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Autor Thema:   Bitte mal lesen! Preise von Hunden
Judy
Welpe

Beiträge: 5
Von:
Registriert: Mai 2002

erstellt am 22. Mai 2002 um 13:28 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Judy anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Ich schreibe jetzt zum 2. Mal, da mein letzter Beitrag gelöscht wurde. (war er unangenehm?!) Ich finde den Artikel "Wie die Preise entstehen" nicht korrekt. Daher möchte ich mal hier die Meinung der anderen Forumsteilnehmer hören.
""Werden Ihnen irgendwelche Welpen im Preis unter 500,00 € angeboten und diese als hier in Deutschland gezogene Rassehunde deklariert, dürfen Sie davon ausgehen, daß Sie betrogen werden sollen."" Ich finde das eine grobe Unterstellung. Es gibt genug Züchter, die Ihre Welpen für unter 500€ anbieten, die alle Zuchtanforderungen erfüllen und die sich Mühe mit den Kleinen geben und sie entwurmen, impfen, chippen ... wie es sein muß.
Sie können gerne meinen Bericht erneut löschen, ich werde ihn wieder reinsetzten, da ich es in einem Forum nicht ok finde, wenn kritische Beiträge einfach gelöscht werden.

MFG
Judy

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uwe
Leithund

Beiträge: 197
Von:06179 Steuden
Registriert: Jan 2000

erstellt am 22. Mai 2002 um 14:47 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von uwe anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von Judy:
Ich schreibe jetzt zum 2. Mal, da mein letzter Beitrag gelöscht wurde. (war er unangenehm?!)


Hallo Judy,
Liebe Hundefreunde,

Ja, ich hatte diesen Eintrag gelöscht, weil er weder inhaltlich, noch von der erkennbaren Grundeinstellung der Autorin zur Hundezucht, den allgemeinen Grundsätzen der Hundezucht entspricht und eben nicht unkommentiert so stehen bleiben konnte.
Da nun meine Zeit (gott sei Dank) durch sehr viel Arbeit sehr begrenzt ist, wurde halt gelöscht. Aber nun gut, dann wollen wir mal der Autorin klar machen, dass sie denn wohl von betriebswirtsachaftlichem Rechnen offensichtlich noch nicht viel gehört und gelesen zu haben scheint:

Zitat:
Original erstellt von Judy:

Ich finde den Artikel "Wie die Preise entstehen" nicht korrekt. Daher möchte ich mal hier die Meinung der anderen Forumsteilnehmer hören.
"Werden Ihnen irgendwelche Welpen im Preis unter 500,00 Euro angeboten und diese als hier in Deutschland gezogene Rassehunde deklariert, dürfen Sie davon ausgehen, daß Sie betrogen werden sollen." Ich finde das eine grobe Unterstellung.

Wenn die Autorin von einer "groben Unterstellung" schreibt, zeugt dies davon, dass Sie den Inhalt der Seite offensichtlich nicht verstanden hat:
http://rassehunde.de/preis/preis.html

Zitat:
Original erstellt von Judy:

Es gibt genug Züchter, die Ihre Welpen für unter 500 Euro anbieten, die alle Zuchtanforderungen erfüllen und die sich Mühe mit den Kleinen geben und sie entwurmen, impfen, chippen ... wie es sein muß.

Judy, sind Sie wirklich der Meinung, nur weil Sie offensichtlich und leider Gottes nicht die einzige "Hundezüchterin" sind, welche das Addieren der Kosten nicht versteht, wird die Rechnung richtiger?

Sie beschreiben doch selbst, wenn auch nur einen ganz, ganz kleinen Teil, der in die Kosten fallenden Aufwendungen, welche von tatsächlich vielen Züchtern erbracht werden:

- sich Mühe mit den Kleinen geben (Zeitaufwand)

- und sie entwurmen, impfen, chippen ... (Kosten)

Rechnen Sie doch bitte nur einmal die Stunden zusammen, welche den Zuchttieren und den Welpen zu widmen sind, um eine hervorragende soziale Grundprägung zu erreichen und multiplizieren Sie diese mit nur 5 Euro.
Oder Arbeiten Sie etwa für weniger Geld? Dann würde ich mich freuen Sie bei mir einstellen zu dürfen.

Des Weiteren haben Sie offensichtlich die Werbekosten, die Reise- und Ausstellungskosten, ... (siehe den von Ihnen kritisierten Bericht) vergessen oder unterschlagen.

Was machen Sie z.B. mit den Deckkosten und weiteren Kosten, wenn Ihre Hündin dann leer bleibt oder Ihnen die welpen, was immer mal auch passiert sterben?

Bekommen Ihre Hündinnen, wenn diese dann in das Alter kommen, welches das Werfen von Welpen unmöglich macht, etwa keine tierärztliche Betreuung, kein Hundefutter und keine Zuwendungen (Zeitaufwand berechnen!)mehr? Wir bilden aus den Welpenerlösen hierfür Rücklagen und sichern somit die "Pension" unserer "Althunde".

