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Autor Thema:   Kann es sein daß viele wenig Ahnung haben aber viel reden müssen?
Steffen
Junghündin / Junghund

Beiträge: 9
Von:Stuttgart
Registriert: Apr 2000

erstellt am 01. Mai 2000 um 10:59 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Steffen anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Hi,
also wenn ich alles durchlese was hier geschrieben wurde wird mir teilwiese recht übel! Sorry ich bin halt offen und direkt.
Ich nenne absichtlich keine Namen das wäre unfair, doch schon auf unserer HP haben wir einen Artikel auch zum Download über "Kampfhunde" stehen. Wer die Wahrheit wissen möchte sollte diesen lesen bevor er auf Bildzeitungniveau abrutscht. Das bringt keine weiter.
Um etwas mehr Licht in die Sache zu bringen,erlaubt mir einige kurze Fakten auf zu listen. Ich hoffe das ist gestattet.

- Ein Pit Bull ist ein Mischling, da weder von FCI noch vom VDH als Rasse anerkannt.
- Die sog. Rotlichtschwelle = Blutrausch wird ohne gezielte Ausbildung auf den Mensch nie!! gegen diesen Auftreten.
- In einem Hundekampf muß der Besitzer in den Kampf gehen können um den Hund raus zu holen.
- In einem Kampf gehen die Wetten bis zu 250.000 DM, welcher Polizist geht da rein? Keiner wenn er klug ist.
- Wer schütz meinen Hund vor einem Kind? Nicht immer ist es der böse Hund sondern das Kind das überraschend nach dem Hund greift, und der Hund erschrocken reagiert. Hunde haben keine Hände um sich zu wehren sondern Zähne!! D.h. mehr Vernunft auf beiden Seiten würde viel helfen.
- Ein Hunmdeführerschein würde helfen. Wir machen das gerade bei uns, dabei wird der Hund auf Schockaktionen seiner Umwelt hin desensibilisert. Wer´s richtig macht, kann dadruch verhindern daß noch mehr Mist passiert.
- Einmal im Blutrausch sind diese Hunde effektiv nicht mehr zu stoppen. Doch das geschieht in 99% "nur" gegen Hunde, beim Schäferhund viel häufiger gegen Menschen aber es ist ein DEUTSCHER Hund. Rex läßt grüßen.
- Die Hunde gehören in Hände von Liebhabern mit Verstand. Diese Hunde sind extrem starke Charaktere, die eine feste, wirklich konsequente Hand brauchen.
- Die Hunde gehören in Erwachsenenhände. Ab 21 Jahre wird´s langsam interessant.
- Die Hunde sind in der Lage mit einem Körpergewicht von 30 Kg einen KFZ von 1.3t zu ziehen. Kein Kind der Welt kann diesen Hund ernsthaft halten.
- Wer seinen Hund auslassten will, und das muß man mit den Tieren, sollte sich einen Sacco Kart anschaffen. Dann ist der Hund happy.
- Laut inoffizieller Statistik die nie veröffentlicht werden wird aus Berlin und Hamburg stehen dot Golden Retriever an 3. Stelle der Beißstatistik, an erster und zweiter, Mischling und Schäferhund!! Ein sog. Pit Bull taucht erst an 8. Stelle auf. Warum nur wird diese Statistik nie veröffentlicht?!?!?

Mehr auf Anfrage.
Gruß Steffen

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uwe
Leithund

Beiträge: 197
Von:06179 Steuden
Registriert: Jan 2000

erstellt am 01. Mai 2000 um 13:44 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von uwe anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
quote:
Original erstellt von Steffen:
Sorry ich bin halt offen und direkt.

Ich hoffe doch, daß dies hier alle sind, oder?

quote:

- Ein Pit Bull ist ein Mischling, da weder von FCI noch vom VDH als Rasse anerkannt.


Hier darf wohl fachmännischer Einspruch eingelegt, werden, oder??
Ob der VDH eine eigenständige Rasse anerkennt, oder nicht (gleiches gilt für die FCI) ist für die realexistierende Rasse so nebensächlich, wie ...

Eine eigenständige Rasse ist in dem Moment entstanden, wenn ein Rassestandard definiert ist und dieser von auch nur einem der Vereine oder Verbände anerkannt wurde.
Richtig ist Deine Aussage nur aus der Sichtweise des VDH und der FCI. Frage mal bei AKC oder dem UKC nach, dort ist die Rasse anerkannt und somit global betrachtet der American Pit Bull Terrier eine eigenständige Rasse.

