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![]() Übern Tisch gezogen vom Züchter und nun???
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| Autor | Thema: Übern Tisch gezogen vom Züchter und nun??? |
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Kira unregistriert |
Ich bin mit deutschen Schäferhunden aufgewachsen und nachdem der erste mit 13 Jahren wegen schwerer HD eingeschläfert wurde (gehörte meinen Eltern), der zweite im Alter von 5 Jahren 1999 an Blutkrebs erkrankte und schließlich ebenfalls eingeschläfert wurde, haben mein Freund und ich uns Anfang 2003 überlegt, uns gemeinsam einen Hund anzuschaffen. Platz ist genug da, Geld ist auch übrig und die Rassenfrage war schnell geklärt, es sollte ein deutscher Schäferhund werden. Nach langem Suchen haben wir Ende Mai einen Züchter gefunden, der eine 12 Wochen alte Hündin verkaufte. Wie man das so kennt, wir sind hingefahren und ich habe mich verliebt. Sie hatte große braune Augen, war recht groß für ihr Alter, die Ohren glichen der einer Fledermaus (standen aber schon meistens) und die Pfoten waren überdimensional. So lag sie dort alleine in einem versifften Käfig, ohne Wasser und Futter, ohne Decke und strahlte die pure Lebensfreude aus. "Die oder keine!" hab ich gesagt und dann habe ich sie mit nach Hause gnommen. In den Papieren stand: leicht HD, aber auf den ersten Blick waren die Hüften in Ordnung. Mit zunehmenden Wachstum verschlechterte sich ihr Laufbild. Mit etwa 6 Monaten begann mein Hund zu krampfen. Nach Rücksprache mit dem Arzt kamen wir zu folgender Diagnose: Die Hüften meines kleinen Hundes waren total kaputt, die Röntkenaufnahem zeigten eine Katastrofe. Die Krämpfe könnten von der Hüfte kommen oder epileptischer Natur sein. Wir bekamen die Aufgabe, die Häufigkeit und Länge der Krämpfe zu beobachten und machten für 3 Monate später, soweit keine Schlechterung eintrat, einen Termin, um ein Blubild erstellen zu lassen, das Klarheit bringen sollte. Die Krämpfe wurden weniger und immer kürzer, bis sie nach einem Monat ganz aufhörten. Etwa einen Monat darauf, mein Hundi war 8 Monate alt, habe ich Freitag morgen-in diesen Herbstferien-an meiner Erziehung gefeilt und den Hund mit Aufgaben und neu zu erlernenden Kommandos beschäftigt. Ironischer Weise übte ich an diesem Morgen mit ihr "mach toter Hund" und mit viel Elan und Übermut war mein Hund bei der Sache. Schließlich beschloss ich, eine kurze Pause einzulegen und eben eine Maschiene Wäsche zu waschen. Plötzlich hörte ich meinen Hund jaulen und lief ins Wohnzimmer, wo mein Freund Computer spielte und mein Hund wieder einen Krampf hatte-damit war die Hoffnung auf ein Ende der Krämpfe hin... Die Ärztin sagte später, man hätte nichts mehr für sie tun können und sie wäre völlig überrascht, dass der Verlauf der Krankheit so ungewöhnlich war. Jetzt sitze ich hier voller Wut, Enttäuschung und Verzweifeung. Der Züchter soll sich warm anzihen...doch was kann ich machen???Welchen Anspruch habe ich und bis wann muss ich diesen geltend machen??? Weiß jemand Rat?? IP: gespeichert |
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Sandy+Lady unregistriert |
Hallo, eine sehr traurige Geschichte ... *heul* Aber wenn Du wirklich was erreichen möchtest musst Du zu einem Anwalt gehen. Nur der kann Dir sagen ob Du überhaupt eine Chance hast. Alle Papiere, Kaufvertrag, Untersuchungsberichte vom TA usw. gleich mitnehemen. Hast Du eine Rechtsschutzversicherung? Halt mich auf dem laufenden was dabei herauskommt. Solchen Leuten muss man echt das Handwerk legen! mail mal: sandy.loehr@web.de Grüße IP: gespeichert |
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VonderVosshoehle unregistriert |
Hallo Kira, ich habe mit erschrecken dein Erlebnis gelesen. (Mir stehen tränen in den Augen) Wir(meine Familie und ich) züchten selbst seit fast 30 Jahren Deutsche Schäferhunde. Habe ein paar Fragen: Es gibt seit einiger Zeit das "neue Kaufrecht". Das bezieht sich auf die Haftung (hört sich doof an, ist aber so) beim Verkauf von Tieren. So wie ich das aus deiner Schilderung erfahren habe war das ja alles bevor der Welpe 6 Monate war. Meiner Meinung nach, hast Du gegen den Züchter, wenn es nachweislich ein Angeborener oder zum Kauftag vorhandene Krankheit (Fehler) war, Regressansprüche. Es kann immer mal vorkommen, dass ein Welpe krank ist, es gibt auch Fälle, wo man als Züchter sich noch so viel Mühe mit den Welpen geben kann, aber man steckt halt nicht in den Tieren. Und zum Glück sind es noch Tiere und keine Maschinen. Ich denke wenn es ein seriöser Züchter ist, kommt man hier auch zu einer Einigung. (Es ist nicht gutzumachen was passiert ist, das weiß ich auch) Sollte der Züchter sich auf keine Gespräche einlassen. Rate ich dir auch alles chronologisch aufzuschreiben (auch dass was du mit dem Züchter besprochen hast, wann du ihn von den Krankheiten bescheid gegeben hast Tierarzt usw.). ------------------ IP: gespeichert |
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