Gerne führe ich diese Unterrichtsstunde in Betriebswirtschaftslehre weiter, wenn Sie auf unser Konto eine Lehrgangsgebühr überwiesen haben.

Zitat:
Original erstellt von Judy:

Sie können gerne meinen Bericht erneut löschen, ich werde ihn wieder reinsetzten, da ich es in einem Forum nicht ok finde, wenn kritische Beiträge einfach gelöscht werden.

Nun, Judy, auch hier irrst Du, denn wenn ich will, wirst Du hier gar nichts mehr posten, denn der Server ist meiner, die Website ist meine und das Forum ebenfalls. Auch die hiermit verbundenen Kosten (Personalkosten, Traffickosten, Onlinekosten, Domainkosten...)werden von mir bezahlt...

------------------
Ihr / Euer Leithund in diesem Forum

[Dieser Beitrag wurde von uwe am 22. Mai 2002 editiert.]

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Merlin40
Welpe

Beiträge: 3
Von:Niedersachsen, 30826 Garbsen
Registriert: Mai 2002

erstellt am 24. Mai 2002 um 10:41 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Merlin40 anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Ich sehe das so, jeder sollte das nehmen was er für richtig hält. Es ist mit Sicherheit auch ein Unterschied ob eine Zucht aus Hobby( Hobbies kosten nunmal Geld)oder als wirtschafliches Unternehmen betrieben wird. Es sollte jedoch meiner Meinung nach, bei jeder Zucht, an erster Stelle die Qualität der Rasse stehen und nicht unbedingt Profit oder nur Spaß.
Was mir aufgefallen ist das sie ihre Welpen, wie mir scheint nur mit den Mindestanforderungen versehen: Zuchtanforderungen?? ein sehr weiter Begriff und da läßt sich bestimmt auch mehr machen als nur das zuerfüllen. Entwurmen, impfen, chippen ist doch wohl eine nicht nennenswerte Pflicht von jedem verantwortungsvollen Züchter, selbst die "wilden Züchter" tun das meist. Was ich sehr schade finde ist das es ihnen "Mühe" macht sich mit den Kleinen zu beschäftigen. Woran liegt das? An ihrem Welpenpreis?
MfG
Merlin40

hier wurde die Textwiederholung gelöscht. - Red.-

[Dieser Beitrag wurde von uwe am 24. Mai 2002 editiert.]

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Judy
Welpe

Beiträge: 5
Von:
Registriert: Mai 2002

erstellt am 24. Mai 2002 um 10:52 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Judy anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
hier wurde die Textwiederholung gelösch. -red.-

Hallo Merlin,

nein, es macht mir Spaß Welpen zu prägen, aufzuziehen. Mühe war leider ein falsch gewähltes Wort. Das Geld soll mir nur meine Unkosten decken. Ich möchte keinen Gewinn machen. Ich lege in meiner Zucht viel Wert auf Gesundheit, Vitalität, Prägung. Um alles hier aufzuschreiben worauf man als Züchter achtet würde den Rahmen sprengen.
Um die Welpen aufzuziehen nehme ich sogar Urlaub (das zu der Mühe und dem Preis) Sie sehen das es mir wirklich nicht wichtig ist.

hier löschte die Redaktion unerwünschte Zuchtstättenwerbung -Red.-
Ich habe kein Zuchtunternehmen wo ich auf Wirtschaftlichkeit achten muß, meine Hündin wäre auch ohne das zie zur zucht eingesetzt würde (was ja jetzt nicht der Fall ist) bei mir alt geworden, dafür muß ich kein geld an die Seite legen.

Viele Grüße

Judy

[Dieser Beitrag wurde von uwe am 24. Mai 2002 editiert.]

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Krenz-May, Michaela
Junghündin / Junghund

Beiträge: 84
Von:D,56204 Hillscheid
Registriert: Mai 2000

erstellt am 05. Juni 2002 um 14:59 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Krenz-May, Michaela anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Hallo Uwe,

im Gro0en und Ganzen muß ich Judy recht geben. Ich weiß das Du das Wort "Hobbyzüchter" nicht gerne hörst. Aber wenn jemand als Hobby hin und wieder einen Wurf Welpen aufzieht und nicht davon leben will, der rechnet nunmal anders!

Zitat:
- sich Mühe mit den Kleinen geben (Zeitaufwand)
Rechnen Sie doch bitte nur einmal die Stunden zusammen, welche den Zuchttieren und den Welpen zu widmen sind, um eine hervorragende soziale Grundprägung zu erreichen und multiplizieren Sie diese mit nur 5 Euro.

Schau Uwe hier ist schon der erste Fehler in Deiner Rechnung. Ein "Hobbyzüchter" rechnet seine Teit nicht.

Zitat:
Des Weiteren haben Sie offensichtlich die Werbekosten, die Reise- und Ausstellungskosten, ... (siehe den von Ihnen kritisierten Bericht) vergessen oder unterschlagen.

