Das Gästebuch bei rassehunde.de
welpensuche.de

Werbung die gesehen wird !!
rassehunde.de
  Rassehunde Forum
   Gästebuch bei rassehunde.de
  vdh

Post New Topic  Antwort erstellen
Profil | Registrieren | Voreinstellungen | Hilfe | Suchen

UBBFriend: Senden Sie diesen Beitrag an einen Freund! nächster neuer Beitrag | Nächster alter Beitrag
Autor Thema:   vdh
zerberus
unregistriert
erstellt am 25. November 2004 um 22:21 Uhr          Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
hmmm... also ich bin das erste mal auf dieser seite aber die page über die "vereinsmeierei" vom vdh klingt mir doch sehr nach dem "fuchs und den sauren trauben". der vdh ist nunmal der EINZIGE deutsche verein der von der FCI anerkannt ist. alle anderen papiere sind international nicht mal das papier wert auf dem sie geschrieben sind.... dass sollte auch einmal gesagt werden. nicht dass ein hundefreund mal mit so einem "rassehund" im ausland auf eine prüfung oder gar auf eine ausstellung gehen will und dann vor den kopf gestossen dasteht. und an gewisse regeln muss man sich eben halten. warum sind denn die "sogenannten" rassehundezüchter nicht mitglied im vdh????? hat vielleicht irgendeiner der zuchthunde bzw. deren vorfahren einen fehler und durfte im vdh nicht züchten????? meistens ist es doch so!!!!

IP: gespeichert

uwe
Leithund

Beiträge: 197
Von:06179 Steuden
Registriert: Jan 2000

erstellt am 26. November 2004 um 19:47 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von uwe anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von zerberus:
hmmm... also ich bin das erste mal auf dieser seite aber die page über die "vereinsmeierei" vom vdh klingt mir doch sehr nach dem "fuchs und den sauren trauben".


Wobei der VDH dann wohl der Fuchs ist, oder wie? Und die Trauben wären dann ja wohl die restlichen 90 % der Hundezüchter Deutschlands. Glaubst Du wirklich, was Du da schreibst??

Zitat:
Original erstellt von zerberus:

der vdh ist nunmal der EINZIGE deutsche verein der von der FCI anerkannt ist.


OKAY - Das ist so richtig, aber bitte schön, wer ist die FCI?? Das ist doch genau so ein international ausgerichteter europäischer Dachverband, wie der AKC, der UKC, der TKC und viele weitere auf dieser Welt. Also kannst Du doch nicht hingehen und dem Laien vorgaukeln, dass Du etwas wüsstest.

Zitat:
Original erstellt von zerberus:

alle anderen papiere sind international nicht mal das papier wert auf dem sie geschrieben sind.... dass sollte auch einmal gesagt werden.

Nun, sagen oder hier wohl besser schreiben, kannst Du sehr viel, aber was die Leser davon Glauben, wird wohl abhängig von Deinen Argumenten und denen, welche ich Dir entgegenhalte sein, oder?
Und dieser Satz (der von Dir hinterlassene) zeugt nun absolut nicht von Wissen, sondern von sehr viel Leichtgläubigkeit und vielleicht schon Fanatismus, denn diese Aussage ist definitiv falsch! Denkst Du wirklich, dass die sehr geringe Zahl von tatsächlich aktiven Hundezüchtern im VDH, welche bekanntlich noch nichtmal 10 % aller Hundezüchter in Deutschland darstellen, was ich Dir gerne vorrechne, wenn es Dich interessiert, etwas anderes darstellen als eine sehr autoritär regierte und elitäre Möchtegerngruppierung, welche ihre Wurzeln im deutschen Faschismusregieme hat?

Frage doch bitte mal einen Amerikaner, was er vom VDH hält...

Zitat:
Original erstellt von zerberus:

nicht dass ein hundefreund mal mit so einem "rassehund" im ausland auf eine prüfung oder gar auf eine ausstellung gehen will und dann vor den kopf gestossen dasteht.


Nun wenn ein Formel1 - Fahrer sich bei der Paris-Dakar an den Start stellt, wird er wohl auch vom Wettkampfrichter des Platzes verwiesen und trottelt mit hängendem Kopf vom Platz. Soll heissen, dass ich hier darauf hinweisen möchte, dass es gerade auch im Ausland weit mehr Veranstaltungen für Hundefreunde gibt, auf denen Hunde gerne gesehen sind, welche eben nicht dem VDH / FCI angehörig gezogen wurden. Der Hundefreund sollte sich lediglich vorher schlau machen, wer der Veranstalter und was Ziel dieser Veranstaltung ist.

Zitat:
Original erstellt von zerberus:

und an gewisse regeln muss man sich eben halten.

Sicherlich doch aber nicht nur im VDH / FCI, sondern wohl in jedem Verein / Verband, oder??

Zitat:
Original erstellt von zerberus:

warum sind denn die "sogenannten" rassehundezüchter nicht mitglied im vdh?????

Sehr oft, weil die Regelungen des VDH-Zuchtbuches diesen Züchtern nicht weit genug gehen, sondern viel zu waschig sind. Ich darf an die Zuchtregeln erinnern, nach welchen eine mittelschwer mit HD belastete Retrieverhündin "nur" dann zur Zucht zugelassen werden darf, wenn der Rüde HD-0 ist. - Das ist doch zumindest fachlich völliger Blödsinn und lediglich eine Pseudozuchtrichtlinie eine VDH-Vereines, welche maximal dazu geeignet ist die Kunden schon zu ver*****en, bevor diese den Geldbeutel gezückt haben... - Oder seit wann ergibt nach den genetischen Regeln gesund x krank = gesund??

Gegenfrage: Wieso streuben sich viele VDH-Züchter dem zuständigen Amtstierarzt ihre "Sach- und Fachkenntnis" zu offenbaren? - Haben diese Züchter etwa keinen eigenen Sach- und Fachverstand und müssen deshalb den des Verbandes durch eine Mitgliedschaft käuflich für sich erwerben?? Oder wie ist das mit der Satzung des "Hobbyzüchtervereines"?

Zitat:
Original erstellt von zerberus:

hat vielleicht irgendeiner der zuchthunde bzw. deren vorfahren einen fehler und durfte im vdh nicht züchten????? meistens ist es doch so!!!!