Ansonsten aber vielen Dank für die Fakten.

------------------
Ihr / Euer Leithund in diesem Forum

[Diese Nachricht wurde von uwe am 01. Mai 2000 editiert.]

[Diese Nachricht wurde von uwe am 01. Mai 2000 editiert.]

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Steffen
Junghündin / Junghund

Beiträge: 9
Von:Stuttgart
Registriert: Apr 2000

erstellt am 01. Mai 2000 um 14:53 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Steffen anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
[QUOTE]Original erstellt von uwe:
[B] Hier darf wohl fachmännischer Einspruch eingelegt, werden, oder??
Ob der VDH eine eigenständige Rasse anerkennt, oder nicht (gleiches gilt für die FCI) ist für die realexistierende Rasse so nebensächlich, wie ...

Eine eigenständige Rasse ist in dem Moment entstanden, wenn ein Rassestandard definiert ist und dieser von auch nur einem der Vereine oder Verbände anerkannt wurde.
Richtig ist Deine Aussage nur aus der Sichtweise des VDH und der FCI. Frage mal bei AKC oder dem UKC nach, dort ist die Rasse anerkannt und somit global betrachtet der American Pit Bull Terrier eine eigenständige Rasse.

Jetzt bin ich überrascht!! Nach meinem Stand der Dinge wurde der APBT nicht anerkannt aber der Am Staff. Wäre deshalb sehr dankbar wenn Du mir den dortigen Rassestandard übermitteln könntest! Möchte mögl. auf dem aktuellsten Stand sein! Doch zum Thema Mischling oder nicht, seid doch froh drum!! Wenn Mischlinge nicht auf einer der Listen stehen, kann ohne Rassestandard der Pit Bull nicht verboten werden, da er nicht real existiert! Dadurch ergibt sich die Möglichkeit vor Gericht gegen einen Beschluß deiner Gemeinde zu klagen. Laut Gesetzt definiert sich in Deutschland eine Rasse durch ihren Standard.
Wenn es keinen gibt ist es ein Mischling. Also nicht verbietbar. Oder sehen nicht alle Schäferhund- Rottweiler Mischlinge auch sehr ähnlich aus. Wo ist der Unterschied? Wenn natürlich jeder darauf pocht einen Rassehund haben zu müssen, haben alle Politiker gewonnen. Wenn nicht, können Sie einpacken. Dito gilt beim Bandog. Wobei ich diese Kreuzung veriebten würde. Hab gerade zwei dieser " Bastarde" in der Ausbildung. Ehrlich gesagt es sind wie´s aussieht die letzten die ich jemals wieder ausbilden werde. Sind überagressiv was andere Hunde angeht! Schon mit 12 Wochen nur auf´s Kämpfen aus.
Gruß Steffen

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KlausP
Junghündin / Junghund

Beiträge: 16
Von:DomRep
Registriert: Apr 2000

erstellt am 01. Mai 2000 um 22:19 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von KlausP anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
quote:
Original erstellt von Steffen:
Hi,
also wenn ich alles durchlese was hier geschrieben wurde wird mir teilwiese recht übel! Sorry ich bin halt offen und direkt.
Ich nenne absichtlich keine Namen das wäre unfair, doch schon auf unserer HP haben wir einen Artikel auch zum Download über "Kampfhunde" stehen. Wer die Wahrheit wissen möchte sollte diesen lesen bevor er auf Bildzeitungniveau abrutscht. Das bringt keine weiter.
Um etwas mehr Licht in die Sache zu bringen,erlaubt mir einige kurze Fakten auf zu listen. Ich hoffe das ist gestattet.

