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  Die Gestik und Verhaltenweisen unserer Hunde - Das Verstehen Ihres Freundes

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Autor Thema:   Die Gestik und Verhaltenweisen unserer Hunde - Das Verstehen Ihres Freundes
uwe
Leithund

Beiträge: 197
Von:06179 Steuden
Registriert: Jan 2000

erstellt am 20. Januar 2000 um 23:43 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von uwe anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Blödsinn?

Meine Gitta, Langhaardackeklhündin, versteht jedes Wort und ich verstehe Ihre Gestik (glaube ich )

Wer hat ähnliche Erfahrungen??

Moderator(in) gesucht

Uwe

------------------
Ihr / Euer Leithund in diesem Forum

[Diese Nachricht wurde von uwe am 14. März 2000 editiert.]

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Christiane Schober
Junghündin / Junghund

Beiträge: 81
Von:
Registriert: Feb 2000

erstellt am 22. Februar 2000 um 17:03 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Christiane Schober anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Hallo Uwe,

leider kann ich diese Erfahrung nicht teilen. Es würde zwar vieles erleichtern wenn der Hund jedes Wort versteht (der Bedeutung nach), allerdings ist das meiner Meinung nach nicht so. Hierzu kann ich folgendes beitragen:
Der Hund lernt von klein auf Stimmungen, Anweisungen (wenns richtig gemacht wurde) zu verknüpfen. Das der Hund jedes Wort versteht, weil er vielleicht interessiert schaut und zuhört, schlisse ich aus denn der Hund versucht meiner Meinung nach zu ergründen was du ihm mitteilen willst. Er spitzt die Ohren und verdreht den Kopf, vermenschlicht gesehen könnte man glauben das er einem zuhört und alles versteht. Tut er aber nicht. Er kann die von ihm bereits erlernten Dinge deuten und handelt bei neuen Situationen nach dem "Versuch und Irrtum" Prinzip. Dieses Thema könnte man ewig ausweiten, was den Rahmen leider sprengen würde. Jedoch bin ich deiner Meinung das man, sofern man sich genügend mit seinem Hund beschäftigt, durchaus die Gestiken seines Hundes deuten kann und auch in bestimmten Situationen voraussagen könnte wie denn der Hund wahrscheinlich reagieren wird. Jedoch.... sollte man nicht enttäuscht sein wenns mal nicht übereinstimmt denn Gedanken lesen kann wohl keiner und was in der einen Minute noch aktuell für den Hund ist, kann in der nächsten schon wieder überworfen worden sein. Ich selbst habe 2 Hunde und ich würde mal behaupten das ich diese sehr gut einschätzen kann, jedoch bezweifle ich, dass sie jedes meiner Worte verstehen.

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Allis
Junghündin / Junghund

Beiträge: 30
Von:Deutschland, Halle
Registriert: Mrz 2000

erstellt am 14. März 2000 um 12:06 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Allis anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Hallo Christiane,

ich denke mal, ich weis, was Uwe meint. Und ich denke, wenn ich meinem Hund, was sage oder erzähle merkt er an meiner Stimmlage und an meiner Gestik, wie ich es meine. z.B. Wenn ich ihr in einem ruhigen vielleicht auch sehr leisen Ton sagen – Nein, ich will jetzt nicht spielen, mir geht es nicht so gut heute.- und ich streichle ihr dabei über den Kopf, reagiert sie so: Sie läßt ihr Spielzeug fallen und will mit mir dann nur kuscheln. Und das ist es, was Uwe meint, der Hund versteht jedes Wort. Wenn du das natürlich so wissenschaftlich auslegst, wie du es gemacht hast, dann hast du natürlich recht. Du sagst, daß du solche Erfahrungen nicht hast, liegt es vielleicht daran, daß deine Hunde nicht so in der Familie integriert sind?