Ich denke eher, dass durch die nun schon über vierzig Jahre andauernde Inzucht im VDH / FCI bedingt, sehr viel mehr kranke als gesunde Hunde im VDH zur "Hobbyzucht" missbraucht werden, als für die Genetik der Hunde insgesamt gut sein kann. Kontrollen im VDH (welche es ja auch geben soll) sind immer ausschliesslich vereinsinterne Kontrollen, oft von Vereinsmitgliedern mit denen der Kontrollierte auf der letzten Club- oder Zuchtschau so richtig schön an der Theke gebechert hat! - Kontrollen bei z.B. gewerblichen Rassehundezüchtern sind staatliche Kontrollen vom beamteten Amtstierarzt, welcher nicht aus den Mitgliedsbeiträgen eines Vereines bezahlt wird. (ich weis, im VDH nennt sich das "Aufwandsentschädigung")

Gerne führe ich diesen Thread mit Dir noch eine Weile, denn ich habe jede Menge Argumente gegen eine VDH-Mitgliedschaft ...


------------------
Ihr / Euer Leithund in diesem Forum

IP: gespeichert

zerberus
unregistriert
erstellt am 30. November 2004 um 10:09 Uhr          Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
na dann versuch mal mit papieren die von der FCI NICHT anerkannt sind eine jagdliche Prüfung abzulegen.... am besten noch in Italien oder Frankreich!!!

und was gehen mich die Amerikaner an???? ich bin und bleibe EU-Bürger!

du bist herzlichst zur europapokalprüfung der laufhunde in italien eingeladen... vorausgesetzt du schaffst es mit deinen papieren daran teilzunehmen!!!

IP: gespeichert

uwe
Leithund

Beiträge: 197
Von:06179 Steuden
Registriert: Jan 2000

erstellt am 30. November 2004 um 11:40 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von uwe anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von zerberus:
na dann versuch mal mit papieren die von der FCI NICHT anerkannt sind eine jagdliche Prüfung abzulegen.... am besten noch in Italien oder Frankreich!!!


Ich denke, dass ist eben genau das, was ich zuvor schon einmal versuchte begreiflich zu machen: Du kannst doch nicht als Formel1 - Fahrer mit Deinem Rennauto auf der Paris- Dakar teilnehmen wollen. Also, wer seine Jagdprüfung machen möchte (wer will das schon?), sollte sich schon zuvor genau kundig machen, aber es gibt eben auch viele Möglichkeiten (fast jeder Verband bietet diese Möglichkeiten) selbst eine Jagdprüfung mit einem nicht in der FCI gezogenem Hund abzulegen.

Zitat:
Original erstellt von zerberus:

und was gehen mich die Amerikaner an???? ich bin und bleibe EU-Bürger!

Ach so, in Deinen Augen ist dann wohl EU=International=weltumgreifend??

Zitat:
Original erstellt von zerberus:

du bist herzlichst zur europapokalprüfung der laufhunde in italien eingeladen... vorausgesetzt du schaffst es mit deinen papieren daran teilzunehmen!!!

Ich verspüre einfach kein Interesse an solchen Veranstaltungen, wie wohl die meisten Hundefreunde Europas. Aber vielen Dank für diese Einladung.
Im Übrigen glaube ich zu wissen, dass der von Dir geschilderte "Papierewahn" nur und ausschliesslich ein Ziel verfolgt: Die Schaffung einer auf absoluter Inzucht begründeten Möchtegernelite. - Elitär dürften dabei dann aber weder die Hunde (oft genetische Experimente), noch die Hundeführer sein, welche oft der Einbildung unterliegen, etwas Besonderes zu sein... - Ich gönne Euch Eure Einbildung und wünsche Euch in Euren Wunschvorstellungen lebend viel Spass mit den Hunden.

------------------
Ihr / Euer Leithund in diesem Forum

IP: gespeichert

zerberus
unregistriert
erstellt am 30. November 2004 um 12:51 Uhr          Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Danke! und spass haben wir mit unseren hunden.

hmmm... wer will eine jagdliche prüfung machen???? na ich meine doch die meisten die einen wirklich jagdlich geführten jagdhund haben wollen das. jedenfalls sehr viele. und gewisse rassen bekommt man fast nur mit fci-anerkannten papieren oder ganz ohne papiere.

eigentlich interessant dass jemand jagdhunde züchtet und der meinung ist dass man keine jagdlichen prüfungen für diese hunde braucht. gerade beim beagle wundert es mich. das ist doch ein reinblütiger jäger..... naja, wenn man ihn lässt und ihn nicht zur "couchrolle" verkommen lässt.....

[Dieser Beitrag wurde von zerberus am 30. November 2004 editiert.]

IP: gespeichert

zerberus
unregistriert
erstellt am 30. November 2004 um 13:40 Uhr          Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
*grins* komisch, aber im "rasselexikon" werden 0 rassen vom AKC anerkannt aber weit über 300 von der fci. die nicht zugeordneten sind "rassehunde" die von niemandem anerkannt werden.

so viel zur bedeutung oder nichtbedeutung der FCI *gggg*

IP: gespeichert

uwe
Leithund

Beiträge: 197
Von:06179 Steuden
Registriert: Jan 2000

erstellt am 30. November 2004 um 23:25 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von uwe anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von zerberus:
Danke! und spass haben wir mit unseren hunden.

hmmm... wer will eine jagdliche prüfung machen???? na ich meine doch die meisten die einen wirklich jagdlich geführten jagdhund haben wollen das.


Ich bin ja nun lange genug sehr aktiv in der Szene und frage mich, ob Du hin und wieder auch mal über Deinen *Tellerrand* hinaus schaust... Die absolute Mehrheit aller, den Jagdhunden zugerechneter Hundewelpen wird von Leuten gekauft, welche mit der Jagd nix, aber auch rein gar nix am Hut haben, oder gar strikte Gegner einer Jagd sind. Und somit verbleibt nur ein ganz geringer Bruchteil auf welchen Deine Einschätzung und dann auch nur zum Teil zutreffen könnte.

Zitat:
Original erstellt von zerberus:

jedenfalls sehr viele.


Nun, wenn Du meinst, dass ca. 3 % *sehr viele* sind...
Zitat:
Original erstellt von zerberus:

und gewisse rassen bekommt man fast nur mit fci-anerkannten papieren oder ganz ohne papiere.

Welche Rassen waeren denn das Deiner Meinung nach??

Zitat:
Original erstellt von zerberus:

eigentlich interessant dass jemand jagdhunde züchtet und der meinung ist dass man keine jagdlichen prüfungen für diese hunde braucht. gerade beim beagle wundert es mich. das ist doch ein reinblütiger jäger..... naja, wenn man ihn lässt und ihn nicht zur "couchrolle" verkommen lässt.....

Wenn man der marktorientierten Hundezucht nachgeht, interessieren einen keine 3 sondern doch eher die 97 %, kannst Du das nachvollziehen??