- Ein Pit Bull ist ein Mischling, da weder von FCI noch vom VDH als Rasse anerkannt.
- Die sog. Rotlichtschwelle = Blutrausch wird ohne gezielte Ausbildung auf den Mensch nie!! gegen diesen Auftreten.
- In einem Hundekampf muß der Besitzer in den Kampf gehen können um den Hund raus zu holen.
- In einem Kampf gehen die Wetten bis zu 250.000 DM, welcher Polizist geht da rein? Keiner wenn er klug ist.
- Wer schütz meinen Hund vor einem Kind? Nicht immer ist es der böse Hund sondern das Kind das überraschend nach dem Hund greift, und der Hund erschrocken reagiert. Hunde haben keine Hände um sich zu wehren sondern Zähne!! D.h. mehr Vernunft auf beiden Seiten würde viel helfen.
- Ein Hunmdeführerschein würde helfen. Wir machen das gerade bei uns, dabei wird der Hund auf Schockaktionen seiner Umwelt hin desensibilisert. Wer´s richtig macht, kann dadruch verhindern daß noch mehr Mist passiert.
- Einmal im Blutrausch sind diese Hunde effektiv nicht mehr zu stoppen. Doch das geschieht in 99% "nur" gegen Hunde, beim Schäferhund viel häufiger gegen Menschen aber es ist ein DEUTSCHER Hund. Rex läßt grüßen.
- Die Hunde gehören in Hände von Liebhabern mit Verstand. Diese Hunde sind extrem starke Charaktere, die eine feste, wirklich konsequente Hand brauchen.
- Die Hunde gehören in Erwachsenenhände. Ab 21 Jahre wird´s langsam interessant.
- Die Hunde sind in der Lage mit einem Körpergewicht von 30 Kg einen KFZ von 1.3t zu ziehen. Kein Kind der Welt kann diesen Hund ernsthaft halten.
- Wer seinen Hund auslassten will, und das muß man mit den Tieren, sollte sich einen Sacco Kart anschaffen. Dann ist der Hund happy.
- Laut inoffizieller Statistik die nie veröffentlicht werden wird aus Berlin und Hamburg stehen dot Golden Retriever an 3. Stelle der Beißstatistik, an erster und zweiter, Mischling und Schäferhund!! Ein sog. Pit Bull taucht erst an 8. Stelle auf. Warum nur wird diese Statistik nie veröffentlicht?!?!?

Mehr auf Anfrage.
Gruß Steffen


Na, nun wissen wir Bescheid! Ein Hundeausbilder für den APBT - und wenn ich es richtig verstanden habe auch ein Züchter(!?) dieser Rasse - oh Entschuldigung, dieses Mischlings - kennt nicht einmal die Herkunft noch die Entwicklung dieses Hundes und empfiehlt uns doch ernsthaft seine Hundepage, damit wir (ich) nicht auf "Bildzeitungsniveau" rutschen oder bleiben. Wie kann ich Züchter dieses "Mischlings" sein und nicht den Rassestandart kennen? Nach Uwe`s Defination für einen seriösen Züchter, gehört solch einer - mindestens - in die Ecke der "Vermehrer". Den Rassestandart kennen sogar die "Schwarzzüchter" - was immer das sein mag. Steffen mag mir verzeihen, oder auch nicht, was er in seiner Aufzählung so von sich gibt, wimmelt nur so von Halbwahrheiten und Fehlern. Ich habe diesen Forumseintrag übersetzt und einigen Züchtern in den Staaten übersandt. Nach dem sie sich totgelacht haben, sind sie nur noch wütend geworden. Sie haben mich gefragt, was sich diese (nicht meine Ausdrucksweise, sondern ein Zitat) deutschen XXXX einbilden. Den Bulldog (American Pit Bull Terrier) gab es schon, da wußte man in Deutschland noch nicht einmal wie man *Schäferhund* schreibt. Ich bitte noch einmal meine Polemik zu entschuldigen, aber diesen Beitrag kann man nicht ernsthaft diskutieren. Der Höhepunkt dieses Eintrags war die Empfehlung an die Halter eines APBT`s aus ihrm Hund ein Mischling zu machen, damit er nicht verboten werden kann?*wein*. Nicht einmal deutsche Politiker fallen auf eine solche - pardon - Dumheit herein. Das schlimme daran ist, dass jemand der sich Hundeausbilder nennt so etwas von sich gibt.
Es wäre gut, wenn sich auch einmal Züchter des APBT aus Deutschland zu Wort melden würden. Ich befürchte nur, dass diese Züchter dieses Niveau meiden werden. Gruß KlausP

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Steffen
Junghündin / Junghund