Allis

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Christiane Schober
Junghündin / Junghund

Beiträge: 81
Von:
Registriert: Feb 2000

erstellt am 16. März 2000 um 10:54 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Christiane Schober anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Hallo Allis,

meine Hunde sind so in unser Familienrudel integriert wie es ein Hund nur sein kann. Ich kann, sorry wenn das wissenschaftlich klingt, meinen Hund nicht vermenschlichen und genau das tut ihr. Der Hund ist ein Hund ein Nachfahre der Wölfe. Ich habe viel darüber gelesen habe viele Erfahrungen gesammelt und ich kann euch sagen das der Hund die genaue Wortbedeutung auf keinen Fall versteht. Er kann Befehle die man ihm gelernt hat befolgen aber genauso könntest du deinem Hund beibringen das er sich bei dem Wort "Mülltonne" hinsetzten soll und wenn du Mülltonne sagst das wird er sich setzten. Das Wort ist hierbei nebensächlich. Es ist ganz einfach der Tonfall und die Mimik. Auch dir kann ich das Buch "Der Wolf im Hundepelz" empfehlen Autor Günter Bloch. Wenn du dieses Buch gelesen hast dann wirst du deinen Hund mit anderen Augen betrachten und das mit Sicherheit im positiven Sinne.

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Allis
Junghündin / Junghund

Beiträge: 30
Von:Deutschland, Halle
Registriert: Mrz 2000

erstellt am 20. März 2000 um 16:02 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Allis anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Hallo Christiane,

meine Hunde sind so in unser Familienrudel integriert wie es ein Hund nur sein kann.

Gut.

Ich kann, sorry wenn das wissenschaftlich klingt, meinen Hund nicht vermenschlichen und genau das tut ihr.

Ich vermenschliche meinen Hund nicht, sondern ich sehe ihn als Freund (nicht wieder falsch verstehen, als Freund des Menschen).

Der Hund ist ein Hund ein Nachfahre der Wölfe.

Aha, und was hat das hiermit zu tun?

Ich habe viel darüber gelesen habe viele Erfahrungen gesammelt und ich kann euch sagen das der Hund die genaue Wortbedeutung auf keinen Fall versteht. Er kann Befehle die man ihm gelernt hat befolgen aber genauso könntest du deinem Hund beibringen das er sich bei dem Wort "Mülltonne" hinsetzten soll und wenn du Mülltonne sagst das wird er sich setzten. Das Wort ist hierbei nebensächlich. Es ist ganz einfach der Tonfall und die Mimik.

Irgendwie hast du wohl mein's nicht richtig gelesen, was ich geschrieben habe. Ich habe nicht gesagt, daß er die Wortbedeutung versteht. Ich schrieb: ...m e r k t er an meiner Stimmlage und an meiner Gestik.... Ich denke mal, daß es das Selbe ist, wie Tonfall und Mimik. Oder??!!

Auch dir kann ich das Buch "Der Wolf im Hundepelz" empfehlen Autor Günter Bloch.

Warum?

Wenn du dieses Buch gelesen hast dann wirst du deinen Hund mit anderen Augen betrachten und das mit Sicherheit im positiven Sinne.

Warum soll ich meinen Hund mit anderen Augen betrachten? Ich finde meinen Hund toll und wir verstehen uns prima und das alles im positiven Sinne.

Allis

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Christiane Schober
Junghündin / Junghund

Beiträge: 81
Von:
Registriert: Feb 2000

erstellt am 21. März 2000 um 10:21 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Christiane Schober anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Hallo Allis,

