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| Autor | Thema: Erfahrungen mit unseren Hunden |
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Johanna Welpe Beiträge: 1 |
Sehr geehrter Herr Stierand, gegen eine ungekürzte Veröffentlichung ist nichts einzuwenden. Bitte jedoch nicht die email-Adresse veröffentlichen, da sonst unser Bürorechner ggf. von mails überschwemmt wird. Wir bitten um Verständnis.
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Steffi unregistriert |
Ich selbst habe mir vor ca. 1/2 Jahr eine Amstaff-Mischlingshündin (der andere Teil ist wohl ein Boxer) aus dem Tierheim geholt, deren Herkunft ungeklärt ist (ca. 2 Jahre alt). Ich habe mit ihr nach 1 Woche bei einer Tiertrainerin, die sie aus Tierheim-Zeiten kannte eine Grundausbildung absolviert. Obwohl alle anderen Hunde erziehungsmäßig vorbelastet waren und mein Hundemädel nicht mal wußte, was "sitz" zu bedeuten hatte, war sie ruck-zuck die Gelehrigste. Das hat mich überrascht, denn sie ist mein erster Hund. Auch ansonsten ist sie sehr folgsam und Fremde sind immer begeistert, welchen intensiven "Draht" sie zu ihren Menschen hat. Meine Schwägerin hat einen kleinen Mischlingsrüden (ca. 8 kg) und er wird manchmal recht aufdringlich, doch bis jetzt hat sie ihn noch nie angeknurrt, im Gegenteil, sie räumt in ihrem Revier das Feld und zieht sich zurück. Sie versteht sich auch gut mit unserer Katze (die schon vorher da war). Bei den beiden habe ich immer mehr Sorgen um den Hund, weil der Kater, wenn er gefrustet ist, die schlechte Laune grundsätzlich an ihr ausläßt. Auch von anderen Hunden läßt sie sich nicht aus der Ruhe bringen. Fremder Besuch ist auch kein Problem, der wird erst mal schwanzwedelnd begrüßt und dann wird geschaut, ob er nicht gaaanz zufällig ein Leckerli dabei hat. [Diese Nachricht wurde von Steffi am 25. März 2000 editiert.] IP: gespeichert |
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Christiane Schober Junghündin / Junghund Beiträge: 81 |
Liebe Johanna, deinen Ausführungen nach ist dir das schlimmste passiert was einem nur passieren kann. Ich gebe dir recht: Jeder Hund hat seine angezüchteten Wesensmerkmale und wenn ausschließlich mit agressiven Hunden gezüchtet wird, was soll da wohl bei rauskommen, na klar das der Welpe die Anlagen zur Agression hat. Hier ist einfach der Mensch gefragt, denn es gibt wirklich auch andere Fälle und es gibt auch durchaus gut sozialisierte Pitbulls und dergleichen. Es gibt immer schwarze Schafe, allerdings ist die Hysterie auch ein Ergebnis der Presse. Es gibt durchaus auch andere Fälle. Die Tochter eines Bekannten wurde von einem Schäferhund so schwer verletzt, dass sie heute Invalidin ist. Jede Rasse kann agressiv reagieren, wenns der Mensch falsch gemacht hat. Ganz ganz selten gibt es auch Hunde die einen Hirndeffekt haben, das sind aber wirklich Ausnahmen. Meist liegt es am Fehlverhalten des Besitzers. Der Dobermann ist z.B. ein Einmannhund und wenn ich das schon weiss muss ich ganz anders auf dieses Tier eingehen als auf einen Collie beispielsweise. Sozialisierung ist das wichtigste und aus diesem Grund bin ich auch so gegen Zwingeraufzucht oder gar Zwingerhaltung, denn hier kann der Hund einfach nicht ausreichend sozialisiert werden. Hundeführerschein... meine Rede... ich wäre sofort bereit mit einem Prüfer mit meinen beiden Hunden spazieren zu gehen und mich einer Prüfung zu unterziehen. Alle die hiervor Bedenken haben, sollten keine Hunde haben. IP: gespeichert |
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Krenz-May, Michaela Junghündin / Junghund Beiträge: 84 |
Hallo Christiane, hallo Johanna, Die Sache mit dem Hundeführerschein ist gut! Aber warum nur Hunde über 15kg? Wenn dann für alle!!! Fazit: Auch ein Yorki ist ein echter Terrier mit dem ganzen Dickkopf dieser Gattung und gehört daher genauso gut erzogen wie ein großer. Warum wohl werden die meisten Kleinhunde niemal in ihrem Leben von der Rollleine gelassen? Die meisten wären wohl auf nimmer Wiedersehen verschwunden. byby ------------------ IP: gespeichert |