------------------
Ihr / Euer Leithund in diesem Forum

IP: gespeichert

uwe
Leithund

Beiträge: 197
Von:06179 Steuden
Registriert: Jan 2000

erstellt am 30. November 2004 um 23:31 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von uwe anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von zerberus:
*grins* komisch, aber im "rasselexikon" werden 0 rassen vom AKC anerkannt aber weit über 300 von der fci. die nicht zugeordneten sind "rassehunde" die von niemandem anerkannt werden.

so viel zur bedeutung oder nichtbedeutung der FCI *gggg*


So einfach kannst Du Dir das ja nun auch wieder nicht machen..., denn das Lexikon, welches Du interpretierst ist das von mir erstellte und betriebene Lexikon, welches bei Weitem noch lange nicht fertig ist. Ich habe halt nur erstmal mit den Rassenzuordnungen begonnen und hierbei, rein sporalisch und ohne jedwede Wertung mit Zuordnung der von der FCI anerkannten Rassen begonnen. Hieraus eine Wertung nach Deinem Schema zu schlussfolgern, riecht abermals nach Traum- oder Wunschdenken. Sorry, aber so ist die Welt nun mal...

------------------
Ihr / Euer Leithund in diesem Forum

IP: gespeichert

zerberus
unregistriert
erstellt am 01. Dezember 2004 um 07:36 Uhr          Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Du musst genauer lesen... ich schrieb JAGDLICH GEFÜHRTEN Jagdhunde. es ist leider schon immer öfter der fall dass jagdhunde in nichtjagende hände kommen. wohin das dann führt sieht man ja am beispiel des pudels oder des cocker spaniels. naja, jetzt auch schon bei den retrievern. *leider*

tja, und um auch deine frage nach rassen zu beantworten die man entweder ohne oder nur mit fci-papieren bekommt ... die tiroler bracke zum beispiel. apropos tiroler bracke. in dem von dir betriebenen "hundelexikon" wird die total falsch beschrieben. es gibt lt. standard (dass ev. vielleicht einmal eine ganz schwarze im wurf dabei ist will ich ja nicht bestreiten obwohl das meines wissens nach noch nie passiert ist) gibt es keine REIN schwarzen tiroler bracken. nur schwarzrote und rote. beide mit weissen abzeichen auf brust und/oder pfoten. weiters sind die tiroler von 42 cm bis 50 cm hoch und nicht wie von dir beschrieben. also ändere das bitte.... du kannst doch laien keine falsche beschreibung liefern *grins*

und bei der zucht geht es dir also nicht um die erhaltung der rassetypischen eigenschaften sondern ums geldverdienen. na super. wenn jemand jagdhunde züchtet und meint dass es nicht notwendig ist mit denen zu jagen sondern sie wirklich zur couchrolle verkommen lässt..... na danke.....

IP: gespeichert

zerberus
unregistriert
erstellt am 01. Dezember 2004 um 07:45 Uhr          Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
ach ja hab ich vergessen... ich werd eben wirklich schon alt und vergesslich *grins*

die TIROLER BRACKE schreibt man nach wie vor mit I in tirol nicht mit Y.

englisch würde sie nämlich tyrolean hound heissen und im deutschen schreibt man tirol trotz rechtschreibreform immer noch mit I

also ändere auch das bitte....... du weisst ja wegen den laien ;-)

[Dieser Beitrag wurde von zerberus am 02. Dezember 2004 editiert.]

IP: gespeichert

zerberus
unregistriert
erstellt am 02. Dezember 2004 um 07:48 Uhr          Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
ich seh mit freude dass du die tiroler bracke geändert hast. jetzt stimmt sie!

übrigens wenn du weitere informationen über diese rasse haben willst dann schau doch mal auf die von mir erstellte und jetzt vom klub weiterbetreute hp. .... www. klub-tirolerbracke.at du hast aber noch immer die falsche rassenbezeichnungen in deinem "lexikon"

Austrian Brandlbracke heisst Brandlbracke oder auch Vieräugl früher auch österr. glatthaarige bracke oder auch kärntnerbracke.

die steierische rauhaarige hochgebirgsbracke heisst steirische (ohne e hinter ei) rauhaarbracke oder auch peintingerbracke (nach dem züchter dieser rasse in vordernberg, steiermark). regional (im mürztal) wird zu dieser bracke auch noch bylofbracke gesagt (nach einem in der region sehr bekannten tierarzt und züchter in den 50er jahren).

beim austrian shorthair pinscher hab ich jetzt nicht nachgeschaut ob du den geändert hast. ich finds trotzdem interessant dass bei dir österr. hunderassen teilweise englische rassenamen haben *grins*

hmmm.... entweder werd ich wirklich vergesslich oder ich hab dir das alles schon mal reingeschrieben.... nur find ich das posting nimmer.... na egal

[Dieser Beitrag wurde von zerberus am 03. Dezember 2004 editiert.]

[Dieser Beitrag wurde von uwe am 03. Dezember 2004 editiert.]

[Dieser Beitrag wurde von zerberus am 14. Dezember 2004 editiert.]

IP: gespeichert

uwe
Leithund

Beiträge: 197
Von:06179 Steuden
Registriert: Jan 2000

erstellt am 03. Dezember 2004 um 14:37 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von uwe anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von zerberus:
Du musst genauer lesen... ich schrieb JAGDLICH GEFÜHRTEN Jagdhunde. es ist leider schon immer öfter der fall dass jagdhunde in nichtjagende hände kommen. wohin das dann führt sieht man ja am beispiel des pudels oder des cocker spaniels. naja, jetzt auch schon bei den retrievern. *leider*


Und ich schrieb Dir ja bereits, dass die tatsächlich jagdlich geführten Hunde nur einen ganz geringen Bruchteil des Marktanteils ausmachen, auf welchen ich mit meiner fachmännischen und gewerblich orientierten Hundezucht abziele und mein Hauptinteresse stütze.
Zitat:
Original erstellt von zerberus:
tja, und um auch deine frage nach rassen zu beantworten die man entweder ohne oder nur mit fci-papieren bekommt ... die tiroler bracke zum beispiel.


1:0 für Dich, aber wer hält denn schon eine Tiroler Bracke? Ich kenne keinen...

Zitat:
Original erstellt von zerberus:

apropos tiroler bracke. in dem von dir betriebenen "hundelexikon" wird die total falsch beschrieben. es gibt lt. standard (dass ev. vielleicht einmal eine ganz schwarze im wurf dabei ist will ich ja nicht bestreiten obwohl das meines wissens nach noch nie passiert ist) gibt es keine REIN schwarzen tiroler bracken. nur schwarzrote und rote. beide mit weissen abzeichen auf brust und/oder pfoten. weiters sind die tiroler von 42 cm bis 50 cm hoch und nicht wie von dir beschrieben. also ändere das bitte.... du kannst doch laien keine falsche beschreibung liefern *grins*



Danke und wie Du schon sehen konntest, reagieren wir sofort auf berechtigte Kritiken... Im Übrigen waren diese Angaben aus dem im Kynos-Verlag erschienen und sehr umfangreichen Nachschlagewerk *Hunderassen der Welt* Seite 844...
Zitat:
Original erstellt von zerberus:
und bei der zucht geht es dir also nicht um die erhaltung der rassetypischen eigenschaften sondern ums geldverdienen.