ich denke das du dir deinen Text selbst noch mal durchlesen solltest und dann vielleicht noch mal meinen ersten. Ich habe niemals behauptet das ein Hund Stimmungsänderungen nicht bemerkt ich habe auch nie behauptet das Hunde nicht auf Gestiken reagieren ich habe nur gesagt das Hunde Wortbedeutungen nicht dem Sinn nach verstehen und deshalb auf ein "Mir geht es heute nicht gut" das Spielzeug nicht fallen lässt weil es dir nicht gut geht, sondern weil deine Stimmlage ihn dazu annimiert aufmerksam zuzuhören und zu überprüfen (z.B. durch "kuscheln) ob mit deiner Gunst ihm gegenüber alles in Ordnung ist. Das der Hund ein "Freund" ist das ist eine vermenschlichte Aussage. Sorry aber ich liebe meine Hunde wirklich aber wenn ich es logisch betrachten will und die Aktionen meines Hundes besser deuten möchte dann muss ich auf die tiefsten Wurzeln zurückgreifen und mir überlegen wo kommt mein Hund her, besser gesagt woher stammt mein Hund ab und dass ist nunmal der Wolf, Freund hin oder her.
Jeder Hund ist ein Nachfahre des Wolfes und hat dessen Intstinkte und Anlagen je nach Domestizierung mehr oder weniger in sich. Nun gut, der Hund ist ein Rudeltier und auch die "Menschenfamilie" ist für ihn ein Rudel. Im Rudel gibt es das Alphatier (das sollte in einer guten Mensch - Hundbeziehung der Besitzer sein) und bei jedem Zusammenleben steht und fällt der Respekt des Hundes mit seinem Rang in seinem "Rudel". Wenn z.B. ein Hund seinen Futternapf vor seinem Herren verteidigt so bedeutet das nur, dass er seinen Herren nicht als Rudelführer anerkennt. Nichts anderes wollte ich mit meinen Ausführungen sagen. Wenn du mit deinem Hund glücklich bist ist das schön. Es gibt allerdings genügend Leute die Schwierigkeiten mit ihrem Hund haben weil sie nicht erkennen das nicht nur der Hund lernen muss sondern auch der Mensch. Der Mensch muss begreifen dass der Hund nach einem Grundprinzip funktioniert und jegliche vermenschlichung zu Erziehungsfehlern führen kann. Die Betonung liegt auf kann. Das Buch das ich dir empfohlen habe ist wirklich sehr interessant und man hat in vielen Passagen diesen "aha" Effekt. Warum nur glauben die Menschen immer sie wüssten alles über unsere vierbeinigen Lieblinge, haben aber in Wahrheit nicht besonders viel Ahnung mit wem oder mit was sie da zusammen Leben. Vielen Hunden würde es leichter fallen etwas zu begreifen oder zu lernen, wenn es der Mensch ihnen so begreiflich machen würde wie es ein Hund auch wirklich verstehen kann.

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Allis
Junghündin / Junghund

Beiträge: 30
Von:Deutschland, Halle
Registriert: Mrz 2000

erstellt am 22. März 2000 um 11:41 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Allis anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Hallo Christiane,

lies alles selber noch mal durch, dann wirst du merken, daß wir beide immer dasselbe meinen und schreiben. Du, mein’s, nur mit anderen Worten nochmal schreibst.

Also für mich ist der Hund Freund, Weggefährte oder wie auch immer man das so vermenschlicht ausdrücken möchte.
Was ist der Hund deiner Ansicht nach, ein Rudelmitglied in einer menschlichen Behausung?
Ich weis, ich weis, jetzt kommt wieder dein Satz: Der Hund ist ein Nachfahre der Wölfe und der Wolf ist ein Rudeltier und des Wolfes Natur ist es in einem Rudel zu leben und ich empfehle dir das Buch „Der Wolf im Hundepelz“, zwecks aha-Effekt.

Ich wollte eigentlich nur Uwe‘s: „Meine Gitta, Langhaardackeklhündin, versteht jedes Wort und ich verstehe Ihre Gestik (glaube ich )“ interpretieren bzw. zu verstehen geben was er meint und meine Erfahrungen mitteilen. Um mich nochmals zu wiederholen, daß ich nicht gesagt habe, daß der Hund die Wortbedeutung bzw. wortwörtlich versteht, was ich ihm sage, sondern ich sagte und sage: ...er merkt an meiner Stimmlage und an meiner Gestik..., also wir sagen beide dasselbe, deswegen finde ich es Unsinn, wenn du mir versuchst zu erklären, daß der Hund die Wortbedeutung nicht versteht, weil ich es genauso gesagt habe.

Jetzt zu dem anderen, was du noch geschrieben hast.