Auch die Zeit, die er mit seinen Hunden auf Ausstellungen, Körungen, Prüfungen etc verbringt wird ein "Hobbyzüchter" nicht als Unkosten betrachten. Diese Zeit opfert er gerne, da es ihm gefällt zu zeigen was er für tolle Hunde hat und was sie leisten können. Das ist eben Hobby!!! Und für jedes Hobby opfert man gerne Zeit.

Bleiben also als tatsächliche "Unkosten"
Deckkosten, Impfkosten, Enteurmungen, usw
Und die bekommt man auch bei einem Welpenpreis von < 500 Euro locker wieder raus.

Zitat:
Was machen Sie z.B. mit den Deckkosten und weiteren Kosten, wenn Ihre Hündin dann leer bleibt oder Ihnen die welpen, was immer mal auch passiert sterben?

Also wenn die Hündin leer bleibt bekommt man von einem seriösen Rüdenbesitzer eine weitere Chance.
Wenn Welpen sterben ist das zwar sehr Schade... aber nüchtern betrachtet verursachen sie dann auch keine Kosten!

Zitat:
Bekommen Ihre Hündinnen, wenn diese dann in das Alter kommen, welches das Werfen von Welpen unmöglich macht, etwa keine tierärztliche Betreuung, kein Hundefutter und keine Zuwendungen (Zeitaufwand berechnen!)mehr? Wir bilden aus den Welpenerlösen hierfür Rücklagen und sichern somit die "Pension" unserer "Althunde".

Hmmm... Jemand der seine Hunde als Hobby hält rechnet auch keine Rücklagen! Er hat sich ja schließlich für diesen Hund entschieden und zwar für ein ganzes Hundeleben lang!

Zitat:
Gerne führe ich diese Unterrichtsstunde in Betriebswirtschaftslehre weiter, wenn Sie auf unser Konto eine Lehrgangsgebühr überwiesen haben.

Siehst Du da haben wir es wieder. :-) Ein "Hobbyzüchter" muß und will nicht von seinen Hunden leben.

Gruß
Michaela

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Judy
Welpe

Beiträge: 5
Von:
Registriert: Mai 2002

erstellt am 05. Juni 2002 um 21:31 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Judy anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Hier wurde die Textwiederholung gelöscht -Red.-

Hallo Michaela, danke für Deinen Beitrag. Du ast das genau in die Worte gefaßt, die mir leider nicht so eingefallen sind.
Vielen Dank

Judy

[Dieser Beitrag wurde von uwe am 05. Juni 2002 editiert.]

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uwe
Leithund

Beiträge: 197
Von:06179 Steuden
Registriert: Jan 2000

erstellt am 10. Juni 2002 um 21:19 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von uwe anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Zitat:

im Gro0en und Ganzen muß ich Judy recht geben. Ich weiß das Du das Wort "Hobbyzüchter" nicht gerne hörst. Aber wenn jemand als Hobby hin und wieder einen Wurf Welpen aufzieht und nicht davon leben will, der rechnet nunmal anders!

Hallo,

nun ja, ich verstehe aber bei Eurer Argumentation dann nicht, wieso es dann wieder sich selbst so nennende "Hobbyzüchter" z.B. im Beagleclub Deutschland e.V. / VDH / FCI gibt, die Ihre Welpen, nach Euren Massgaben als Hobbyzüchter verkaufen, aber noch mehr Geld verlangen als z.B. durch meine kaufmännische Kalkulation rechnerisch erforderlich waere und zu rechtfertigen ist

Das solltet Ihr dann vielleicht mal unseren Lesern versucxhemn zu erklären.

Zitat:

Schau Uwe hier ist schon der erste Fehler in Deiner Rechnung. Ein "Hobbyzüchter" rechnet seine Zeit nicht.

Sehe ich falsch, wenn ich dann sage er ist blödt? Wer arbeitet denn in Deutschland noch für umsonst? Nur damit jemand anderes einen Hundewelpen bekommt, wird doch niemand, der gesund im Kopf ist, auf Urlaub und Freizeit verzichten, geschweige denn auf harte Euro`s.
Ich denke, hier soll dem Welpeninteressenten etwas vorgegaukelt werden und tatsächlich werden die Welpen für ein paar Euros, oft für weniger als 100 Euro, im Ausland beschafft und hier in Deutschland dann, meistens ohne jedwede Impfung etc., für "nur 499 Euro" an den discountpreisliebenden, sich selbst "Hundefreund" nennenden meist uninformierten und unerfahrenen Welpenkäufer
weiterverscherbelt. Natürlich immer unter der Beteuerung, dass der Preis nur so niedrig ist, weil der Welpe aus einer "Hobbyzucht" stamme und diese "Hobbyzüchter" eben nicht nur die "Samariter" der "Hundefreunde" sind, sondern eben halt anders "rechnen" ?? Ich darf doch grinsen, oder? Um über soviel Schwachsinn lachen zu können, ist das Thema leider viel zu ernst, denn es sind auf der anderen Seite tatsächlich die "billigen" Hunde, welche mal schnell (weil "Schnäppchen") und unüberlegt gekauft werden und dann sehr oft in einem der zahlreichen Tierheime landen.
Nee, nee, liebe "Hundefreunde" der seriöse Welpenkäufer weis inzwischen, dass Welpen, welche zum Preis von unter 500 Euro angeboten werden, mit sehr viel Vorsicht vor Lug und Betrug zu betrachten sind und das sich gerade bei Tierkauf ein vermeintliches "Schnäppchen" schnell zum "Fass ohne Boden" entwickelt.