Beiträge: 9
Von:Stuttgart
Registriert: Apr 2000

erstellt am 02. Mai 2000 um 07:16 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Steffen anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Hi Klaus,
sorry aber da ist ein Missverständnis, der APBT wurde 1936 unteranderem von den Colby in´s Leben gerufen, hat seit dem dort einen Zuchtstandard!!! Keine Frage. Nur, hier in Deutschland kenne ich keinen! Und so hart es klingt, da ich selber einen habe, es geht nur um die rechtliche Seite! Ohne Rassestandard der für Deutschland gültig ist gibt es keine annerkannte Rasse! Daß er real exisstiert weis ich sehr wohl. Nur das was in den USA als APBT gezüchtet wird ist ein guter und wesensfester Hund, nicht diese "Bastarde" die wir hier Landläufig als Pit Bull bezeichnen. Allen Haltern eines echten APBT wollte ich hier nicht zu nahe treten, nur ich versuchte und versuche eine Möglichkeit für den Angriff gegen die Kampfhundlisten zu bieten. Ist das so falsch? So blöd sich´s anhört aber engstirnigkeit wird mit der dämlichen Liste belohnt. Wenn wir aber an diesem Punkt ansetzen kommt die Liste ins Wanken. Nochmals die Amis sind uns wie üblich um Jahre voraus haben bei für Ausstellung gezüchteten APBT´s super Hunde gezüchtet aber dort ist die Rasse seit 1936 anerkannt vom AKC in Deutschland ist dies rechtlich gesehen nicht der Fall, und der 1. APBT Club in Deutschland hat scheinbar leider kein Interesse an einer besseren PR Arbeit.
Mit Schwarzzüchter meine ich nicht verantwortungsbewußte Halter und Züchter die nach individuellen Kriterien züchten ( auch vom APBT), sondern daß jeder der eine Hündin hat diese Besteigen läßt, ohne sich mit dem Thema auszukennen.
Ich denke daß ich damit den Begriff hinreichend erklärt habe.

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KlausP
Junghündin / Junghund

Beiträge: 16
Von:DomRep
Registriert: Apr 2000

erstellt am 02. Mai 2000 um 21:51 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von KlausP anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
quote:
Original erstellt von Steffen:
Hi Klaus,
sorry aber da ist ein Missverständnis, der APBT wurde 1936 unteranderem von den Colby in´s Leben gerufen, hat seit dem dort einen Zuchtstandard!!! Keine Frage. Nur, hier in Deutschland kenne ich keinen! Und so hart es klingt, da ich selber einen habe, es geht nur um die rechtliche Seite! Ohne Rassestandard der für Deutschland gültig ist gibt es keine annerkannte Rasse! Daß er real exisstiert weis ich sehr wohl. Nur das was in den USA als APBT gezüchtet wird ist ein guter und wesensfester Hund, nicht diese "Bastarde" die wir hier Landläufig als Pit Bull bezeichnen. Allen Haltern eines echten APBT wollte ich hier nicht zu nahe treten, nur ich versuchte und versuche eine Möglichkeit für den Angriff gegen die Kampfhundlisten zu bieten. Ist das so falsch? So blöd sich´s anhört aber engstirnigkeit wird mit der dämlichen Liste belohnt. Wenn wir aber an diesem Punkt ansetzen kommt die Liste ins Wanken. Nochmals die Amis sind uns wie üblich um Jahre voraus haben bei für Ausstellung gezüchteten APBT´s super Hunde gezüchtet aber dort ist die Rasse seit 1936 anerkannt vom AKC in Deutschland ist dies rechtlich gesehen nicht der Fall, und der 1. APBT Club in Deutschland hat scheinbar leider kein Interesse an einer besseren PR Arbeit.
Mit Schwarzzüchter meine ich nicht verantwortungsbewußte Halter und Züchter die nach individuellen Kriterien züchten ( auch vom APBT), sondern daß jeder der eine Hündin hat diese Besteigen läßt, ohne sich mit dem Thema auszukennen.
Ich denke daß ich damit den Begriff hinreichend erklärt habe.