Ja es geht natürlich um Geldverdienen, aber dieser Fakt schliesst doch die qualitativ hochwertige Hundezucht in keinster Weise aus, sondern ist doch höchst förderlich für die Erhaltung und Verbesserung der Hunderassen und deren Gesundheit, denn wenn die Hunde, mit denen man Geld verdienen möchte (es sei mal dahingestellt, ob das überhaupt möglich ist, bei mir wird das Geld jedenfalls nicht mit den Hunden verdient, sondern eher mit dem Drumherum) nix taugen würden, fänden sich auch keine Käufer. Somit ist jeder gewerbliche Rassehundezüchter strikt angehalten, nur die beste Auslese zur Zucht zu verwenden. Das sind die Gesetze, welche der Markt schreibt, da bedarf es keiner VDH-Regeln...
------------------
Ihr / Euer Leithund in diesem Forum

[Dieser Beitrag wurde von uwe am 03. Dezember 2004 editiert.]

IP: gespeichert

uwe
Leithund

Beiträge: 197
Von:06179 Steuden
Registriert: Jan 2000

erstellt am 03. Dezember 2004 um 14:59 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von uwe anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von zerberus:
du hast aber noch immer die falsche rassenbezeichnungen in deinem "lexikon"

in welchem, in dem alten, oder in dem neuen Lexikon? ich war eigentlich der Meinung, dass man das alte nicht mehr erreichen kann und im neuen Lexikon habe ich die Korrekturen durchgeführt. Es waere also lieb, wenn Du mir mal die URL schicken könntest, auf welcher noch Fehler sind. Danke


Zitat:
Original erstellt von zerberus:

Austrian Brandlbracke heisst Brandlbracke oder auch Vieräugl früher auch österr. glatthaarige bracke oder auch kärntnerbracke.

In Deutschland dann aber doch eher als Austrian Brandlbracke bekannt...

Zitat:
Original erstellt von zerberus:

die steierische rauhaarige hochgebirgsbracke heisst steirische (ohne e hinter ei) rauhaarbracke oder auch peintingerbracke (nach dem züchter dieser rasse in vordernberg, steiermark). regional (im mürztal) wird zu dieser bracke auch noch bylofbracke gesagt (nach einem in der region sehr bekannten tierarzt und züchter in den 50er jahren).


Danke für den Hinweis, Fehler wurde beseitigt

Zitat:
Original erstellt von zerberus:

beim austrian shorthair pinscher hab ich jetzt nicht nachgeschaut ob du den geändert hast. ich finds trotzdem interessant dass bei dir österr. hunderassen teilweise englische rassenamen haben *grins*



ich bin halt kein Österreicher und meine Infos bezog ich aus anerkannten Nachschlagewerken... - Was sollte ich beim austrian shorthair pinscher ändern?? Ich finde keinen entsprechenden Hinweis von Dir...
Zitat:
Original erstellt von zerberus:

hmmm.... entweder werd ich wirklich vergesslich oder ich hab dir das alles schon mal reingeschrieben.... nur find ich das posting nimmer.... na egal



und ich dachte schon ich hätte Alsheimer, aber offensichtlich hast Du es noch nicht gepostet...

------------------
Ihr / Euer Leithund in diesem Forum

IP: gespeichert

zerberus
unregistriert
erstellt am 04. Dezember 2004 um 19:34 Uhr          Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
grmpfl.... den namen sollst beim shorthair pinscher ändern.... als österr. rasse heisst er im original österr. kurzhaarpinscher.

tja und auch wenn die deutschen meinen die österreicher nur mit englischen namen anreden zu dürfen... wir sind nicht so, es reicht auch der österreichische..... wir reden ja so in etwa die gleiche sprache *gggg*. tja, und ob bekannter oder weniger bekannt unter einem namen.... die rasse heisst nunmal brandlbracke... ganz ohne austrian!!!

so das ist die url die du wolltest..
http://www.hunderassen-lexikon.de/cgi-bin/lexi/lexi_3_08.pl?plugin=1&Na vi1=klasse&klasse_id=6&ID=__ID__

die "steirische" stimmt noch immer nicht.... die heisst steirische rauhaarbracke.... ganz ohne hochgebirge ;-) eh erst seit 1995 also noch nicht mal 10 jahre *ggg* der name den du für die rasse anführst ist der veraltete....

so, jetzt zum anderen thema. du sagst du züchtest für die 97 % die zwar einen jagdhund haben aber damit nicht jagen und auch keine jagdlichen prüfungen machen. wohin das führt sieht man am pudel.... der war auch mal ein jagdhund (ein guter apportierer und wasserhund. das apportieren hat er sich bis heute erhalten. wenn man heute an pudel denkt denkt jeder an schönheit... keiner mehr an jagd. und die rasse hat sich total verändert. ob zu ihrem besten sei dahingestellt. was passiert denn mit jagdhunden die seit jahrzehnten auf jagdliche leistung gezüchtet wurden und jetzt modern werden bzw. geworden sind???? jagdlich nimmer brauchbar bzw. nur mehr bedingt brauchbar und sie rutschen genau so auf die schiene ab wie es beim pudel passiert ist. damit wird innerhalb kürzester zeit die rasse total verändert. hmmm ... und wie willst du eine jagdhunderasse verbessern wenn du nicht weisst wie sie im jagdlichen einsatz sind??? schönheitsmässig??? das sollte doch bei jagdhunden zweitrangig sein. nicht umsonst heisst es "durch leistung zum typ" und nicht durch schönheit...

und ob du mit hunden oder mit dem drumherum geld verdienst ist mir eigentlich egal. ich kreide dir nur an dass du hunde an halter vergibst die dem hund das nicht bieten können wozu sie eigentlich gezüchtet wurden. warum sind sie denn so geworden wie sie sind??? sicher nicht weil sie auf schönheitsausstellungen einen preis nach dem anderen eingeheimst haben oder daheim auf der couch verwöhnt worden sind. nein, sondern weil sie brauchbare jagdhunde waren und zum glück teilweise noch sind. die frage ist nur wie lange noch.

so, du fragst wer eine tiroler führt.... also ich kenne sehr viele.... und in deutschland werden es immer mehr. aber das ist ja für dich kein thema... die werden ja nur an jäger vergeben.... auch deshalb damit sie so bleiben wie sie sind und nicht wie deine beagle zur couchrolle "degradiert" werden.

[Dieser Beitrag wurde von zerberus am 04. Dezember 2004 editiert.]