Zitat:

Bleiben also als tatsächliche "Unkosten"
Deckkosten, Impfkosten, Entwurmungen, usw
Und die bekommt man auch bei einem Welpenpreis von < 500 Euro locker wieder raus.

Also sind denn nun Eurer Meinung nach Anzeigenkosten, allgemeine Werbekosten, Futterkosten, Tierarztkosten u.s.w. u.s.w. als Geschenke des "Hobbyzüchters" an den ach so ärmlichen Welpenkäufer zu betrachten, oder wie soll ich das denn nun verstehen?

Zitat:

Also wenn die Hündin leer bleibt bekommt man von einem seriösen Rüdenbesitzer eine weitere Chance.
Wenn Welpen sterben ist das zwar sehr Schade... aber nüchtern betrachtet verursachen sie dann auch keine Kosten!

Auch hier unterliegst Du meines Erachtens nach einem Irrtum, denn welcher Züchter vergeudet denn wirklich eine Hitze zum Ausprobieren, ob der Rüde es diesmal richtig macht? Meistens wird dann ein anderer Rüde ausgewählt und somit entstehen erneute Deckkosten, Fahrtkosten etc.

Zitat:

Hmmm... Jemand der seine Hunde als Hobby hält rechnet auch keine Rücklagen! Er hat sich ja schließlich für diesen Hund entschieden und zwar für ein ganzes Hundeleben lang!

Hierzu meine ich, dass Jemand, der seine Hunde als wirkliches Hobby hält, diese nicht der zur Wohnstuben- und Hinterhofvervielfältigung missbraucht, sondern die Hundezucht den autorisierten Hundezüchtern überlässt und wenn er denn aus den verschiedensten Gründen heraus, der Vermehrung / Zucht mit seinen Hunden nachgeht, dieses dann nicht zu Preisen unter der Selbstdeckung tun wird.
Insbesondere um diese Welpen seiner Lieblinge in ausschliesslich gute Plätze abzugeben, wird der seriöse Hundezüchter sich Familien aussuchen, welche auch die finanzielle Absicherung der laufenden Kosten gewährleisten können. Dies ist von Discountkäufern nur selten zu erwarten.

Um aber die zuvor beschriebenen verantwortungsbewussten Familien auch tatsächlich "herausfiltern" zu können, ist ein professionelles Zuchtstättenmarketing unumgänglich. Da dieses Marketing die Werbekosten teils enorm beeinflussen kann, wird ein seriöser Hundezüchter in Sinne meiner Definition nicht zu Discountpreisen anbieten können und auch nicht wollen.

Ergo und schlussendlich dürfte Judy nicht zu den Züchtern gehören, welche meiner Definition von seriösen Hundezüchtern gerecht werden.

Zitat:

Siehst Du da haben wir es wieder. :-) Ein "Hobbyzüchter" muß und will nicht von seinen Hunden leben.

Nun schliesst sich der Argumetationskreis wieder, denn hier frage ich erneut (siehe Anfang) nach Eurer Erklärung, warum es dann sich so nennende "Hobbyzüchter" gibt, welche Preise verlangen, die durch keinerlei betriebswirtschaftliche Kalkulation gerechtfertigt werden können.

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Judy
Welpe

Beiträge: 5
Von:
Registriert: Mai 2002

erstellt am 10. Juni 2002 um 21:28 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Judy anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Ich meldemich hier nun zum letzten Mal. Da ich mich in der Zwischenzeit über Sie und Ihre Zucht informiert habe. Ich weiß wie ich züchte und wie ich meine Welpen aufziehe. Daher brauche ich mich nicht von Ihnen beleidigen zu lassen. In meinen Augen versuchen Sie leider nur Ihre Übertriebenen Preise vor den Besuchern dieser Webseite zu beschönigen in dem Sie andere Leute schlecht machen. Das kann ich auch. Denn wer soviele Rassen wie Sie züchtet kann eigentlich keinen persönlichen Kontakt zu seinen Welpen pflegen. Ein "HOBBYZÜCHTER" mit höchstens ein bis 2 Hündinnen aber schon. So, wenn Sie möchten können Sie diese Beiträge wieder alle löschen, da Ihnen ja dieser Sververplatz gehört. Ich hoffe nur, das sich mal mehr Leute Gedanken machen.

Judy

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Rosanna
Welpe

Beiträge: 1
Von:
Registriert: Jun 2002

erstellt am 15. Juni 2002 um 19:26 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Rosanna anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Sorry,

ich bin zum erstenmal in diesem Forum, weil ich Hunde liebe, weil sie mich interessieren und faszinieren, weil Hunde mich vom ersten Tag meines Lebens an begleitet haben.

