süderstraße. Werde mich mal mit denen in Verbindung setzen.

>>> Das würde natürlich eine recht kostspielige Angelegenheit werden und das ist auch der Grund warum ich denke das man dies nur für große Hunde tun sollte, denn wenn Omi Erna von nebenan sich keinen kleinen Hund mehr als Gesellschaft halten kann nur weil sie zu wenig Rente bekommt ist das doch auch nicht schön. Ein Hund unter sagen wir mal 40 cm Schulterhöhe kann in aller Regel nicht allzu viel Schaden anrichten, ...<<<

Deine Gedanken kann ich recht gut nachvollziehen. Dennoch denke ich das sowas für alle Hunde gelten muß (das kann ich sogar logisch begründen).
Denn sonst kommen nämlich so ein paar kranke Hirne auf die Idee "kleine" Rassen zu mißbrauchen. Und da gäbe es genug Rassen die man ohne großen Aufwand auf Aggressivität selektieren könnte (Bedenke doch die Schnelligkeit, den Mut und Beißkraft einiger Terrier und Jagdhunde ).
Und dann geht das ganze wieder von vorne los!?
Also, wenn Hundetüv (oder Führerschein), dann für alle!!! Alles andere läßt doch nur wieder zu viele legale Hintertüren offen.

by
Michaela

[Diese Nachricht wurde von Krenz-May, Michaela am 30. Juni 2000 editiert.]

[Diese Nachricht wurde von Krenz-May, Michaela am 30. Juni 2000 editiert.]

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