IP: gespeichert

Krenz-May, Michaela
Junghündin / Junghund

Beiträge: 84
Von:D,56204 Hillscheid
Registriert: Mai 2000

erstellt am 10. Dezember 2004 um 11:46 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Krenz-May, Michaela anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Hallo Uwe, hallo zerberus,

nette diskussion habt ihr da.
Aber Zerberus, ich kann Dich trösten. Du hast gegen Uwe keine Chance.

Zitat:
Original erstellt von zerberus:
und ob du mit hunden oder mit dem drumherum geld verdienst ist mir eigentlich egal. ich kreide dir nur an dass du hunde an halter vergibst die dem hund das nicht bieten können wozu sie eigentlich gezüchtet wurden.

Du hast gegen Uwe keine Chance. Er ist von seinem System überzeugt. Logisch -er lebt davon. Ob seine Hunde rassegemäß gehalten werden ist ihm egal. Seine Zuchtstätte ist gewerblich abgenommen von Amtsärzten kontrolliert. Genau die gleichen Amtsärzte die auch Legebatterien, Massenschweinehaltung, Massenkuhhaltung und dergleichen kontrollieren. Mit vorgeschriebenen Mindestgrößen und Mindestbewegung etc.

Zerberus das ist nicht die Hundehaltung (und Zucht) wie wir sie kennen und befürworten.
Diese Hunde dienen ausschließlich seinem Lebensunterhalt. Sie werden genauso ausgenutzt wie alle Tiere in Massenhaltung. Menschen sind nun einmal so, wenn man mit was Geld verdienen kann wird halt mit minimalem Einsatz versucht ein Maximum an Umsatz raus zu holen - das geht immer zu Lasten der Tiere!!! LEIDER!

Idealismus in Form von erhaltung von gebrauchseigenschaften von Hunden ist ihm völlig fremd! Es geht ihm nur um Geld.
Pech für die Hunde!

Ich weiß das ich niemals einen Hund aus einer "gewerblichen Rassehundezucht" kaufen würde. Bei meinen Hunden lege ich Wert auf ihre Gebrauchseigenschaften. Meine Hunde sollen keine Couchpotatos sein!

Liebe Grüße
Michaela

IP: gespeichert

uwe
Leithund

Beiträge: 197
Von:06179 Steuden
Registriert: Jan 2000

erstellt am 10. Dezember 2004 um 18:38 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von uwe anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von zerberus:
... die rasse heisst nunmal brandlbracke... ganz ohne austrian!!!


So, nun habe ich das auch geändert, aber Du bist nun Schuld, wenn die Engländer Euch nicht mehr verstehen

Zitat:
Original erstellt von zerberus:
die heisst steirische rauhaarbracke.... ganz ohne hochgebirge ....


So, auch hier beugte ich mich Deinem Willen: nun habe ich das geändert
Zitat:
Original erstellt von zerberus:

...wenn man heute an pudel denkt denkt jeder an schönheit... keiner mehr an jagd.



Aber dank dieser Entwicklung kennen nun alle Leute den *Pudel*. Naja, ob der als schön zu bezeichnen ist? Das überlasse ich dann den Pudelfans einzuschätzen...
Zitat:
Original erstellt von zerberus:

was passiert denn mit jagdhunden die seit jahrzehnten auf jagdliche leistung gezüchtet wurden und jetzt modern werden bzw. geworden sind????



Sie werden aus der doch recht unbekannten Rasse und der recht im Verborgenen arbeitenden Jagdszene, an das Tageslicht und an die in der Öffentlichkeit arbeitende Züchterschar übergehen und somit viel bekannter werden (siehe Beagle)
Zitat:
Original erstellt von zerberus:

jagdlich nimmer brauchbar bzw. nur mehr bedingt brauchbar und sie rutschen genau so auf die schiene ab wie es beim pudel passiert ist.



Als ein *Abrutschen* würde ich das aber keineswegs bezeichnen... Nicht jeder, der das Bedürfnis nach einer Kameradschaft zu und/oder mit einem Hund verspürt, besitzt auch gleich mal 10 Hektar Wald und Flur, um diesem Hund entsprechende Arbeitsmöglichkeiten in der Jagd ermöglichen zu können, also muss es auch Hunderassen für die vielen tausend *Mieter und Nichteigentümer*, die Eigentümer von eher kleinen Grundstücksparzellen etc -die Mehrheit der deutschen und wahrscheinlich auch der österr. Bevölkerung also- geben, oder ?? Was daran und für die Rasse schlecht sein kann, solltest Du unseren Lesern vielleicht ein bisschen näher erörtern...
Zitat:
Original erstellt von zerberus:

damit wird innerhalb kürzester zeit die rasse total verändert. hmmm ... und wie willst du eine jagdhunderasse verbessern wenn du nicht weisst wie sie im jagdlichen einsatz sind??? schönheitsmässig??? das sollte doch bei jagdhunden zweitrangig sein.



Verändert ja. Hin zu Strassen-, Familien-, Wohnungs- und Kindertauglichkeit!! Mit möglichst gering gefördertem Jagd- und Beutetrieb und gebrochenem Dominanzbestreben. Halt hin zur Alltagstauglichkeit zur Verträglichkeit im Zusammenleben einer Grossstadt.
Zitat:
Original erstellt von zerberus:
ich kreide dir nur an dass du hunde an halter vergibst die dem hund das nicht bieten können wozu sie eigentlich gezüchtet wurden.


Mir ist so gut wie keine Rasse aus dem Leben der Öffentlichkeit bekannt, welche heute noch ausschliesslich für die ursprünglichen Zuchtziele gehalten wird. Meistens werden die Hunde, welche, wie Du schreibst, durch Leistungszucht zu Ihrer Eleganz (z.B. der Irish red Setter u.a.) gelangten, eben nur noch äusserst selten zur Jagd gehalten.
Zitat:
Original erstellt von zerberus:
warum sind sie denn so geworden wie sie sind???


Weil Ihr "Jäger" zu viele "gezüchtet" habt, welche, weil sie euren Leistungsvorstellungen nicht entsprachen, dann an Menschen verkauft wurden, welche ja sowieso nicht zur Jagd gehen wollten und oder konnten. Damit seit Ihr Jäger doch eigentlich die Verursacher des öffentlichen Interesses an einer ursprünglichen Jagdhunderasse. - Wenn dann ausschliesslich durch Euch verursacht, die Nachfrage nach solchen Hunden steigt und (ob aus vereins- oder verbandpolitischen Absichten heraus oder um das Angebot niedrig zu halten und somit die Preise entsprechend hoch definieren zu können sei mal dahingestellt) von der klitzekleinen Gruppe der hundezüchtenden Jäger nicht abgedeckt wird, ist es das Gesetz den Marktes, dass sich andere Züchter um diese Marktlücke kümmern. Hierbei sei nochmals darauf verwiesen, dass Ihr -die Jäger- es gewesen seid, die diese Hunde zu dem machten, was Sie heute sind: Mittelpunkt des öffentlichen Lebens mit leider auch und immer noch jagdlichen Resteigenschaften. (z.B. Retriever, Beagle etc.
Zitat:
Original erstellt von zerberus:
die frage ist nur wie lange noch.


