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Thema: kampfhunde
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lexx Junghündin / Junghund Beiträge: 15 Von: Registriert: Apr 2000
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erstellt am 26. April 2000 um 02:12 Uhr
hi, quote: Original erstellt von KlausP:
Das ist nur bedingt möglich, da der Hundekampf-Hund, insbesondere der American Pitbull Terrier, sich in Teilen in der Illegalität bewegt (natürlich nicht der Hund, sondern der Halter *g*). Wenn man den Pit kennenlernen will, muß man seine Geschichte bis zur Jetzt-Zeit (!) kennen. Und zwar die wahre Geschichte. Der Pit ist in der Welt "zweigeteilt", d.h. ein Teil - in der neueren Zeit - gehört zu den Ausstellungshunden und der andere - größere -Teil zu den (in den meisten Ländern der Welt illegalen) Arbeitshunden (Sport-, Kampf-, oder Pithunde). Nun wird jeder "anständige" Hundekampf-Hund-Besitzer jetzt empört aufschreien und sagen: "MEIN Hund ist kein Kampfhund und schon gar keiner von diesen "richtigen" Kampfhunden. Und hier beginnt das Problem. Fast alle, besonders die guten Hunde, stammen alle in direkter Linie aus den o.g. Linien ab. Bei den meisten noch im großen(!) Pedigree nachzulesen.
Sowas in der Art habe ich mir schon gedacht, und finde es sehr interessant. als besitzer sollte man sich nicht nur mit dem hund sondern auch mit der zucht und der geschichte der zucht beschäftigen. quote:
Das Problem sind solche Leute wie Nadine, die das nicht wissen oder nicht wissen wollen und irgendwann einmal verdutzt fragen: "Mein Hund beißt sich mit anderen Hunden, was kann ich dagegen tun?" Die klare Antwort: "NICHTS!, schaffe Deinen Hund ab, Du verstehst ihn nicht!" Das ist auch der Grund, warum ich - schweren Herzens - einem Verbot das Wort spreche.
Und dem schliesse ich mich an, mich machen weniger die hunde nervös, denn wenn man ihnen das richtig beibringt unzwar von kleinstauf an, und gewisse regeln grundsätzlich beachtet, kann man viele gefahren ausschliessen, schliesslich kann man auch andere unberechenbare tiere zu freunden des menschen machen, aber dann sollte dies in den richtigen händen geschehen und nicht in die hände von "kleinen prinzessinnen" und möchtegern-matchos, die mangels argumenten nur noch mit beleidigungen um sich werfen und hunde als demonstration ihrer stärke halten...
quote:
Mir ist am Wochenende ein Radfahrer (Glaze, Bomberjacke, Springerstiefel) mit einem Pittbull an der Leine entgegengekommen. Die Menschen haben die Straßenseite gewechselt. Ich auch. Vorurteil? Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht
Ich kenne das und ich beobachte das sich dieses Verhalten zunehmend auch auf andere Rassen überträgt. Kmapfhunde gehören wirklich nicht in Wohngebiete, denn viele menschen fürchten sich vor ihnen. Aber auch ich habe gestern eine szene beobachtet. ein mann geht in den laden und lässt seinen 2jährigen kampfhund unangeleint vor dem shop stehen, der flitzt los und stützt sich auf ne heisse angeleinte pudeldame die um die ecke kommt. die pudelbesitzerin war vollkommen in panik und versuchte ihren hund unter dem kampfhund hervor zu zerren, da fletschte der sofort mit den zähnen, der rüde hat die kleine hünden in der einen minute fast gedeckt und gegenüber steht nen gut besuchter promarkt und niemand traute sich an den hund ran.. bis einer in den kleinen laden rannte und den besitzer holte. der zog seinen hund von der hündin runter und lachte... na toll, der war total fahrlässig und fand nichtmal nen wort der entschuldigung.. die hündin war übrigens auch ziemlich verschreckt.... in meiner gegend rennen mehr kampfhunde und schäferhunde rum als kinder... und oft genug gehen passanten und fahrradfahrer inzwischen auf meinen nichtaggressiven wauwie los, weil sie sich nicht trauen, den kampfhunde- und schäferhund-besitzern ihre meinung zu sagen... ich wollte das nur mal nebenbei angemerkt haben... gruss lexx IP: gespeichert |
O SABINE o Junghündin / Junghund Beiträge: 11 Von:D 40764 Langenfeld Registriert: Apr 2000
