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Autor Thema:   Zuchtverein - muss das sein?
Susa
unregistriert
erstellt am 30. März 2005 um 15:54 Uhr          Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Hallo,
ich habe mich nun eine ganze Weile um die Diskussionen und Darstellungen rund ums Thema VDH und andere "Zuchtvereine" (heisst das so?) durchgelesen. Vorausschicken möchte ich, dass ich ein Anti-Vereinsmeier bin - in jeglicher Hinsicht. Dann hatte ich noch ein einschneidendes Erlebnis:

Wir hatten eine reinrassige Dackel-Lady mit Papieren (da mich Hundeclubs nicht interessieren, weiss ich nicht mal, von welchem Verein). Wir wollten innerhalb der Familie einmal junge Dackele haben, die allesamt in der Familie/Verwandtschaft bleiben sollten. Das Tier war gesund, der Tierarzt hatte nichts gegen eine Trächtigkeit einzuwenden. Also suchten wir per Kontaktanzeige nach einem potenten Dackel-Herrn für ein Stelldichein mit unserer Hündin. Unter anderem meldete sich ein Zuchtwart, der seinen Dackel zur Verfügung stellen wollte, überredete uns aber, nur mit Papieren zu züchten. Irgendwie sah ich es nicht so recht ein, weil die Hunde doch eh nie unseren Clan verlassen sollten, aber wie auch immer liessen wir uns breitschlagen. So reisten wir zusammen mit unserer neuen Bekanntschaft zu einer Dackel-Hunde-Show und fanden uns recht deplatziert zwischen lauter Leuten mit Gamsbarthüten und Jäger-Kluft. Die Hunde wurden in Gruppen unterteilt (Hündin/Rüde, Welbe/Adult, Rauhhaar/Kurzhaar/Langhaar, Normalschlag/Kaninchen etc.) und dann den Richtern vorgeführt. Wollte es nun der Zufall so, dass man mit seinem Hund der einzige in der Gruppe war, dann war dieser automatisch der Sieger! Das ist doch hanebüchen, oder?
Jedenfalls war unsere Hündin irgendein Champion und bekam einen Stempel in ihre Papiere.

Dem Decken stand nun nix mehr im Wege und als Gebühr wollte der Zuchtwart einen Welpen. Ich hätte auch lieber einen Geldbetrag bezahlt, liess mich aber warum auch immer auf den Deal ein.
Als die Jungen da waren, begann das Drama, weil der Zuchtwart uns nach und nach mit eigenartigen Auflagen daherkam. So hätten wir seinen Dackel nicht herzen dürfen, ihn mit 3 Wochen ins kalte Wasser schmeissen, ihn mit toten Vögeln und einem eingefrorenen Rehkitz (!) herumspielen lassen sollen usw.
Als Krönung hat er dann die Welpen gegen unseren Willen im Freien tätowiert, so dass ein Hund sterbenskrank wurde und nur mit Mühe überlebte. Meine Schwester hat das Tier fast 1 1/2 Jahre gepflegt, bevor es richtig gesund war.

Mir brach es schier das Herz, solchen Leuten einen Welpen zu überlassen, aber ich kam da nicht drumherum. Seitdem frage ich mich, ob es eigentlich so zwingend notwendig ist, einem Hundeverein anzugehören? Irgendwie ist heute doch eh alles korrupt und wer Schweinereien machen will, der tuts auch, wenn er sich einem Verband anschliesst.

Ist es so schlimm, wenn Hunde keine Papiere haben, wenn man sie eh nur zum Hausgebrauch hält? Ich habe alle meine Tiere lieb - egal ob mit oder ohne Stammbaum.