Aber ich bezweifle, ob dies das richtige Forum für mich ist, denn mit Ihren Ansichten bzgl. der Hundezucht kann ich mich beim besten Willen nicht identifizieren. Wober alleine schon die sogenannten Zuchtrichtlinien eine Diskussion wert wären.

Hundezucht als "Betriebswirtschaft"? Nein, danke!

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kaos
Welpe

Beiträge: 2
Von:
Registriert: Jul 2002

erstellt am 05. Juli 2002 um 10:58 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von kaos anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
wo ist denn mein text vom 3.7. geblieben?
War er nicht genehm, wurde er gelöscht?

kaos

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uwe
Leithund

Beiträge: 197
Von:06179 Steuden
Registriert: Jan 2000

erstellt am 05. Juli 2002 um 14:36 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von uwe anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Welcher Text??


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Ihr / Euer Leithund in diesem Forum

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Krenz-May, Michaela
Junghündin / Junghund

Beiträge: 84
Von:D,56204 Hillscheid
Registriert: Mai 2000

erstellt am 12. Juli 2002 um 11:23 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Krenz-May, Michaela anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Hallo Uwe,

Zitat:
... wieso es dann wieder sich selbst so nennende "Hobbyzüchter" z.B. im Beagleclub Deutschland e.V. / VDH / FCI gibt, die Ihre Welpen, nach Euren Massgaben als Hobbyzüchter verkaufen, aber noch mehr Geld verlangen als z.B. durch meine kaufmännische Kalkulation rechnerisch erforderlich waere und zu rechtfertigen ist
Ausnahmen bestätigen die regel. ;-)

Zitat:
Sehe ich falsch, wenn ich dann sage er ist blödt? Wer arbeitet denn in Deutschland noch für umsonst? ... auf Urlaub und Freizeit verzichten, geschweige denn auf harte Euro`s.

Man kann sagen blöd. Ich sage das sind Idealisten!!!

Zitat:
Ich denke, hier soll dem Welpeninteressenten etwas vorgegaukelt werden und tatsächlich werden die Welpen für ein paar Euros, oft für weniger als 100 Euro, im Ausland beschafft und hier in Deutschland dann, meistens ohne jedwede Impfung etc., für "nur 499 Euro" an den discountpreisliebenden, sich selbst "Hundefreund" nennenden meist uninformierten und unerfahrenen Welpenkäufer
weiterverscherbelt.

Aber hallo, das du Hobbyzüchte beleidigst bin ich ja schon gewöhnt. Jetzt aber auch noch die Hundekäufer selbst? tztztz
Davon aber mal abgesehen. Da ich selbst NICHT züchte muß ich auch niemandem etwas vorgaukeln!

Zitat:
Also sind denn nun Eurer Meinung nach Anzeigenkosten, allgemeine Werbekosten, Futterkosten, Tierarztkosten u.s.w. u.s.w. als Geschenke des "Hobbyzüchters" an den ach so ärmlichen Welpenkäufer zu betrachten, oder wie soll ich das denn nun verstehen?
siehst du da haben wir es wieder! "Hobbyzüchte" sind keine Kaufleute sondern Idealisten!

Zitat:
Auch hier unterliegst Du meines Erachtens nach einem Irrtum, denn welcher Züchter vergeudet denn wirklich eine Hitze zum Ausprobieren, ob der Rüde es diesmal richtig macht? Meistens wird dann ein anderer Rüde ausgewählt und somit entstehen erneute Deckkosten, Fahrtkosten etc.

Aber logisch!!! Wenn ein "Hobbyzüchter" wert auf die Anlagen des gewählten Rüden legt und der Rüdenbesitzer seriös ist!

Zitat:
Hierzu meine ich, dass Jemand, der seine Hunde als wirkliches Hobby hält, diese nicht der zur Wohnstuben- und Hinterhofvervielfältigung missbraucht, sondern die Hundezucht den autorisierten Hundezüchtern überlässt...

hahaha da kann ich ja nur lachen. Wenn nicht so viele Sport- und Gebrauchshunde von Hobbyzüchter seriös und mit Idealismus weitergezüchtet würden gäbe es keine guten Sporthunde mehr.

Und mal ganz nebenbei: Ein Schäfer, der seine Hütehunde zum täglichen Leben und zum verdienen seines Lebensunterhaltes braucht würde sich niemals einen Hund bei einem Züchter wie dir kaufen. Sorry