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erstellt am 27. April 2000 um 09:18 Uhr
Guten Tag! Ihre An- und Einsichten zu diesem Thema sind größtenteils schon schlüssig. Und ich muß Ihnen beipflichten. Es ist ein hohes Maß an Verantwortungslosigkeit erforderlich, um zu sagen: "....DER TUT NIX, DER HAT NOCH NIE GEBISSEN...." oder: "....DER IST GAAANZ LIEB...." Verflixte Tat. Es ist bekannt, daß unsere lieben Kleinen keine zahnlosen Steiff-Tierchen sind und dem haben wir als Hundehalter gefälligst Rechnung zu tragen. Insbesondere bei großen Hunden. Ich füge hier ein Foto unserer Hunde bei (hoffentlich ist mir das nun gelungen), die hier aussehen, als könnten sie kein Wässerchen trüben. Dennoch habe ich darauf Rücksicht zu nehmen, daß nicht alle Leute das so sehen und mich dementsprechend zu verhalten. Also habe ich meine Hunde auch nur da abzuleinen, wo sie Platz haben und niemandem lästig oder gar gefährlich werden können. Wer z.B. in der Stadt wohnt und dazu keine Möglichkeit hat, muß eben auf einen Hund dieser Coleur verzichten. Liebhaberei hin oder her. Freundliche Grüße, Sabine.
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Christiane Schober Junghündin / Junghund Beiträge: 81 Von: Registriert: Feb 2000
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erstellt am 27. April 2000 um 10:20 Uhr
Lieber Klaus,ich muß mich für das Wort "vermehren" entschuldigen, aber ich wollte Nadine eigentlich nur klarmachen, daß die Zucht einer Rasse nichts mit der Einstellung des Züchters zu tun haben muß. Man kann ein Tier züchten, muß aber nicht zwangsläufig mit allem was diese Tiere betrifft konform gehen. Ich hoffe das du jetzt meinen Ausspruch besser verstehen kannst :-). Ich selbst habe Freunde die einen Pitti und eine Amstaff Hündin haben. Habe nie schlechte Erfahrung mit diesen Tieren gemacht. Muss aber auch sagen, dass die Besitzer eine sehr eigene Art haben diese Tiere zu erziehen. Es genügt meiner Meinung nach einfach nicht, die Priorität auf ein schönes "an der 10 Meter Leine" gehen oder Stöckchen holen oder gar brav im Auto bleiben. Wenn du dir meine Briefe (auch in anderen Foren) durchliest, dann wirst du feststellen, dass ich eine sehr eigene Art habe Hunde zu betrachten. Für mich stammt der Hund nach wie vor vom Wolf ab und ist durch die verschiedensten Züchtungen in die heute bestehenden Rassen aufgesplittet worden. Dennoch hat der Hund immer noch ein Stückchen vom Wolf in sich und man darf die die Hunde bitte nicht so vermenschlichen wie es leider viel zu oft getan wird. Aussagen wie: mein Hund versteht jedes Wort oder mein Hund würde niemals so etwas tun wie der da aus der Presse, denn er ist doch mein bester Freund, bringen mich auf die Palme. Der Mensch muß endlich begreifen wer sein Begleiter ist und "Freundschaft" im Sinne wie es der Mensch versteht, kennt der Hund nicht. Der Hund versteht das (meiner Meinung nach) was sein tiefster Instinkt ist und das ist Rudelverhalten, mit allem was dazu gehört. Der Hund muß wissen, wer das Alphatier ist und das kann nur oder sollte nur der Mensch sein. Das man Dominanz nicht mit Prügel erreicht, sollte selbstverständlich sein... aber seinen Hund zu vermenschlichen und ihn wie einen menschlichen Freund zu behandeln und zu erziehen kann das Tier nicht umsetzten. Klare Regeln, Motivation, Konsequenz und Durchsetzungsvermögen sind meiner Meinung nach das ABC der Hundeerziehung und das schon beim Welpen, denn der lernt vom ersten Tag an, wie in einem Rudel. Alle Menschen die glauben sie könnten einen Amstaff zu einem Schoßhund erziehen und der wäre dann ein ganz toller "Freund" irren meiner Meinung nach. Um diese, ich sag mal, komplizierten Rassen wirklich richtig zu erziehen, braucht es viel Erfahrung und Wissen um unseren Begleiter Hund. Ich bin, wie du schon erkannt hast, eigentlich auf keiner Seite. Ich finde, daß gut sozialisierte Hunde, egal welcher Rasse eine Darseinsberechtigung haben und Hunde die eine Gefahr für die Gesellschaft darstellen müssen verboten werden. Das Herummanipulieren kann nur ein Schuß nach hinten sein. Ziel muß es