Sicherlich nur solange, wie die jagende Zunft es versteht nur soviele Welpen qualitätsgesichert zu ziehen, wie in den eigenen Reihen benötigt werden und bei nichtjagdlicher Eignung trotzdem in diesen Reihen der jagenden Zunft Aufnahme finden können.... Immer wenn eine Überproduktion stattfindet, werden neue Absatzmärkte notwendig. Bei den Hunden ist das dann wohl die Allgemeinbevölkerung.
Zitat:
Original erstellt von zerberus:
so, du fragst wer eine tiroler führt.... also ich kenne sehr viele.... und in deutschland werden es immer mehr. aber das ist ja für dich kein thema... die werden ja nur an jäger vergeben.... auch deshalb damit sie so bleiben wie sie sind


ich wünsche der Rasse und Dir, dass diese Traumvorstellungen eines Wunschdenkens noch lange erhalten bleiben...

[Dieser Beitrag wurde von uwe am 10. Dezember 2004 editiert.]

IP: gespeichert

uwe
Leithund

Beiträge: 197
Von:06179 Steuden
Registriert: Jan 2000

erstellt am 10. Dezember 2004 um 19:12 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von uwe anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von Krenz-May, Michaela:

Seine Zuchtstätte ist gewerblich abgenommen von Amtsärzten kontrolliert. Genau die gleichen Amtsärzte die auch Legebatterien, Massenschweinehaltung, Massenkuhhaltung und dergleichen kontrollieren. Mit vorgeschriebenen Mindestgrößen und Mindestbewegung etc.


Eben genau darum sind diese staatlich beamteten und somit unbestechlichen und von der Zuchtstätte unabhängigen Amtstierärzte, also die Kontrolleure, so kompetent und nur deshalb kann der Welpenkäufer bei diesen so kontrollierten gewerblichen Rassehundezuchtstätten, wie dem *Zwinger vom Evaschacht* und anderen diesseitig bekannten Zuchtstätten dieser Art, davon ausgehen, dass die Hundezucht nach wirklich strikten und vor allem fachlich fundierten Vorgaben durchgeführt wird. Ich halte diese Kontrollen alternativlos für die bestgeeignetesten Kontrollen und viel effektiver, als die Kontrolle durch ein Vereins- oder Verbandsmitglied, welches hauptberuflich Brötchen verkauft, die Paragraphen auslegt oder auch Schornsteine kehrt und beim letzten Vereinsabend zusammen mit dem zu kontrollierenden Hundezüchter an der Theke zugeschlagen hat. Insbesondere die Vereine und Verbände gehen doch immer wieder hin und brüsten sich mit deren Pseudokontrollen der achso strikten Zuchtrichtlinien, ohne dem unbedarften Welpeninteressenten die wirtschaftliche Abhängigkeit des Vereines/Verbandes von jedem einzelnen Vereinsmitglied auch nur annähernd zu erörtern. - Das ist in meinen Augen eine scheinheilige "Kunden-dumm-machen-Methode", welche ausgemerzt werden sollte.

------------------
Ihr / Euer Leithund in diesem Forum

IP: gespeichert

zerberus
unregistriert
erstellt am 12. Dezember 2004 um 20:48 Uhr          Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
ob ich eine chance gegen ihn habe oder nicht ist mir eigentlich egal. mir stehen nur die selbsternannten "kynologen" schön langsam zum halse raus. wie man sieht ist diese page ja auch schon wieder so eine. erstens gibt er endlich zu dass es ihm nur ums geld geht und zweitens sind die beschreibungen veraltet.... diejenigen die den aktuellen standard liefern können werden von ihm ja so verteufelt weil sie ja sooooooooooo schlecht züchten. komischerweise sind aber gerade diese hunde die er züchtet deshalb so weil die vom dachverband des jeweiligen landes (und zwar vom fci anerkannten dachverband) diese rassen jahrzehntelang so gezüchtet haben.... aber das ist ja in seinen augen reine inzucht.... dazu braucht man ja nichts mehr zu sagen......

IP: gespeichert

zerberus
unregistriert
erstellt am 12. Dezember 2004 um 21:16 Uhr          Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
So, nun habe ich das auch geändert, aber Du bist nun Schuld, wenn die Engländer Euch nicht mehr verstehen

warum ich???? ICH habe den standard nicht geändert *grins*

So, auch hier beugte ich mich Deinem Willen: nun habe ich das geändert

auch hier war nicht ich der verursacher sondern der gleiche klub wie bei der brandlbracke..... der österr. brackenverein.... aber das weisst du ja sicher! hmmm... oder auch nicht *grins*

[/b][/QUOTE]
Aber dank dieser Entwicklung kennen nun alle Leute den *Pudel*. Naja, ob der als schön zu bezeichnen ist? Das überlasse ich dann den Pudelfans einzuschätzen...

schönheit liegt im auge des betrachters. ist für mich kein thema um darüber zu diskutieren. das leidige darin ist halt dass er total "zweckentfremdet" wurde. und das auch nur deshalb weil jemand so wie du damit geld verdienen wollte... und es sicher auch hat.

Sie werden aus der doch recht unbekannten Rasse und der recht im Verborgenen arbeitenden Jagdszene, an das Tageslicht und an die in der Öffentlichkeit arbeitende Züchterschar übergehen und somit viel bekannter werden (siehe Beagle)

also der beagle war nie unbekannt. in seinem heimatland war und ist er einer der beliebtesten meutehunde für die hasenjagd. bei der diesjährigen fci-europapokalprüfung in italien und bei der im vorigen jahr in cognac haben beagle den solobewerb gewonnen. sie sind zum glück noch immer vollblutjäger und keine hunderasse mit jagdlichen "resteigenschaften". wer das behauptet kennt die rasse nicht. egal ob er damit züchtet oder nicht.

Als ein *Abrutschen* würde ich das aber keineswegs bezeichnen... Nicht jeder, der das Bedürfnis nach einer Kameradschaft zu und/oder mit einem Hund verspürt, besitzt auch gleich mal 10 Hektar Wald und Flur, um diesem Hund entsprechende Arbeitsmöglichkeiten in der Jagd ermöglichen zu können, also muss es auch Hunderassen für die vielen tausend *Mieter und Nichteigentümer*, die Eigentümer von eher kleinen Grundstücksparzellen etc -die Mehrheit der deutschen und wahrscheinlich auch der österr. Bevölkerung also- geben, oder ?? Was daran und für die Rasse schlecht sein kann, solltest Du unseren Lesern vielleicht ein bisschen näher erörtern...

hmmm..... du meinst also dass gar nichts dabei ist wenn eine "arbeitsrasse" zum couchpotato verkommt und durch reine "schönheitszuchten" ihre eigentliche befähigungen verliert. naja, die legebatteriehühner sind ja auch glücklich weil sie nimmer draussen rumlaufen können....