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Christiane Schober Junghündin / Junghund Beiträge: 81 |
Liebe Michaela, ich bin nicht der Meinung, daß man Hunde nur ab einer gewissen Größe oder eines bestimmten Gewichts "Erziehen" muß. Der Hundeführerschein sollte und muß für jedermann gelten. Die Problematik hängt eindeutig an der anderen Seite der Leine und so kommt es, daß alle "Kleinhunde" die ja offensichtlich nicht so viel anrichten können wie ein großer Hund, auch nicht so konsequent erzogen werden. Hier kann man oft erleben, daß diese Hunde Kinder- und auch Partnerersatz sind und es ist auch nicht unüblich das diese Hunde so vermenschlicht werden, daß es einem schlecht werden könnte. Das auch ein kleiner Hund lernen muß wer daß Alphatier ist vergessen viele der Besitzer und die Prioritäten werden hier ganz anders gesetzt. Schönes laufen an der 20 Meter Leine, braves sitzen auf Hutablage im Auto und Stöckchen holen, tja das ist doch oberste Priorität bei vielen "Kleinhundebesitzern". Nicht etwa das ich kleine Rassen nicht mögen würde, aber sie sind einfach zu häufig verzogene, vollgefressene, kläffende Fellbündel, die einem den letzten Nerv rauben können. Und schuld daran ist der Besitzer. Diese teilweise äußerst dreisten "Kleinen" kneifen auch nicht weniger als die "Großen" nur, daß diese Attaken meist nur müde belächelt werden, weil eben nicht so große Schäden verursacht werden. Das ist meiner Meinung nach falsch und auch diese Hunde müssen "Benehmen" in unserer Gesellschaft lernen. Hundeschulen die was auf sich halten und auch zu empfehlen sind, erziehen nicht nur Hund sondern auch die Halter und das ist in den meisten Fällen auch dringend nötig. Der Hund würde es richtig machen wenn es ihm richtig gelernt werden würde. Zu den großen Rassen und auch mal wieder zum Thema "Kampfhund", hat Klaus in einem anderen Beitrag so schön gesagt: nicht Kampfhund sondern "Hundekampfhund". Dieser Ausdruck sagt viel, denn diese Hunde wurden dazu gezüchtet, ausschließlich auf andere Hunde loszugehen. Der Besitzer eines solchen Hundes muß immer eingreifen können ohne von seinem eigenen Hund gebissen zu werden. Aber ... und das muß ich ganz klar sagen: Es sind leider viel zu viele "Hundekampfhund"-Besitzer die sich diese Rassen zur Provokation und zur Hebung des eigenen Egos zulegen und wirklich der irren Meinung sind, daß sie diese Hunde einschätzen können. Niemand...und da schließe ich mich nicht aus... kann zu 100% vorhersagen was sein Hund tut oder nicht tut. Wer daß von sich behauptet, der begeht einen fatalen Fehler. Mein Shibarüde z.B. mag keine anderen Rüden. Das bedeutet für mich in der Stadt geht er an der Leine und gezanke gibt es nicht. So hat es sich vor einem Jahr zugetragen, daß ein recht dreister kleiner Shizu - Rüde der ihn ständig angebellt und provoziert hat unserem Rüden (beide am Feld ohne Leine, ich hatte nicht aufgepasst)über den Weg lief. So... mein einschätzen der Situation: Er wird zu ihm hinlaufen und ihn unterwerfen. Die Zeit für ein Rückholen meines Hundes war zu kurz, also trafen sich die beiden ehe ich auch nur den Funken einer Chance hatte. Und was hat mein Rüde gemacht? Nein er hat ihn nicht unterworfen und nicht gezwickt oder gebissen oder bedroht oder was man sich so vorstellen könnte... nein er hat ihm über den Kopf gepinkelt. Er hat diesen "Kleinen" mit so einer Verachtung angepinkelt, sich umgedreht und ist zu mir gekommen um sich anleinen zu lassen. Diese Reaktion hätte ich niemals erwartet. Also, niemant kann es vorhersehen was sein Hund machen wird. Ich kann nur hoffen daß dieses Thema irgendwann kein Thema mehr sein muß, daß die Menschen endlich Verantwortung übernehmen und das weder Menschen (vor allem auch die Kinder) noch Hunde länger unter dem ignoranten Einfluß vieler Hundebesitzer leiden müssen. Christiane IP: gespeichert |
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Krenz-May, Michaela Junghündin / Junghund Beiträge: 84 |