sein, daß der Mensch lernt wie er mit seinem Hund zu leben hat. Das der Mensch endlich begreift was einen Hund bewegt und warum er das tut was er tut. Diese "Möchtegernhundekenner" kotzen mich an weil sie so blind durch diese Welt laufen nd wirklich so von sich überzeugt sind, daß sie den Blick für die Realität verloren haben. Dennoch wünsche ich mir von der Menschheit: Schmeißt nicht alle in einen Topf. Unterscheidet zwischen gut und schlecht zwischen sinnvoll und unsinnig und lernt endlich, daß der Hund kein Statussymbol ist, sondern ein Lebewesen das von uns in seiner großen Vielfalt "gemacht" wurde und das wir die Verantwortung hierfür tragen. Der Mensch mit seiner Intelligenz sollte die Möglichkeit des "Lernens" nutzen. Nicht der Hund muß uns verstehen, sondern wir den Hund. Christiane IP: gespeichert |
lexx Junghündin / Junghund Beiträge: 15 Von: Registriert: Apr 2000
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erstellt am 28. April 2000 um 02:42 Uhr
hi, das ist ne völlig korrekte einstellung, wenn jeder so denken würde wie christiane, klaus oder du, gäbe es garkeine diskussion, denn hier zeigt sich verantwortung.hüpscher hund übrigens... hoffentlich begreifen ein paar stille leser, das wir hunde nicht hassen und auch nicht vermenschlichen sollten... anbei will ich auch mein meinen wauwie zur schau stellen.. (hab erst heut gemerkt das das geht...) ist der letzte schnee... ist der nicht richtig niedlich ? gruss lexx
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Christiane Schober Junghündin / Junghund Beiträge: 81 Von: Registriert: Feb 2000
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erstellt am 28. April 2000 um 09:09 Uhr
Hi Lexx,superschöner Collie, dein Wauzi. Ich selbst habe eine 7 Monate junge Colli-Schäfer-Husky-Hündin und einen 4 Jahre alten Shiba Inu (Japanischer Wolfsspitz)Rüden, der im übrigen auch nicht sonderlich toll auf andere Rüden zu sprechen ist. Nur... wir legen sehr großen Wert auf die Erziehung unserer Hunde. Allen Unkenrufen der Shibazüchter zum Trotz, geht mein Shiba sehr wohl ohne Leine "bei Fuß" und ich möchte mal Behaupten, daß ich meine Hunde im Griff habe (auch die "kleine"). Meine Spazierwege weiten sich auf Feld und Wiesen aus und wenn mir ein anderer Hundebesitzer entgegen kommt, dann nehme ich "beide" an die Leine. Für mich ist auch wichtig das sich wirklich niemand von meinen Tieren gestört fühlt und so leine ich sie zum Beispiel auch beim vorbeigehen am Spielplatz an. Meine Hunde sind Kinder gewöhnt und lieben sie (das gilt z.B. auch für Katzen, die das aber meist nicht so recht glauben wollen ;-) ) aber niemand soll sich eingeschränkt fühlen, weil ich da mit zwei Hunden durch die Gegend renne und abgesehen davon stört es meine Tiere nicht wenn sie mal für 5 Minuten an der Leine "Fuß" gehen, bis wir auf Ihrer Spielwiese sind wo sie richtig ungestört toben können. Ich bin der Meinung das wir akzeptieren müssen das es Menschen gibt die keinen so tollen Draht zu Hunden haben und denen kann man durch vernünftiges Verhalten durchaus beweisen, daß es auch anders geht. Wenn ich dann mit meinem Shiba (42 cm SH) dem anderen Hundebesitzer erkläre, daß er dominant ist und andere Rüden nicht so gern mag (er fällt sie aber nicht an, nur um Mißverständnissen vorzugreifen), dann bekomme ich häufig die Antwort: ach was der schaut si Teddybärmäßig aus lassen sie ihn doch mit meinem spielen. Ich lasse mich aber auf solche Experimente nicht ein, denn ich bin der Meinung daß mein Hund kein Erfolgserlebnis beim Unterwerfen anderer Rüden bekommen soll, sondern wenn er sich "großmacht" dann kommt von mir ein scharfes "nein". Rumgezanke dulde ich nicht. Wenn jeder so handeln würde dann gäbe es keine Disskussionen, egal um welche Rasse. Christiane
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lexx Junghündin / Junghund Beiträge: 15 Von: Registriert: Apr 2000
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erstellt am 29. April 2000 um 00:22 Uhr
quote: Original erstellt von Christiane Schober: Hi Lexx,superschöner Collie, dein Wauzi.