Verändert ja. Hin zu Strassen-, Familien-, Wohnungs- und Kindertauglichkeit!! Mit möglichst gering gefördertem Jagd- und Beutetrieb und gebrochenem Dominanzbestreben. Halt hin zur Alltagstauglichkeit zur Verträglichkeit im Zusammenleben einer Grossstadt.

also ich kenne keine jagdhunderasse die nicht als familien- wohnungs- strassen oder gar kindertauglich wäre. im gegenteil. durch die leistungsorientierte zucht werden psychisch kranke hunde ja von der zucht ausgeschlossen. das ist ja bei der "schönheitszucht" ja nur mehr bedingt der fall. wem fällt den bei den von dir gezüchteten hunden noch auf wenn sie z.b. nicht mehr schussfest sind. schussfeste hunde sind wesensfeste hunde.... und die erschrecken sich auch nicht wenn neben denen mal ein anderes laute geräusch ist. egal, jeder kramer lobt seine ware..... und du willst sie nunmal an den mann bringen... verständlich.

Mir ist so gut wie keine Rasse aus dem Leben der Öffentlichkeit bekannt, welche heute noch ausschliesslich für die ursprünglichen Zuchtziele gehalten wird. Meistens werden die Hunde, welche, wie Du schreibst, durch Leistungszucht zu Ihrer Eleganz (z.B. der Irish red Setter u.a.) gelangten, eben nur noch äusserst selten zur Jagd gehalten.

tja daran sieht man dass du dich eben doch sehr wenig mit den jagdhunden beschäftigst. den weimaraner kennt jeder.... und sie werden immer noch mehr als jagdhunde gehalten anstatt als spaziergehhunde.... die ganzen bracken..... der wachtelhund, der deutsche jagdterrier, der jack russel, der kleine münsterländer, der grosse münsterländer.... natürlich werden diese rassen auch von nichtjägern gehalten, aber die meisten beschweren sich dass der hund nicht ausgelastet ist oder er einen zu starken jagdtrieb hat. das sind eben arbeitshunde.....


Weil Ihr "Jäger" zu viele "gezüchtet" habt, welche, weil sie euren Leistungsvorstellungen nicht entsprachen, dann an Menschen verkauft wurden, welche ja sowieso nicht zur Jagd gehen wollten und oder konnten. Damit seit Ihr Jäger doch eigentlich die Verursacher des öffentlichen Interesses an einer ursprünglichen Jagdhunderasse. - Wenn dann ausschliesslich durch Euch verursacht, die Nachfrage nach solchen Hunden steigt und (ob aus vereins- oder verbandpolitischen Absichten heraus oder um das Angebot niedrig zu halten und somit die Preise entsprechend hoch definieren zu können sei mal dahingestellt) von der klitzekleinen Gruppe der hundezüchtenden Jäger nicht abgedeckt wird, ist es das Gesetz den Marktes, dass sich andere Züchter um diese Marktlücke kümmern. Hierbei sei nochmals darauf verwiesen, dass Ihr -die Jäger- es gewesen seid, die diese Hunde zu dem machten, was Sie heute sind: [b]Mittelpunkt des öffentlichen Lebens mit leider auch und immer noch jagdlichen Resteigenschaften. (z.B. Retriever, Beagle etc.

leider mit jagdlichen resteigenschaften.... na ich hab dir eh oben schon geschrieben dass du dann keine ahnung von den beagles hast.... das sind alles noch vollblutjäger... oder hast du deine schon genetisch so eng gezüchtet dass sie nicht mehr jagen???? dann möchte ich keine solche instinktkrüppel ... danke nein. auch der retriever ist nach wie vor ein jagdhund.... wenn man auch schon aufpassen muss aus welcher "linie" er kommt. leider ist es da schon soweit dass zu viele aus der "schönheitszucht" kommen und damit eben schon "verzüchtet" sind. das damit miteinhergehende problem von hd ist ja sowieso jedem bekannt.... hoffe ich jedenfalls.

Sicherlich nur solange, wie die jagende Zunft es versteht nur soviele Welpen qualitätsgesichert zu ziehen, wie in den eigenen Reihen benötigt werden und bei nichtjagdlicher Eignung trotzdem in diesen Reihen der jagenden Zunft Aufnahme finden können.... Immer wenn eine Überproduktion stattfindet, werden neue Absatzmärkte notwendig. Bei den Hunden ist das dann wohl die Allgemeinbevölkerung.

tja die frage ist nur wer die "überproduktion" (also ich scheue mich bei lebewesen von produktion zu reden, du hast damit anscheinend ja kein problem. naja, hunde sind ja auch keine lebewesen sondern "sachen")verursacht. sicher nicht die jäger sonder eher berufsmässige züchter wie du.

ich wünsche der Rasse und Dir, dass diese Traumvorstellungen eines Wunschdenkens noch lange erhalten bleiben...

*lach* diese rasse geht in direkter linie auf den wildbodenhund zurück. seit jahrhunderten fast unveränert. also ich habe um diese rassen keine angst. solange von der zucht niemand lebt und diese nur aus liebhaberei passiert wird ja nur mit leistungsstarken hunden gezüchtet. der preis wird auch noch vorgeschrieben und ist gar nicht hoch (jedenfalls legt man keine 4 stellige eurosumme auf den tisch um einen zu bekommen) und damit sind diese rassen für geschäftsmässige "vermehrer" ja auch nciht interessant. zum glück.


IP: gespeichert

zerberus
unregistriert
erstellt am 14. Dezember 2004 um 13:18 Uhr          Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
@ michaela!!!!

danke für deine unterstützung. dass man hier gegen windmühlen ankänft hab ich schon bemerkt. egal, es lesen ja andere auch dieses forum und je mehr er von seinen ansichten preisgibt umso eher verstehen die anderen was ich meine und welche einstellung die meisten gewerblichen züchter haben. egal wozu eine rasse bestimmt ist sie passt überall rein und wenn nicht ändern sie sie halt so ab dass sie passt und sie damit geld verdienen können. ob dadurch wertvolle fähigkeiten verloren gehen oder nicht dass lässt sie kalt. hauptsache die kasse klingelt. es gibt aber zum glück auch andere züchter. die die auf die rasse schauen und nur mit guten leistungsstarken hunden züchten. natürlich gibts auch aus gewerblicher zucht gesunde hunde.... aber ob auch leistungsstark??? wer soll das kontrollieren? sie werden ja nicht dafür herangezogen wozu sie eigentlich gezüchtet wurden. ein jagdhund der nur noch jagdliche "RESTEIGENSCHAFTEN" besitzt der verdient den namen ja nimmer. aber bitte..... wie heisst es so schön: jeden morgen steht mindestens ein dummer auf. und mit dem rechnen solche züchter.....