Gruß
Michaela

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AugeRS
unregistriert
erstellt am 11. Juli 2003 um 02:00 Uhr          Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Hallo!
War ja sehr interessant das Pro und Contra der Kosten eines Welpen.
Kann beide Seiten sehr gut verstehen, jedoch muss auch ich sagen, dass ich nicht gerade an Reichtum leide und mir mal eben 600-1000 EUR für einen Welpen leisten kann. Ich würde gern einen Golden Retriever oder einen blonden Labrador Welpen in meine Obhut nehmen und ihm ein schönes zu Hause geben, aber die Kosten für einen Welpen sind schon echt extrem verschärft. Klar macht heute niemand mehr etwas umsonst, sondern nur für harte EURO`s, aber die Tierliebe und die (weniger Geldbeseelten) bleiben da auf der Strecke. Warum soll es ein so nettes Tier nicht auch in einem "nicht reichen Haushalt" nicht schön haben?!
Nundenn, falls jemand einen süßen kleinen Golden Retriever oder blonden Labrador Retriever abzugeben hat (für erschwingliche Tierliebhaberkosten), dann würde ich mich über eine Zuschrift freuen, um dem Tier ein liebevolles neues zu Hause zu geben. Danke ;-)
hier wurde zum Schutz vor e-mail-grabbing-programmen, welche e-mail-adressen aus Websites filtern, um diese dann bei e-bay an Spammer zum Missbrauch und zu Werbefluten zu versteigern, gelöscht. -Red.-

[Dieser Beitrag wurde von uwe am 11. Juli 2003 editiert.]

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Sandy+Lady
unregistriert
erstellt am 11. Dezember 2003 um 09:52 Uhr          Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Da gehts ja ganz schön ab bei Euch!
*grins*

Ich denkees gibt sehr wohl bei den "Hobbyzüchtern" als auch bei den "betriebswitschaflichrechnenden Züchtern" gute und A..........!!!!

Nicht jeder Hobbyzüchter ist ein unseriöser Züchter, und nicht jeder gewerbliche Züchter der seine Unkosten umrechnst ist ein seriöser Züchter!

Wenn man wirklich alles was man an Kosten umrechnet ist für "Ottonormalverbraucher" bald kein Hund mehr drin weil er ihn sich nicht mehr leisten kann.

Ich züchte nicht mit Hunden, aber ich habe mal mit Katzen gezüchtet ... und auch ich habe es nicht des Geldes wegen getan sondern aus Liebe zu der Rasse ...

@Uwe ... Hey Leithund ... liebst Du Deine Hunde? Oder sind sie für Dich nur noch Zahlen und Umrechnungsfaktoren?

Ich kann auch nicht sagen dass ich meiner Familie jetzt nicht mehr das entgegebringe was sie brauchen nur weil sie mich zu viel Geld kosten!
Oder gebe ich mein Hobby auf nur weil es Geld kostet? Was ist denn wenn MEIN HUND mein Hobby ist?

@Judy: was züchtest Du denn? mail mal bitte ... sandy.loehr@web.de

grinsende und kopfschüttelnde Grüße
Sandy und die Collies

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Norbert
unregistriert
erstellt am 12. Dezember 2003 um 19:16 Uhr          Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Nun, ich kann auch beide Seiten verstehen, habe heute morgen mit Uwe telefoniert!

Ich erzähl es hier mal:

Wir haben einen Wurf von 4 Yorkie-Welpen, welcher eigentlich gar nicht passieren sollte. Trotzdem waren meine Frau und ich uns einig, dass die Hundchen Papiere haben sollen! Also haben wir Rüde und Hündin zuchttauglich schreiben lassen bei einem Verein, haben einen Zwingernamen erhalten und die Babies haben Papiere/Stammbaum! Umsonst war das aber nicht.
Die Hündin (Mutter)war zur Vorsicht sofort nach dem Wurf beim Tierarzt - der 21.9 war ein Sonntag, also Sonntagszuschlag!
Die Welpen haben bereits eine 5fach-Impfung bekommen, sind entwurmt, die Hündin (der Welpe) war bereits mit einer Kolik beim Tierarzt. Die Tollwutimpfung steht nächste Woche an.
Die Tierchen beschäftigen uns den ganzen Tag und die ganze Nacht. Eine ruhige Nacht gibt es selten. Die Hunde schlafen alle 7 (wir haben auch den Rüden sowie eine weitere, ältere Hündin)bei uns im Bett - auch die Welpen. Immerhin machen sie da ja nicht rein.
Und das alles nur, weil wir den Rüden vor seinem Vorbesitzer gerettet haben, der ihm überhaupt keine Liebe, keine Aufsicht zuteilwerden ließ, dafür aber Abneigung und wohl auch Schläge entgegengebracht hat! Da unsere jüngere Hündin gerade ihre Hitze hatte, war in dem Moment alles zu spät. Der Rüde war zwar abgemagert und kurzgeschoren, als wir ihn bekamen, aber die Potenz hat einwandfrei funktioniert Nach dem Deckakt haben wir ihn kastrieren lassen (wieder Kosten!)

Wenn mir jetzt einer sagt, dass ich die beiden Rüden, die ich noch habe, nicht für 600 - 800 € verkaufen darf, dann weiß ich gar nichts mehr! Uwe hat mir die Augen geöffnet! Wir wollten sie auch für 450 - 500 € verkaufen, mit dem einen Rüden haben wir das auch getan - aber da kommt eine Gegenleistung, die Dame schneidet auch das Haar unserer Hunde. Die Hündin behalten wir selbst.