jau, ich bin auch ganz begeistert von ihm und ich denke man sieht, das dies kein dosenfutter-hund sondern ein ziemlich verwöhnter aber auch sehr vornehmer und gut erzogener adliger möchtegern-prinz ist. ich mag viele hunde aber collies haben immer sowas adliges an sich, dem kann ich mich nicht entziehen... quote:
Ich selbst habe eine 7 Monate junge Colli-Schäfer-Husky-Hündin
eine interessante mischung, huskys können sehr dominant sein, besonders die weiblichen. Der schäferhund dürfte für die sensiblen collie-gene auch einen gesunden ausgleich bringen. das wird bestimmt mal ein sehr interessantes hundetier. quote:
und einen 4 Jahre alten Shiba Inu (Japanischer Wolfsspitz)Rüden,
ich hab keine vorstellung wie der aussehen mag, aber spitze sind immer nen bisschen vorlaut gegenüber anderen hunden, ich glaub die leben für ihre kleinen frechheiten, mit denen sie gern auch mal große hunde attaktieren. Aber jede rasse hat ihre ganz eigene liebenswerte art und deswegen passen sie auch so gut zu so vielen unterschiedlichen menschen. quote:
und ich möchte mal Behaupten, daß ich meine Hunde im Griff habe (auch die "kleine").
jau, ich würde dir das auch zutrauen und eigentlich sollte es für alle selbstverständlich sein... aber eben nur eigentlich... mein hund ist auch sehr streng erzogen, aber ich würde ihn nie schlagen und ich kann ihn tatsächlich jedem anvertrauen, weil er von klein auf gelernt hat, das er unter keinen umständen beissen darf, weder andere hunde, noch katzen, noch vögel... er jagd zwar gern mal hinter was hinterher, aber wenn er´s eingeholt hat, genügt ihm der erfolg und die belohnungshäppchen kommen halt von mir... abgesehen davon hat er eine große klappe und da steckt echt nichts dahinter außer nen wau wau... quote:
Für mich ist auch wichtig das sich wirklich niemand von meinen Tieren gestört fühlt
genau so sollte es sein, leider machen besonders gern besitzer von größeren und besonders von gefährlichen hunden den fehler, nur oberflächlich ihren hund wirklich im griff zu haben und wenn sie dann noch mit der erziehung schlampern und das rudelverhalten nicht erlernt werden kann weil der hund immer nur an eine person gebunden ist, wird es immer gefährlicher. irgendwann büchsen diese hunde mal aus und unschuldige passanten werden plötzlich angegriffen. deswegen finde ich, das man diesem modehundetrend ein ende setzen muss und die haltung und besonders die zucht von kampfhunden und auch schäferhunden erheblich erschwert werden sollte. hundeführerschein und steuern sind nur eine möglichkeit... besser wäre es, wenn die besitzer von alleine drauf kommen und die mode nicht noch fördern... das gilt auch für diesen armen gequälten sat1-frühstückshund, der nichtmal richtig zubeissen kann, weil sein oberkiefer zu flach ist und dann mit keksen kugelrund gefüttert wird, während sein besitzer die kohlen zählt... bei soviel niedlichkeit tut mir der hund echt leid... quote:
Ich bin der Meinung das wir akzeptieren müssen das es Menschen gibt die keinen so tollen Draht zu Hunden haben und denen kann man durch vernünftiges Verhalten durchaus beweisen, daß es auch anders geht.