Grüßle

Susa

IP: gespeichert

wotan
unregistriert
erstellt am 22. Januar 2006 um 20:07 Uhr          Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Hallo Susa besser eine spaete antwort als gar keine
euch ist es ja ganz uebel ergangen
aber ihr seid natuerlich mitschuld
erstens zucht heist rassespeziefisches denken also die eigenschaften einer rasse zu verbessern oder einen standard zu erhalten seinen verwandten ein paar kostenfreie welpen zu verschaffen heist vermehren wenn auf einer ausstellung gleich welchen verbandes sich aus irgentwelchen gruenden nur ein hund in seiner klasse befindet so ist er damit nicht automatisch sieger und titeltraeger sondern der richter hat entschieden das er die formwertnote vorzueglich erhaelt weil er besser ist wie im rassestandart vorgeschrieben; was sich allerdings nur auf sein aussehen udn sein verhalten im ring bezieht.ein solcher hund wifd dann sieger underhaelt den ausgeschriebenen titel da sich bei eurem hund nur dackel auf der ausstellung befanden war es wohl ein vereinstitel. wenn der hund nicht den anforderungen entspricht kann der richter die titelvergabe verweigern auch wenn nur ein hund da isr ; nun zu eurem zuchtwart niemand auf dieser welt schreibt mir vor wie ich meine welpen zu gehandeln habe kein zuchtwart,kein verband keinverein und kein welpenkaeufer wenn ein welpeninterressent derartige ansichten an mich stellen wuerdewuerde ich ihn mit meinen erwachsenen hunden vom hof jagen udn wennder zuchtwart eines verbandes das von mir verlangen wuerde ebenfalls selgst wenn ich das risiko eines verbandswechsel eingehen mueste
du schreibst vom taetowieren im freien sei dann ein welpe schwer krank geworden bist du dir da sicher???? taetowieren findet im allgemeinen zwischen der 6 und 8 Lebenswoche statt je
lass es dir gesagt sein zuv nach verbandsregeln soll das etwa hessen das deine welpen bis zu dem zeitpunkt noch nie ueber einne zeitraum der ungefaehr der laenge des taetowiervorgangs entspricht im freien waren???, wo wohnst du denn in sibirien??,lass es dir gesagt sein zuchtvereine muessen sein schon alein damit leute die wie du so blauaeugig an eine zucht herantreten in die andere ein ganzes leben an erfahrung hineinstecken nach moeglichkeit die lust daran verlieren
mfg.wotan
Zitat:
Original erstellt von Susa:
Hallo,
ich habe mich nun eine ganze Weile um die Diskussionen und Darstellungen rund ums Thema VDH und andere "Zuchtvereine" (heisst das so?) durchgelesen. Vorausschicken möchte ich, dass ich ein Anti-Vereinsmeier bin - in jeglicher Hinsicht. Dann hatte ich noch ein einschneidendes Erlebnis:

Wir hatten eine reinrassige Dackel-Lady mit Papieren (da mich Hundeclubs nicht interessieren, weiss ich nicht mal, von welchem Verein). Wir wollten innerhalb der Familie einmal junge Dackele haben, die allesamt in der Familie/Verwandtschaft bleiben sollten. Das Tier war gesund, der Tierarzt hatte nichts gegen eine Trächtigkeit einzuwenden. Also suchten wir per Kontaktanzeige nach einem potenten Dackel-Herrn für ein Stelldichein mit unserer Hündin. Unter anderem meldete sich ein Zuchtwart, der seinen Dackel zur Verfügung stellen wollte, überredete uns aber, nur mit Papieren zu züchten. Irgendwie sah ich es nicht so recht ein, weil die Hunde doch eh nie unseren Clan verlassen sollten, aber wie auch immer liessen wir uns breitschlagen. So reisten wir zusammen mit unserer neuen Bekanntschaft zu einer Dackel-Hunde-Show und fanden uns recht deplatziert zwischen lauter Leuten mit Gamsbarthüten und Jäger-Kluft. Die Hunde wurden in Gruppen unterteilt (Hündin/Rüde, Welbe/Adult, Rauhhaar/Kurzhaar/Langhaar, Normalschlag/Kaninchen etc.) und dann den Richtern vorgeführt. Wollte es nun der Zufall so, dass man mit seinem Hund der einzige in der Gruppe war, dann war dieser automatisch der Sieger! Das ist doch hanebüchen, oder?
Jedenfalls war unsere Hündin irgendein Champion und bekam einen Stempel in ihre Papiere.

Dem Decken stand nun nix mehr im Wege und als Gebühr wollte der Zuchtwart einen Welpen. Ich hätte auch lieber einen Geldbetrag bezahlt, liess mich aber warum auch immer auf den Deal ein.
Als die Jungen da waren, begann das Drama, weil der Zuchtwart uns nach und nach mit eigenartigen Auflagen daherkam. So hätten wir seinen Dackel nicht herzen dürfen, ihn mit 3 Wochen ins kalte Wasser schmeissen, ihn mit toten Vögeln und einem eingefrorenen Rehkitz (!) herumspielen lassen sollen usw.
Als Krönung hat er dann die Welpen gegen unseren Willen im Freien tätowiert, so dass ein Hund sterbenskrank wurde und nur mit Mühe überlebte. Meine Schwester hat das Tier fast 1 1/2 Jahre gepflegt, bevor es richtig gesund war.

Mir brach es schier das Herz, solchen Leuten einen Welpen zu überlassen, aber ich kam da nicht drumherum. Seitdem frage ich mich, ob es eigentlich so zwingend notwendig ist, einem Hundeverein anzugehören? Irgendwie ist heute doch eh alles korrupt und wer Schweinereien machen will, der tuts auch, wenn er sich einem Verband anschliesst.

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Grüßle

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