Ein weiterer Aspekt: Je billiger ich solche Rassehunde, und es sind nun einmal welche, verkaufe, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Hunde an Leute mit weniger Intelligenz gehen - was ich allein schon aufgrund der Folgekosten für das Halten solcher Hunde nicht verantworten kann. Die Sache mit der Intelligenz hat nämlich auch was mit dem Geldbeutel zu tun. Und Tierärzte sind nicht billig, gutes Futter ebenfalls nicht! Und das Sozialamt zahlt solche Kosten auch nicht! Fazit: Der Hund ißt vom Tisch (sehr ungesund, insbesondere mit Gewürzen), der Hund wird u.U. nicht regelmäßig geimpft, im ärgsten Fall verkommt er und landet da wo er nicht hinsoll - im Tierheim!

Gruß Norbert

[Dieser Beitrag wurde von Norbert am 12. Dezember 2003 editiert.]

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Krenz-May, Michaela
Junghündin / Junghund

Beiträge: 84
Von:D,56204 Hillscheid
Registriert: Mai 2000

erstellt am 09. Februar 2004 um 14:33 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Krenz-May, Michaela anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Hallo Norbert,

hier meine Stellungnahme zu Deinem Beitrag:

Zitat:
... desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Hunde an Leute mit weniger Intelligenz gehen - was ich allein schon aufgrund der Folgekosten für das Halten solcher Hunde nicht verantworten kann.

Also diese Aussage finde ich äußerst dreist. Und außerdem für ausgemachten Schwachsinn. Dürfen jetzt nur noch Akademiker Hunde halten oder wie??? Was bist Du denn von Beruf?
Ich arbeite als Hundetrainerin und habe Hunde von Akademikern erlebt die völlig verwarlost und schlecht erzogen waren... und habe Hunde von "einfachen Leuten" kennengelernt die total liebevoll mit ihrem Hund umgehen in supergut erzogen haben etc!
Zitat:
Die Sache mit der Intelligenz hat nämlich auch was mit dem Geldbeutel zu tun.

Dann sag mal bitte den vielen arbeitslosen Akademikern sie seien wohl zu dumm (unintellegent) um Geld zu verdienen!
Zitat:
Und Tierärzte sind nicht billig, gutes Futter ebenfalls nicht!

Das stimmt zwar schon, aber... ein guter Tierarzt läßt es auch mal zu das man die Rechnung in Raten bezahlen kann. Und außerdem wird ein gut gehaltenen, gut erzogener und sehr gut ernährter Hund äußerst selten krank. Und bitte was ist für Dich "gutes Futter"???
Zitat:
Fazit: Der Hund ißt vom Tisch (sehr ungesund, insbesondere mit Gewürzen)

Ach so? wo steht denn das. Besorg dir doch mal den "Jahrtausendirrtum der Veterinärmedizin" von K.D.Kammerer... da werden dir aber die Augen aufgehen!
http://www.transanimal-editor.de/index_d.html
oder hier:
http://www.barfers.de/barf/index.htm
Zitat:
der Hund wird u.U. nicht regelmäßig geimpft

Na dann lies doch mal wie "nützlich" die heutigen Impfungen wirklich sind:
http://www.barfers.de/impf/impf1.htm
oder http://www.impfkritik.de/

Viele Grüße
Michaela

IP: gespeichert

naseweis
unregistriert
erstellt am 01. März 2004 um 15:05 Uhr          Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von Norbert:

Ein weiterer Aspekt: Je billiger ich solche Rassehunde, und es sind nun einmal welche, verkaufe, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Hunde an Leute mit weniger Intelligenz gehen - was ich allein schon aufgrund der Folgekosten für das Halten solcher Hunde nicht verantworten kann.
[Dieser Beitrag wurde von Norbert am 12. Dezember 2003 editiert.][/B]


Also ich Stimme Dir voll zu, habe die erfahrung gemacht je "billiger" ein Rassehund verkauft wird desto mehr besteht die Gefahr das unseriöse Käufer angelockt werden, die die Hunde zum einen als Zuchtmaschine missbrauchen, zum zweiten die Tiere nur zum vorzeigen benutzen (Ich habe einen Rassehund und Du nur einen Mischling) und zum dritten sich einfach nicht mehr drum gekümmert wird, desweiteren gibt es sogenannte "schwarze Schafe" die sich wie jetzt in meiner umgebung der fall ist Grosse Rassehunde (Ridgeback) günstig anschaffen und die mit sog. "Kampfhunden" kreuzen, um eine hohe agressivität zu erzeugen. Deshalb bin ich der Meinung (was mir schon jede menge Feinde gemacht hat) das zum einen JEDER Hundebesitzer einen sog. Führerschein machen sollte und das die Welpenpreise so hoch bleiben.