das denke ich auch und ich denke hundebesitzer sollten ruhig mal anfangen, sich auch mal für die belange ihrer umwelt zu interessieren und nicht immer nur ihre individuellen belange in den vordergrund zu bringen und sich als geopferte minderheit darzustellen... hundebesitzer sind keine minderheit und daraus erwächst uns eine verantwortung gegenüber den menschen... wenn wir uns gefährliche kampfhunde anschaffen, ist das kein hobby und kein liebesbeweis sondern erstmal eine verantwortung andere vor unserem hund zu schützen... nur interessiert das viele kampfhundebesitzer herzlich wenig... leider quote:
....ich bin der Meinung daß mein Hund kein Erfolgserlebnis beim Unterwerfen anderer Rüden bekommen soll
genauso gehe ich ran, nur mit dem unterschied, das ein collie oft zu weich ist, um sich gegen andere rassen durchzusetzen und collies brauchen daher z.b. Erfolgserlebnisse über andere hunde, sonst können sie sich im rudel nicht behaupten, also genau der umgekehrte fall... man wird auch kaum von einem collie hören, der andere hunde angreift, meiner plustert sich nur vor anderen bellenden hunden auf und vernichtet sie mit missachtung... so isser halt, zu adlig um sich mit dem mob zu befassen... manchmal will er dann unbedingt noch nen hundeleckerli, damit der andere erst richtig neidisch wird... grins.. quote:
Wenn jeder so handeln würde dann gäbe es keine Disskussionen, egal um welche Rasse.
und ich mag es nicht, wenn man ungefährliche hunderassen und ihre halter beschimpft, weil man sich nicht mit kampfhundebesitzern anlegt. bei mir um die ecke ist nen schäferhund, er ist aggressiv, verträgt sich mit keinem anderen hund, ist aber hoch dekoriert auf hundeshows und zugelassen zur zucht. sein besitzer ist unbeherrscht, bedroht regelmässig passanten, beansprucht den ganzen weg für sich und seinen hund und wenns nach mir gänge müsste man dem die hundehaltung verbieten... der hund ist psychisch total durchgeknallt, wenn der mal abhaut und zubeisst, werden wieder einige nachbarn auf meinem unschuldigen hund losgehen ... ich bin gegen kampfhunde und ich bin gegen schäferhunde und ich hoffe das diese agressiven rassen nur noch da zu finden sind, wo sie in verantwortliche hände sind. bei schneerettungsdiensten, polizei, beim wachdienst oder als bergungshunde... das macht den hunden mehr spass und dann sind sie auch psychisch gesund und keine potentiell herumlaufende gefahr. wer wirklich mal so nen angriff oder dessen auswirkung gesehen hat, sollte ruhig zweimal hingucken, damit er begreift, das solche hunde keine spielzeuge sind, die die eigene fehlende kraft ersetzen. ich bin zwar berliner aber ich werde garantiert nicht zu ner demo für diskrimminierte kampfhunde gehen, die sich als juden behandelt fühlen ... sie haben dieses problem mit ihren modetrend erst geschaffen... gruss lexx IP: gespeichert |
MM Welpe Beiträge: 1 Von:Deutschland, 66849, Landstuhl Registriert: Mai 2000
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erstellt am 02. Mai 2000 um 13:03 Uhr
Hallo an alle Hundefreunde,ich möchte auch mal meinen Senf zu dem Thema Kampfhunde abgeben. Zuerst möchte ich mich einmal an Frau Christiane Schober wenden. Ihr Ansichten sind nach meiner Meinung wirklich zutreffend und ich glaube sie behandelt das Thema mit viel Sachverstand. Es ist mir immer eine Freude einen von ihren Texten zu lesen. Weiterhin kann ich mit den Ansichten des Herrn Lexx nur wenig anfangen. Sie schreiben so schön, dass sie es nicht mögen, wenn man ungefährliche Hunderassen und ihre Halter beschimpft, weil man sich nicht mit Kampfhundebesitzern anlegt. Ich mag es nicht, wenn man mich als Kampfhundebesitzer beschimpft nur weil so ein paar möchte gern Männer, die so wenig Hirn im Kopf haben wie Haare darauf, ihre Hunde missbrauchen und dadurch andere Menschen ängstigen oder gar schädigen. Etwas mehr Toleranz wäre hier vielleicht angebracht. Weiterhin