Hallo Steffen, ich habe zwar keine große Lust auf eine weitere Diskussion, aber hier der geschichtliche Ablauf der Herkunft des APBT. Den "Grundhund" kann man auf Stichen bis ins Jahr 1100 verfolgen.
Der erste Eintrag eines American Pit Bull Terrier findet man im Jahre 1898. Hier gründete sich der UKC (United Kennel Club) und veröffentlichte nicht nur Regeln für den Hundekampf, sondern auch einen RASSESTANDARD (..und nicht, wie Du sagst erst 1936). Der Lieblingsclub der heutigen APBT ist der ADBA (in dem auch meine Hunde gelistet sind), der von Gury McCord 1909 gegründet wurde (MIT RASSESTANDARD). 1936 wurde die Rasse beim AKC (American Kennel Club) anerkannt, jedoch - nach Umwegen - in American Staffordshire Terrier umgetauft. Dieser Hund - Pete von den Hal Roach & Little Rascals - war ein APBT und wurde zum American Staffordshire Terrier. Er begründete die - neue, alte - Rasse des American Staffordshire Terrier. Von 1936 an gingen diese gleichen Hunde einen anderen Weg. Der APBT blieb in der Hauptsache (wobei es heute eine immer größer werdende Anhängerschaft des Ausstellungs-APBT gibt) ein Gebrauchshund und der AmStaff wurde der Ausstellungshund (mit allen Nachteilen der Ausstellungshunde) Heute sind APBT und AmStaff ganz klar zwei unterschiedliche Rassen und eine Kreuzung tut beiden Rassen nicht gut.
Ich hoffe die Unklarheiten nunmehr beiseitigt zu haben. Und als Tip: etwas mehr Information - auch außerhalb des AKC, VDH oder FCI wäre - zumindestens bei unseren Hunden - sicher von Vorteil. Übrigens: Wenn Du APBT`s suchst, die in direkter Linie aus einem Hund aus den Staaten stammen oder sogar direkt aus den Staaten importiert wurden, ich kann Dir ohne groß zu überlegen sicher 25 nennen. Ich kenne keinen APBT, der nicht mindestens in der dritten Generation einen (Gebrauchs-)Hund aus den Staaten hat.
Noch ein Hinweis: Es ist ein Irrtum zu glauben, daß nur Rassestandards vom VDH oder FCI in Deutschland gültig (??) sind. Da der FCI und der VDH aus unerfindlichen Gründen den APBT nicht anerkennt, kann er natürlich auch kein Rassestandard herausgeben. Die Logik daraus wäre: Der VDH entschiede was ein Rassehund ist und was nicht! Und das wäre doch schlimm, oder?!
Zu guter Letzt: Kaum ein "richtiger" Züchter von Gamedogs in den Staaten interessiert sich für Rassestandards oder Clubs, sie interessieren sich nur für den Hund. Sie suchen nur und immer nach diesem imaginären "besten"-Hund und ganz sicher nicht den aus dem Ausstellungsring!
Wenn gewünscht, gebe ich Dir gerne einen Quellennachweis.
Gruß Klaus

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Nadine
Junghündin / Junghund

Beiträge: 40
Von:D 48683 Ahaus
Registriert: Mrz 2000

erstellt am 07. Mai 2000 um 21:03 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Nadine anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Na Klaus, wie kann man eine Rasse züchten und gleichzeitig wollen das sie verboten werden??? Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen, KLAUS!

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KlausP
Junghündin / Junghund

Beiträge: 16
Von:DomRep
Registriert: Apr 2000

erstellt am 07. Mai 2000 um 22:04 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von KlausP anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
quote:
Original erstellt von Nadine:
Na Klaus, wie kann man eine Rasse züchten und gleichzeitig wollen das sie verboten werden??? Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen, KLAUS!