Hallo Christiane, dann sind wir ja einer Meinung. Deinen Ausführungen zu den Kleinhundebesitzer kann ich nur zustimmen. Ich beschäftige mich sein ein paar Jahren intensiv mit Hunden (und ihren Haltern). Ich bin eindeutig für einen Hundeführerschein für alle Hundehalter. >>Ich kann nur hoffen daß dieses Thema irgendwann kein Thema mehr sein muß, daß die Menschen endlich Verantwortung übernehmen und das weder Menschen (vor allem auch die Kinder) noch Hunde länger unter dem ignoranten Einfluß vieler Hundebesitzer leiden müssen. << Dieser Hoffnung schließe ich mich an. Es gibt noch sooooo viel zu tut... packen wir's an. Viele Grüße Michaela Christiane[/B][/QUOTE] IP: gespeichert |
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Nadine Junghündin / Junghund Beiträge: 40 |
Hallo Johanna! Woher habt ihr den armen Hund denn gekauft? Wenn du Ahnung von Hunden hast, wieso weißt Du dann nicht, das Welpen erst in einem Alter von 8 Wochen abgegeben werden dürfen!!!??? Das mit euren Hunden tut mir leid, aber es war reiner Zufall das es immer diese Rassen waren. Es gibt soviele Fälle mit anderen Rassen! Mehr als mit Pitbull & Co.!!! IP: gespeichert |
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Allis Junghündin / Junghund Beiträge: 30 |
Hallo Nadine, wenn du Ahnung von Hunden hast, wieso weist du nicht, das Welpen erst mit 12 Wochen abgegeben werden? Allis IP: gespeichert |
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Nadine Junghündin / Junghund Beiträge: 40 |
Es ist besser sie mit 12 Wochen abzugeben, weil sie dann länger bei der Mutter waren, da hast Du recht. Aber sie werden üblicherweise mit 8 Wochen abgegeben. [Diese Nachricht wurde von uwe am 09. Mai 2000 editiert.] IP: gespeichert |
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O SABINE o Junghündin / Junghund Beiträge: 11 |
Erfahrungen mit "Kampfhunden"? Ja, habe ich - in mancherlei Hinsicht. Dazu kann ich anmerken, daß im November 1998 ein Am.-Staff.-Terrier zu meinem alten Dobermannrüden in's Haus kommen sollte. Eine kritische Siutation für meinen alten Rüden, der zum einen aufgrund seiner Vorgeschichte mit anderen Hunden auf Kriegsfuß stand, zum anderen mittlerweile durch sein Alter schon recht senil geworden war und außerdem Territorialrechte ohne Pardon geltend machte. Trotz langer und vorsichtiger Gewöhnungsphase waren beide Hunde irgendwann einmal zusammen im Haus und vor dieser Situation hatte ich wirklich Angst - das geb ich auch heute noch unverhohlen zu. Was passiert ist? War absehbar: der alte Dobermannrüde griff die "Kampfhund"-Hündin offen und mehrfach an. Die Kleine hat das in stoischem Gleichmut über sich ergehen lassen und ihn nur einmal ansatzweise zurechtgewiesen, ohne ihm auch nur einen einzigen Kratzer zuzufügen. Danach haben die zwei in einem Korb geschlafen. Irgendwann später ist mein Mann mit den beiden bei einem Spaziergang einem freilaufenden Husky-Rüden gegenübergestanden. Der Husky hat meinen alten Hund regelrecht überfallen obwohl sich dieser gar nicht mehr richtig wehren konnte. Die kleine Hündin hat unaufgefordert für ihren Kumpel die Kartoffeln aus dem Feuer geholt - auch hier, ohne den anderen Hund zu verletzen. Sie hat den Husky einfach nur umgeworfen, mehr nicht. Als mein Rüde nach einem (seinem letzten) Jahr starb, hat die kleine "Kampfhund"-Hündin fast eine Woche lang das Futter verweigert und ist jede Nacht maunzend auf der Suche nach ihrem besten Freund durch's Haus gelaufen. Gruß, IP: gespeichert |
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Allis Junghündin / Junghund Beiträge: 30 |
Original erstellt von Nadine: Es ist besser sie mit 12 Wochen abzugeben, weil sie dann länger bei der Mutter waren, da hast Du recht. Aber sie werden üblicherweise mit 8 Wochen abgegeben.
meine Antwort kannst du unter der Rubrik -Hier teffen sich Rassehundefreunde- nachlesen. Allis [Diese Nachricht wurde von Allis am 09. Mai 2000 editiert.] IP: gespeichert |
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