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![]() Kampfhunde oder Kampf um unsere Hunde
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uwe Leithund Beiträge: 197 |
Den Inhalt dieses Forums werden wir unseren Landesministern und den Ministern des Bundes zukommen lassen. Also bitten wir, hier nur sachliche, der Sache dienende Einträge zu posten. Danke für Eure Vernunft
[Diese Nachricht wurde von uwe am 06. Juli 2000 editiert.] IP: gespeichert |
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Krenz-May, Michaela Junghündin / Junghund Beiträge: 84 |
OK! Dann fange ich mal an: Liebe Hundefreunde, -kritiker Es gibt in Deutschland viele Gesetze und Verordnungen. Auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene. Nehmen Sie z.B. die Gefahrenabwehrverordnung (RLP) dort wird klar definiert was ein gefährlicher Hund ist und das für einen solchen Auflagen verhängt werden können (z.B.Leinen- und Maulkorbzwang). Das Gesetz ist gut, aber es muß auch angewandt und kontrolliert werden! Bei Zuwiederhandlung kann der Hund eingezogen werden. Ebenso können Hunde von „für die Hundehaltung nicht geeigneten“ Leuten eingezogen werden. Für aggressiv und gefährlich geltende Hunde dürfen schon seit langer Zeit auf amtliche Anordnung eingeschläfert werden. Nach dem Tierschutzgesetz ist es verboten Tieren unnötig Schmerzen und Leid zuzufügen oder sie in irgend einer Form zu quälen. Auch die Zucht von Tieren unterliegt genauesten Verordnungen. Also ist es durchaus möglich mit konsequenter Anwendung der bestehenden Gesetze Schäden unter der Bevölkerung und Tieren abzuwenden! Es nützt auch nichts, bestimmte Rassen zu verbieten, da letztendlich jeder Hund „scharf“ gemacht werden kann. Es macht nur Sinn die Hundehaltung unter Beachtung der bestehenden Gesetze aufs genaueste zu kontrollieren und somit die Gefahren von der Bevölkerung abzuwenden. Es würde einen Sinn machen, Hundehalter (wie ja auch schon die Autofahrer) genauestens auf ihre Eignung zum Halten und Führen von Hunden zu prüfen (Sachkundenachweis). Und in regelmäßigen Abständen die gehaltenen Hunde zu kontrollieren („Hundetüv“?!). Eine solche Überprüfung (und Sachkundenachweis) müsste für Halter aller Hunderassen durchgeführt werden... es sind keine Rassen auszuschließen, da sonst irgendwelche „kranken Hirne“ einfach die nächste Rasse für ihren „Mißbrauch am Geschöpf“ wählen. Laßt unsere Hunde nicht untergehen oder die Rassevielfalt verarmen.
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Pit Bull Conny Junghündin / Junghund Beiträge: 9 |
Auch ich denke, daß das Hundeproblem nicht durch das Verbot einzelner Rassen zu lösen ist. Die derzeitige Hektik, mit welcher Gesetze und Verordnungen gemacht werden sollen, ist äußerst gefährlich da Schnellschüsse meist an der Sache vorbei gehen. Schon jetzt sind die Tierheime überfüllt und für Hunde, welche einer "Kampfhundrasse" angehören, gilt gar ein Aufnahmestopp, weil es völlig unklar ist ob diese Hunde das Tierheim jemals wieder verlassen können und wer bis dahin für die Kosten aufkommt. Wäre es da nicht sinnvoll endlich den schon seit Jahren von Tierschützern, Hundeverbänden,usw. geforderten Sachkundenachweis, die Hundehaftpflichtversicherung und Kennzeichnungspflicht des Hundes über Microchip einzuführen. Das wäre doch sicher über die Hundesteuer zu finanzieren (schließlich wird die KFZ-Steuer ja auch z.T. für die Kosten des Straßenbaus verwendet). Außerdem wären umzäunte Freilaufflächen für Hunde eine ganz sinnvolle Einrichtung. Denn, hat man die Möglichkeit seinen Hund auf diesen Flächen mit anderen Hunden spielen zu lassen, braucht man dies nicht im Park zwischen hunderten von Spaziergängern zu tun. ------------------ IP: gespeichert |
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