Hallo Nadine, daß mit dem Glashaus paßt nicht ganz. Aber, ich erhebe nicht den Anspruch alles besser zu wissen und mit meiner Meinung unfehlbar zu sein. Den Zusammenhang von "Züchten des American Pitbull Terrier" und dem "- von mehreren Seiten erzwungenen - Wunsche" des Verbots von Hundekampf-Hunden ist für viele, zumindestens zwischen den Zeilen, erkennbar geworden. Ich züchte den APBT (Old Family Red/Red Nose mit Schwerpunkt auf die Sorells-Linie)jetzt seit ca 15 Jahren und glaube diese Rasse sehr gut zu kennen. Ich züchte in kleinem Rahmen, alle meine Hunde leben mit mir und meiner Frau im Haus (direkt am - karibischen - Atlantik). Sie werden gewaltlos erzogen und gehalten. Nicht dennoch, sondern gerade aus diesen Gründen, weil ich weiß wie diese Hunde trotz erstklassiger Sozialisierung und guter Erziehung sind,bzw. sein können, kann ich ein Verbot der Rasse(n) akzeptieren.
Damit Du noch etwas zum Meckern und Empören hast: Natürlich würde auch ich wissen wie man dieses Verbot umgeht und würde es auch tun (es wird uns ohnehin in Zukunft nichts anderes übrig bleiben). Das Ziel - mein Ziel: Unsere Hunde gehören nicht in "alle" Hände. Sie gehören in die Hände von Liebhabern, von Spezialisten. Wer liest, was ein "Hundeausbilder" und sog. APBT-"Züchter" (der im Zusammenhang mit unseren Hunden von "BLUTRAUSCH" redet??!!) so über unsere Rasse von sich gibt, kann und muß mir Recht geben.
Und wenn jetzt einer sagt, ich würde den Teufel mit dem Belzebub austreiben, dann hat er recht!! Das sind sie mir Wert, unsere Hunde. KlausP

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RHO
Welpe

Beiträge: 1
Von:Bayern, 85435 Erding
Registriert: Mai 2000

erstellt am 24. Mai 2000 um 10:51 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von RHO anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Hallo Steffen,

ich möchte mich entschuldigen, dass mein erster Beitrag in diesem Forum so einen negativen Touch hat, aber Dein Beitrag kann so nicht stehen bleiben:

- Wer schütz meinen Hund vor einem Kind? Nicht immer ist es der böse Hund sondern das Kind das überraschend nach dem Hund greift, und der Hund erschrocken reagiert. Hunde haben keine Hände um sich zu wehren sondern Zähne!! D.h. mehr Vernunft auf beiden Seiten würde viel helfen.

Der arme Hund. Erschreckt sich vor einem Kind....
Wenn ein Hund, gleich welcher Rasse, entgegen seiner Beisshemmung ein Kind < 6 Jahre angeht (d.h. zwickt, anknurrt, beisst) muss er weg. Das heisst: jedes Familienmitglied hat Futter/Markier/Spiel-Priorität. Immer!

- Die Hunde gehören in Hände von Liebhabern mit Verstand. Diese Hunde sind extrem starke Charaktere, die eine feste, wirklich konsequente Hand brauchen.
Braucht das nicht jeder Hund?

- Die Hunde sind in der Lage mit einem
Körpergewicht von 30 Kg einen KFZ von 1.3t zu ziehen. Kein Kind der Welt kann diesen Hund ernsthaft halten.

Und die wenigsten Erwachsenen!

- Laut inoffizieller Statistik die nie veröffentlicht werden wird aus Berlin und Hamburg stehen dot Golden Retriever an 3. Stelle der Beißstatistik, an erster und zweiter, Mischling und Schäferhund!! Ein sog. Pit Bull taucht erst an 8. Stelle auf. Warum nur wird diese Statistik nie veröffentlicht?!?!?

Klar gibt es diese Statistik öffentlich. Und der sog. Pit steht bundesweit an 3. Stelle, nicht an 8.
Natürlich "führen" Schäferhunde und Mischlinge, aber davon gibt es ja ein paar mehr!

Fazit: im gesamten Themenbereich
"Kampfhunde" werden sehr viel Blödsinn und noch mehr Halbwahrheiten erzählt.

APBT und Staffs sind tolle Familien/Kinder-Hunde. Aber wenn sie einen Grund zu haben glauben, gehen sie - wie jeder Hund - los.
Und dann geht die Post wirklich ab!
Meine Empfehlung, um dieses Risiko zu verringern: Kastration, konsequentes Sanktionieren von aggressiven Mustern und die nötige Reife für einen Hund mit diesem Potential.

:-) Ralph

------------------
Ralph

IP: gespeichert

Nadine
Junghündin / Junghund

Beiträge: 40
Von:D 48683 Ahaus
Registriert: Mrz 2000

erstellt am 28. Mai 2000 um 16:37 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Nadine anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Hallo Klaus!
Wäre es nicht besser einen Hundeführerschein einzuführen, wo man seine Kenntnisse etc. unter Beweis stellen muss? Dann müsstest du dieses Verbot erst gar nicht umgehen. Toll du bist in der Karibik und damit von dem Verbot nicht betroffen, áber was ist mit den Hundebsitzern die in Deutschland wohnen?!

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