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schnute
unregistriert
erstellt am 18. Dezember 2004 um 09:38 Uhr          Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
hallo. also ich bin neu hier und muss schon sagen, alle achtung vor mancher menschen meinung.das ist der 5-6 beitrag den ich hier gelesen habe und ich kenne die preisdiskussion auch aus einem anderen hundeforum.

nun:
mir als "ottonormalhundebesitzer" ist schon klar, weil ich mich informiert habe, wieviel zeit, mühe, arbeit und spätestens seit ich meine kleine habe- auch geld so ein tierchen kostet.
und meine kleine (1 jahr) ist kerngesund.
Jiva hätte mich 600 euro gekostet (lhasa apso) allerdings wurde ein kleiner nabelbruch festgestellt und so bekam ich sie für 500 euro (wobei- ich hätte auch 600 bezahlt )
nun weiß ich nicht, wieviel ein lhasa apso "normal" kostet. ich weiß aber, dass in den alten bundesländern die preise durchaus höher sind als hier im osten.

vielleicht liegen die preise hier mitunter auch wirklich daran, dass es noch idealisten gibt. wir im osten denken vielleicht weniger profitorientiert, weil wir es nunmal nicht in die wiege bekommen haben. klar nicht alle, aber doch viele.

auch hatte ich vor dem kauf intensiven kontakt mit dem züchter, habe sie besucht, die züchter kamen sogar als das mit dem nabelbruch bekannt war bei mir im geschäft vorbei um mir eine "umtauschmöglichkeit" zu geben, da zu diesem zeitpunkt noch nicht alle welpen vergeben waren. aber ich wollte meine. für mich. weder als zucht- noch als ausstellungshund.

und nun zu dem WAS MICH GEÄRGERT HAT:
ich wollte einen lhasa apso seit ich 11 jahre alt war und informierte mich somit lang über die rasse (jetzt bin ich 25).

ich zog weiter weg und studierte, fing allerdings wieder an mit arbeiten.
da ich über 2 jahre kein geld verdiente als student (trotz nebenbeiarbeit- ein jurastudium ist teuer !) hatte ich nunmal wenig geld. aber ich wollte jivana, deren züchter ich durch zufall kennengelernt habe.

ich konnte mir die anfänglich 600 euro plus hundesachen was am ende wirklich hoch war (tierarztkosten dann ja nochmal zur kontrolle, gleich die steuer) nur aufgrund einer abfindung eines früheren arbeitgebers leisten.

wiederum glaube ich weder, dass ich ungebildet und unsozial wäre, noch dass jiva essen bekommt, was sie nicht bekommen darf (tischreste, schlechtes futter).
nur sind die erwähnten kosten von 1600€ für mich zum beispiel mehr als mein bruttomonatsgehalt !!!
ich glaube auch, es geht vielen leuten so wie mir. monatliche kosten eines tieres sind anders, als so ein betrag auf einmal.

desweiteren glaube ich auch nicht, dass "intelligente" menschen- welche legaldefinition es auch immer dazu geben mag-berechtige und gute tierbesitzer sein mögen. hat ein professer, ein anwalt, ein arzt mehr zeit als ein ottonormalverbraucher, dass er dem tier widmen kann? aus erfahrung kann ich sagen- zumindest beim anwalt und ein professor -NEIN. denn diese haben eine durchschnittliche wochenarbeitszeit von mitunter 60 stunden.
auch ist es falsch zu glauben, sie kümmern sich mehr um das tier weil sie geld haben: wie sollte er das tier zum tierarzt bringen, wenn er gar nicht da ist? er könnte zwar die kosten gut zahlen aber er ist nicht da, wenn das tier ihn braucht.
abgesehen: wer intelligent ist-hat der auch gleichzeitig herz !? in meinem jurastudium habe ich leider anderweitige erfahrungen gemacht (fachlich überaus gut, aber emotionale deppen!)

und darauf kommt es an:
verantwortung zu übernehmen- als züchter und als tierhalter/käufer ein hundeleben lang.dem tier liebe beständigkeit und dasein zu geben.

alles in allem:
man kann ein tier -welpe oder nicht- nie ganz mit geld aufwiegen. und wenn man vielleicht das leuchten in den augen auch eines weniger gut betuchten käufers sieht und auch die liebe die er dem hund schon entgegenbringt, kommt vielleicht auch einmal ein züchter entgegen, da er sein tier in guter und liebevoller obhut weiß.

und darauf kommt es an:
wer das als züchter -meiner meinung nach- unter dem preis ansiedelt, dem liegt nicht viel am wohle seines gezüchteten nachwuchses.

[Dieser Beitrag wurde von schnute am 18. Dezember 2004 editiert.]

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Mupsy
unregistriert
erstellt am 12. Mai 2005 um 14:04 Uhr          Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Meine Antwort kommt zwar etwas spät aber wenn ich sowas les...könnt ich ko...

Zitat:
Je billiger ich solche Rassehunde, und es sind nun einmal welche, verkaufe, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Hunde an Leute mit weniger Intelligenz gehen - was ich allein schon aufgrund der Folgekosten für das Halten solcher Hunde nicht verantworten kann. Die Sache mit der Intelligenz hat nämlich auch was mit dem Geldbeutel zu tun.
Zitat Ende


Also echt gehts noch????? wenn leute mit nem dicken geldbeutel intelligenter sind als andere was soll das???? spinnst du????
schau dir mal die ganzen party-luder an, sind die intelligent? NEIN! haben sie nen dicken geldbeutel???? JA! denk mal drüber nach was du hier für dumme aussagen machst!

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