IP: gespeichert

balubenjy
unregistriert
erstellt am 27. April 2005 um 10:03 Uhr          Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Also ich habe Heute das erste mal in diesem Forum gelesen, ich muss schon Sagen, alle Achtung zerberus,
dieser Beitrag Erinnert mich ganz stark an die Jahre 1939 bis 1945, ich Sage nur Blond und Blauäugig, mehr kann ich dazu nicht Sagen, ich bin sichtlich Erschüttert, über diesen Beitrag

Zitat:
Original erstellt von zerberus:
hmmm... also ich bin das erste mal auf dieser seite aber die page über die "vereinsmeierei" vom vdh klingt mir doch sehr nach dem "fuchs und den sauren trauben". der vdh ist nunmal der EINZIGE deutsche verein der von der FCI anerkannt ist. alle anderen papiere sind international nicht mal das papier wert auf dem sie geschrieben sind.... dass sollte auch einmal gesagt werden. nicht dass ein hundefreund mal mit so einem "rassehund" im ausland auf eine prüfung oder gar auf eine ausstellung gehen will und dann vor den kopf gestossen dasteht. und an gewisse regeln muss man sich eben halten. warum sind denn die "sogenannten" rassehundezüchter nicht mitglied im vdh????? hat vielleicht irgendeiner der zuchthunde bzw. deren vorfahren einen fehler und durfte im vdh nicht züchten????? meistens ist es doch so!!!!

IP: gespeichert

zerberus
unregistriert
erstellt am 24. Mai 2005 um 13:04 Uhr          Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von balubenjy:
Also ich habe Heute das erste mal in diesem Forum gelesen, ich muss schon Sagen, alle Achtung zerberus,
dieser Beitrag Erinnert mich ganz stark an die Jahre 1939 bis 1945, ich Sage nur Blond und Blauäugig, mehr kann ich dazu nicht Sagen, ich bin sichtlich Erschüttert, über diesen Beitrag


falls es dir entgangen ist werden rassehunde überall auf der welt mit "papieren" gezüchtet. ich würde nie auf die idee kommen und hunde mit menschen vergleichen. du anscheinend schon. rassehunde werden, und wurden teilweise schon über jahrhunderte, unverfälscht gezüchtet um ihre speziellen fähigkeiten zu erhalten und zu fördern. hunde wurden und werden auch heute noch zur ARBEIT eingesetzt. egal ob auf der fährte oder unter der flinte. um nicht einen hund mit "jagdlichen resteigenschaften" zu bekommen wenn man einen vollblutjäger braucht dazu ist die "papierzucht" da. wenn man nicht gerade an berufsmässige hundezüchter gerät.

IP: gespeichert

meli21
unregistriert
erstellt am 18. Juli 2005 um 20:25 Uhr          Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
hallo,

wenn ich diese Agumente lese werde ich sowas von sauer.

Ich habe eine 8 Monate alte Labbi Hündin mit ICR Papieren.

Ich verstehe Ihre Agumente nämlich so das ein Hund ohne VDH Papiere nichts wert ist und das ist absoluter Mist. Wenn ich alleine schon höre das es im VDH inzucht gibt das finde ich unmöglich.
Meine Hündin hat gestern auf einer Ausstellung gegen 5 andere Labbis in Ihrer Klasse SG1 bekommen unter den anderen waren auch VDH Hunde.

Ich finde es ziemlich blöde, dass auf VDH Ausstellungen keine anderen Hunde zugelassen sind aber anscheinend haben die VDH Leute Angst das es doch auch bessere Hunde gibt als Ihre.

IP: gespeichert

BostonBull1999
unregistriert
erstellt am 11. Oktober 2005 um 15:35 Uhr          Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Viele Regelungen des VDH sind zumindest mir persönlich völlig unverständlich.
Ich habe in einem Hundeverein gearbeitet, natürlich Mitglied im VDH.
Die Züchter dieses Vereins haben regelmäßig Welpen gleich nach der Geburt eingeschläfert, weil sie "überzählig" oder "nicht dem Standard entsprechend" gefärbt waren.
Wenn es diese Regelung auch für Menschen gäbe, wären die meisten von uns gar nicht hier.
Wenn ein Hund nicht beispielhaft stellvertretend für das Erscheinungsbild seiner Rasse steht, braucht man ihn ja nicht zur Zucht einzusetzen, aber man muß ihn deswegen noch lange nicht abmurksen.

Andererseits habe ich auch wenig Verständnis für Hundehändler, die Welpen aus allen möglichen Ländern, allesamt frühzeitig von ihrer (vermutlich durch Fließbandzucht völlig abgewrackte) Mutterhündin weggerissen und durch lange unangenehme Transporte geschädigt, unterversorgt und unsachgemäß gehalten an irgendwelche Interessenten verscherbeln, die daraus dann entweder Prügelknaben oder "Wachhunde" machen. Hauptsache die Kasse des Hundehändlers stimmt und der Hunde"liebhaber" hat sein Spielzeug.

Ich persönlich habe mich sowohl mit Züchtern als auch mit Händlern angelegt und Welpen auch schon unter Körpereinsatz aus einer unwürdigen Situation befreit (und natürlich behalten und aufgezogen).

Der Mist, den der VDH teils zu verantworten hat, darf nicht dazu führen, daß man sich Hundehändlern zuwendet und dann dort ohne Sach- und Fachkenntnis einen Welpen kauft.

Erforderlich ist einfach eine Portion gesunder Menschenverstand, dann muß es nicht zwingend ein Hund mit Papieren sein, aber auch keiner vom Hundehändler.


------------------
~ don't do to others what you don't want them to you unless they do it to you first ~

IP: gespeichert

Alle Zeitangaben werden im GMT (DE) - Format dargestellt.

nächster neuer Beitrag | nächster älterer Beitrag

Administration: Thema schliessen | Archivieren/Bewegen | Thema löschen
Neues Thema erstellen!  Antwort erstellen
Gehe zu:

Kontakt | Rassehunde-Forum.de

© 2000 - 2010 by rassehunde-forum.de

Für Informationen zur deutschen Version klicken Sie auf thinkfactory!
Für Informationen zur deutschen Version klicken Sie auf thinkfactory!
Ultimate Bulletin Board 5.47

welpensuche.de

Werbung die gesehen wird !!
rassehunde.de
Das Gästebuch bei rassehunde.de