glaube ich auch nicht, dass das von ihnen geforderte Zuchtverbot für Kampf- und Schäferhunde auch nur den geringsten Nutzen hätte. Meinen Sie nicht, dass sie es sich ein wenig zu einfach machen, wenn sie einfach ein paar Rassen verbieten und denken, dass damit alle Probleme gelöst sind? Die Beißstatistiken von Ländern in denen die Kampfhunderassen bereits verboten sind zeigen da etwas ganz anderes. Würden die bestimmten Hundebesitzer nicht einfach die nächste Rasse nehmen wie zum Bsp. Boxer, solange mit besonders aggressiven Exemplaren züchten bis wir wieder vor dem gleichen Problem wären? Vielleicht wäre dann auch irgendwann der Colli dran. Allerdings muss ich mich schon der Meinung von KlausP anschließen. Nicht dass ich denke, dass die Rassen wirklich so schlecht ist, aber das Problem ist die meisten Rassen werden einfach nicht verstanden. Es gibt wohl einfach zu viele Hundehalter, die sich einfach nur einen Hund hohlen weil er so oder so aussieht. Ich hätte gerne einen großen kurzhaarigen Hund, also einen Rottweiler. Um einen Hund wirklich zu verstehen muss man sich auch mit seiner Vergangenheit befassen, d.h. für welche Zwecke wurde diese Rasse gezüchtet und komm ich mit dieser Veranlagung klar, die bei den meisten Hunde dieser Art noch mehr oder weniger stark vorhanden ist. Ich selbst besitze eine American Staffordshire Terrier Hündin, die seit sie drei Monate alt ist regelmäßig auf den Hunde Platz geht, täglich ohne jegliche Aggression mit ihren Hundefreunde spielt und auch zu allen Menschen lieb und freundlich ist. Trotzdem würde ich niemals sagen, dass sie nichts macht. Ich nehme sie sobald ich einem fremden Menschen oder Hund begegne immer sofort an die kurze Leine. Ich halte von den Worten „mein Hund macht nichts“ nichts und bei dieser Rassen schon mal überhaupt nicht. Wie es so schön in der Literatur heißt, ist der American Staffordshire Terrier ein sehr mutiger Hund und ist sofort „ready“ falls er herausgefordert wird. Solange die Hundehalter sich nicht mehr mit der Rasse ihres Lieblings beschäftigen, wäre es vielleicht wirklich das beste Hunderassen die viel Konsequenz und auch Fachkenntnis fordern nur noch für einen bestimmten elitären Personenkreis zugänglich zu machen. Damit meine ich nicht nur Kampfhunde sondern auch Schlittenhunde und Hütehunde die nur wegen ihres Aussehen angeschafft wurden und jetzt völlig ihrer Art zu wieder gehalten werden, was bei Hund zu psychischen Schäden führt oder gar Aggression auslösen kann. Mit freundlichen Grüßen MM
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Christiane Schober Junghündin / Junghund Beiträge: 81 Von: Registriert: Feb 2000
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erstellt am 02. Mai 2000 um 16:42 Uhr
Liebe/r MM,sorry, das Geschlecht konnte ich nicht erkennen. (kleiner Scherz am Rande ;-)) ) Erst mal Danke für das Lob. Ich selbst bezeichne mich als Hundeliebhaberin, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, zumindest den eigenen Hunden, ein "artgerechtes" Leben zu bieten, sofern das überhaupt möglich ist. Ich versuche mich in die Tiere reinzuversetzen und nach ablegen aller vermenschlichung nur noch das zu sehen was tatsächlich vor mir steht, nämlich ein Abstamme des Wolfes, sicherlich in seinen Kleinigkeiten (durch Zucht) verändert, aber dennoch, daß Fundament bleibt der Wolf. Vermenschlichung, Voruteile und Selbstüberschätzung sind die Hauptfehler die viele Hundebesitzer machen. Dennoch bin ich nicht frei von Fehlern und auch Fehlurteilen. Ich versuche enfach "logisch" an die Dinge ranzugehen und ich möchte mal behaupten das ich bisher (zumindest bei meinen eigenen Hunden) recht erfolgreich war. Wenn man sich aber so manche Reaktion auf meine Ausführungen durchliest, dann könnte man wirklich meinen ich stehe ziemlich alleine da mit meiner Meinung. Um so mehr freue ich mich über dieses Lob von oben. Danke IP: gespeichert |