< Nun gut, der Hund ist ein Rudeltier und auch die "Menschenfamilie" ist für ihn ein Rudel. Im Rudel gibt es das Alphatier (das sollte in einer guten Mensch - Hundbeziehung der Besitzer sein) und bei jedem Zusammenleben steht und fällt der Respekt des Hundes mit seinem Rang in seinem "Rudel". Wenn z.B. ein Hund seinen Futternapf vor seinem Herren verteidigt so bedeutet das nur, dass er seinen Herren nicht als Rudelführer anerkennt. Nichts anderes wollte ich mit meinen Ausführungen sagen.>

Sorry, dann habe ich irgendwo was falsch verstanden gehabt. Denn ich stimme dem voll zu und ich denke, daß sollte wohl jeder Hundebesitzer wissen.

< Es gibt allerdings genügend Leute die Schwierigkeiten mit ihrem Hund haben weil sie nicht erkennen das nicht nur der Hund lernen muss sondern auch der Mensch.>

Auch da stimme ich dir voll zu. Vor allem muß erst mal der Hundebesitzer lernen bzw. seinen Hund verstehen und dann kann er anfangen dem Hund was zu lernen, oder noch besser beide zusammen (bei unerfahrenen Hundebesitzern) und das in einer Hundeschule.

<Der Mensch muss begreifen dass der Hund nach einem Grundprinzip funktioniert und jegliche vermenschlichung zu Erziehungsfehlern führen kann. Die Betonung liegt auf kann.>

Ich nehme an, um dich nicht wieder falsch zu verstehen, daß du mit dem Grundprinzip meinst, daß der Hundebesitzer grundsätzlich der Rudelführer sein muß und du mit Vermenschlichung meinst , wenn man nicht konsequent von Anfang an ist, die Erziehungsfehler kommen. Wenn ich das so richtig verstanden habe, bin ich ganz deiner Meinung. Aber, wie du schon sagtest geht es eben nur, wenn der Mensch die Verhaltensweise und Gestik seines Hundes auch versteht.

Allis

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Christiane Schober
Junghündin / Junghund

Beiträge: 81
Von:
Registriert: Feb 2000

erstellt am 23. März 2000 um 09:50 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Christiane Schober anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Hallo Alles,

ja du hast das vollkommen richtg verstanden. Vielleicht fällt es manchmal schwer meinen Ausführungen so zu folgen, wie ich sie meine aber ich bin froh das du nachvollziehen kannst was ich meine. Ich mische mich grundsätzlich bei keiner Hundeerziehung ein, denn ich bin der Ansicht, dass jeder selbst wissen muss was für einen Anspruch er an seinen Hund und die Beziehung zu ihm hat. Für manche recht es aus, dass der Hund schön an der 10 Meter Leine geht und im Auto im Fußraum brav sitzen bleibt. Wenn der Hund das beherrscht dann ist dieser Besitzer zufrieden und glücklich mit seinem Hund. Da spricht ja auch nichts dagegen, denn ich oder du oder alle die mehr mit ihren Hunden machen, müssen ja nicht mit diesem Hund leben. Für mich genügt das nicht. Ich arbeite mehr mit meinen Hunden und stelle höhere Ansprüche an Erziehung und wenn meine Hunde alles können was sie für ein Leben mit mir oder uns benötigen dann bin ich zufrieden. Was ich sagen möchte ist, dass jeder für die Erziehung seines Hundes selbst verantwortlich ist und natürlich auch für das Verhalten. Prägung kombiniert mit Erziehung und natürlich Charakter des Tieres ergeben den Hund den man sich "gezogen" hat.

In diesem Sinne, viel Spass mit deinem Hund

Christiane

Ach übrigens .... bei aller heißen Disskussion ;-)) was für einen Hund hast du eigentlich?

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Allis
Junghündin / Junghund

Beiträge: 30
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erstellt am 27. März 2000 um 16:02 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Allis anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Hallo Christiane,

ich denke mal, wir sind hier in der falschen Rubrik und wechseln vielleicht lieber in den – Allgemeinen Informationsaustausch-. Nicht, daß wir noch ärger bekommen.

Allis

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